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Interview zum Thema "Homosexualität"
Interview zum Thema "HIV und Aids"
An meiner Rolle als Carsten Flöter mag ich...
...seinen Idealismus, seine Zuverlässigkeit und seine Verletzlichkeit.
Zwischen mir und meiner Rolle gibt es folgende Gemeinsamkeiten:
Die Liebe zu Männern und gutem Essen, politisches Engagement durch den Blick über den eigenen Tellerrand sowie Optimismus (auch gegen alle Widerstände).
Und das unterscheidet mich von meiner Rolle:
Chaos, Spontaneität, Hedonismus, Unhäuslichkeit, scharfe Rhetorik
An der "Lindenstraße" gefällt mir...
...der permanente Versuch, bundesrepublikanische Wirklichkeit dramatisch verdichtet abzubilden. Mit der logischen Konsequenz, dass dieser Versuch mal glückt und mal scheitert. Aber es ist besser an einem Anspruch zu scheitern als gar keinen zu haben...
Jemandem, der die Serie noch niemals gesehen hat, würde ich die "Lindenstraße" so beschreiben:
Fiktive Geschichten von Freuden und Nöten der Bewohner eines Mietshauses! Wobei diese Geschichten an einem konkreten Ort (München) und einem konkreten Tag (Donnerstag der Sendewoche) spielen.
Darüber kann ich lachen:
Englische Comedians wie Graham Norton, Dame Edna, Ruby Wax und Jennifer Saunders und über englische und amerikanische Comedy-Serien wie “Absolutely fabulous”, “Sex and the city” und “Ally McBeal”. Und über Anke Engelke...
Das regt mich auf:
Dumme, intolerante und unpolitische Menschen (gerade in dieser Kombination). Und gut verdienende Menschen, die geizig sind und sich über die Steuerlast beschweren...
Das mache ich in meiner Freizeit am liebsten:
Ins Theater gehen, Essen gehen, Skat spielen, in Großstädte reisen
Wenn ich nicht Schauspieler geworden wäre, wäre ich...
... sehr traurig. Und vielleicht Journalist oder Regisseur geworden!
Meine bisherige Lieblingsrolle in Theater/Film/TV war:
Meine “fiktiven Kreationen” und dramatisch-komödiantischen “Alter egos” wären sehr eifersüchtig, wenn ich sie gegeneinander ausspielen würde...
Meine Traumrolle wäre...
...ein korrupter Politiker mit Hang zum Alkohol und zu Morphium – mit Vanessa Redgrave als Mutter, Julianne Moore als Referentin und Brad Pitt als Büroleiter – nach einem Drehbuch von David Hare unter der Regie von Pedro Almodovar. Und falls das – erstaunlicherweise – nicht klappen sollte: im Theater alle Narren von Shakespeare!
Interview: Januar 2003
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