| Hintergrund | |
| "Stille" - Report Hörschädigungen | |
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| Mögliche Hilfe Das Cochlear Implantat (CI) Die Einführung der Cochlear Implantat-Technologie 1978 war eine wegleitende Innovation in der Medizintechnik. Professor Graeme Clark/Universität Melbourne, Erfinder und Entwickler des weltweit ersten mehrkanaligen Implantats, erfüllte sich damit den Kindheitstraum tauben Menschen ein Gehör zu geben. Das Cochlear Implantat ist natürlich nicht die einzige Möglichkeit, mit einem Hörverlust zu leben. Betroffene können durch Rehabilitationsmaßnahmen (Therapien, intensive Betreuung und Beratung) lernen mit einem Hörverlust umzugehen. Was ist ein Cochlear Implantat und wie funktioniert es? Das CI ist eine technische Hörprothese. Sie ermöglicht tauben oder hochgradig schwerhörigen Menschen akustische Signale wahrzunehmen. Da die Sinneszellen keine Reize mehr an den Hörnerv übertragen können, übernimmt das Cochlear Implantat diese Aufgabe. Vorraussetzung hierfür ist die einwandfreie Funktion des Hörnervs und aller nachgeschalteten Nervenstrukturen. Das CI besteht in der Regel aus dem internen Implantat und dem externen Sprachprozessor. Der Sprachprozessor wird unauffällig hinter dem Ohr getragen. Dieser versorgt das Implantat drahtlos mit der erforderlichen elektrischen Energie, die er über ein Akku bezieht. Das Gehirn muss die Informationen, die das CI über den Hörnerv transportiert, verarbeiten können. Wurden vor dem Hörverlust keine Hörerfahrungen gesammelt und der Hörnerv somit lange oder gar nicht stimuliert, hat das Gehirn Probleme, die Informationen zu verarbeiten. Ein realistischer Umgang mit den Möglichkeiten und Einsetzbarkeit des CI ist unbedingt von Nöten. Das Hören mit der Hörprothese unterscheidet sich massiv vom “normalen” Hören. Daher ist eine intensive Hör- und Sprachtherapie notwendig. Der Sprachprozessor wird nach und nach an die Fortschritte des Patienten angepasst. zur Einleitung Stand: 2004 |
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