Hintergrund
Bulimie
Zusatz-Informationen
 

Negativismus-Syndrom

Menschen mit “Negativismus-Syndrom” sind schon als Kinder sehr sensibel und selbstlos. Sie sind ständig auf der Suche danach, Bedürfnisse anderer zu befriedigen (z.B. anderen zu helfen) und übernehmen oft Verantwortung für alles und jeden. Durch diese nach außen gerichtete Aufmerksamkeit erkennen sie die eigenen Bedürfnisse jedoch nicht mehr. Allmählich entwickeln sie eine überkritische Wahrnehmung, die sich mit dem “Negativismus-Syndrom” manifestiert. Ein Symptom dieser psychischen Veranlagung kann eine Essstörung sein.


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Fettleibigkeit (“Adipositas”)

Adipositas ist der medizinische Fachausdruck für starkes Übergewicht. Gemeint ist damit eine übermäßige Ansammlung von Fettgewebe im Körper eines Menschen. Adipositas beruht oft auf einer genetischen Veranlagung und bedeutet für die Betroffenen eine chronische Störung ihrer Gesundheit . Schwere Folgeerkrankungen der Fettleibigkeit erfordern eine langfristige Behandlung und Betreuung.

Ungefähr die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland ist übergewichtig (BMI ab 25). Von Adipositas spricht man erst, wenn der Body Mass Index über 30 beträgt.

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Ess-Sucht

Ess-Süchtige nehmen in Heißhungerattacken große Mengen Nahrung zu sich. Im Gegensatz zur Bulimie erbrechen sie das Gegessene nicht und nehmen immer mehr zu. Das so entstehende Übergewicht bis hin zur Fettleibigkeit "Adipositas", führt zu schweren Erkrankungen.


Merkmale

Erhebliche Gewichtszunahme, Übergewicht

Heißhungeranfälle, pausenloses Essen

Essen bei psychischer Belastung, bei Problemen

Finanzielle Probleme durch hohe Kosten für Nahrungsmittel


Ursachen

Falsche Ernährung und mangelnde Bewegung

Erbanlagen oder Krankheiten (z.B. Schilddrüsenunterfunktion, Hirntumoren, hormonelle Störungen)

Stress, Einsamkeit und Depression (Essen als Trost, etc.)

Familiengeschichte (z.B. Überbehütung)


Folgen

Überbelastung durch das hohe Gewicht:
Rückenbeschwerden, Arthrosen, verminderte körperliche Leistungsfähigkeit, Atemnot, Diabetes, Gallensteine, Herzkrankheiten, Schlaganfälle, Gicht

Psychische Probleme und soziale Isolation


Therapie

Die Behandlung bedeutet eine lebenslange Umstellung der Ernährungs- und Lebensgewohnheiten. Der Betroffene muss akzeptieren, dass er ein Gewichtsproblem hat und Hilfe annehmen.

Beispielsweise in der Verhaltenstherapie kann das Hunger- und Sättigungsgefühl neu gelernt und der richtige Umgang mit Stress erarbeitet werden. Ein geeigneter Diät-Plan kann mit einem Arzt festgelegt werden. Die Folgeerkrankungen können medizinisch behandelt werden. Wichtig ist regelmäßige Bewegung und Sport.


Letzte Änderung:
Natalie Philippi 05/14/2009