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Klaus Beimer

Gespielt von Moritz A. Sachs

Klaus wird am 17. Oktober 1978 als Sohn von Helga und Hans Beimer in München geboren. Gemeinsam mit seinen älteren Geschwistern Benny und Marion wächst er im Haus Lindenstraße Nr.3 auf. Dort wohnt er auch im Jahr 2013 als alleinerziehender Vater einer sechsjährigen Tochter. Nach zwei Scheidungen und einer gescheiterten Karriere als Journalist ist Klaus Beimer noch auf der Suche nach dem persönlichen Glück.

Verliebt in eine Polizistin: Klaus und Nina

Nachdem Klaus 1998 sein Abitur besteht wird er im selben Jahr wegen eines Rückenleidens ausgemustert und schreibt sich im Wintersemester für ein Studium (Soziologie und Kunstgeschichte) in München ein. Als sein Mitbewohner Philipp Sperling beschließt in Dresden zu studieren, wechselt auch Klaus zum Sommersemester 2000 an die Dresdner Universität. Dort studiert er Soziologie und Kommunikationswissenschaft und zieht gemeinsam mit Philipp in die WG Nina Zöllig und Suzanne Richter. Klaus verliebt sich in die Polizistin Nina und schon bald werden die beiden ein Paar. Im April 2003 heiratet Klaus seine “Minnie”.

Da Klaus zu diesem Zeitpunkt die Mitarbeit in einer Münchener Zeitungsredaktion angeboten wird, kehrt er in seine ehemalige Heimatstadt zurück. Nach einem Versetzungsgesuch wechselt auch Nina in die Bayernmetropole. Die beiden gründen in der Kastanienstraße eine Wohngemeinschaft mit Klaus‘ Schwester Marion. Im Sommer 2004 arbeitet Klaus zusätzlich für eine Münchener Boulevard-Zeitung. Als er über einen schweren Verkehrsunfall (eine junge Mutter kam dabei ums Leben) berichten soll und ihm das Phantombild des Fahrerflüchtigen zugespielt wird, erkennt Klaus auffallende Ähnlichkeiten mit dem ihm bekannten Autohändler Christian Brenner. Obwohl der beteuert, nicht am Tatort gewesen zu sein (allerdings auch kein stichfestes Alibi vorweisen kann), bringt Klaus den Stein ins Rollen, der Brenner zum Spielball der Boulevard-Presse macht. Als sich herausstellt, dass Brenner nichts mit dem Unfall zu tun hatte, möchte sich Klaus bei ihm entschuldigen - wird jedoch abgewiesen.

Im Januar 2005 geht Klaus für ein vierwöchiges Praktikum bei einem Fernsehkorrespondenten nach Südafrika. Seine Freude ist groß, als er das Angebot bekommt, dort ein ganzes Jahr als Assistent zu arbeiten. Nina teilt seine Begeisterung nicht - lässt ihn schließlich aber doch gehen.

Phänomen Stalking

Im Februar 2006 kehrt Klaus nach München zurück und feiert ein glückliches Wiedersehen mit seiner "Minnie" (Folge 1053). Neben seiner Diplomarbeit verfasst er in der nächsten Zeit als freier Mitarbeiter Artikel für den "Münchener Kurier". Als Klaus erfährt, dass Irina, Tochter der Lebensgefährtin von Christian Brenner, seit Wochen von einem Stalker belästigt wird, schreibt er über das Phänomen "Stalking". Nachdem der Artikel im Juni veröffentlicht wird, meldet sich Irinas Verfolger telefonisch bei Klaus und bittet um eine Unterredung - er fühle sich nicht richtig dargestellt (Folge 1071). Brenner erfährt von dem Kontakt und bittet Klaus inständig, beim Treffen mit dem hartnäckigen Stalker dabei sein zu dürfen. Schließlich sei Klaus ihm noch etwas schuldig. Eine Woche später steht Klaus dem Stalker tatsächlich gegenüber und hat auch Brenner heimlich zum Treffpunkt mitgenommen. Der verliert letztendlich wütend die Kontrolle und schlägt den Unbekannten nieder. Klaus kann gerade noch schlimmeres verhindern. Brenner erhält zwar eine Anzeige wegen Körperverletzung, die Belästigung Irinas scheint nun aber endlich ein Ende gefunden zu haben.

Ende Juli tritt Herr Brenner mit einem spannenden Projekt an Klaus heran: Als Präsident des Verbandes mittelständischer bayerischer Unternehmer e.V. (VmbU) bittet er Klaus einen Kinowerbespott für seinen Verein zu inszenieren. Und dank der Hilfe seines tapferen Mitstreiters Momo Sperling sowie zahlreicher Lindenstraße-Anwohner, die als Laiendarsteller vor die Kamera treten, gelingt es Klaus, auf der Mitgliederversammlung des VmbU ein passables Filmdebüt abzuliefern (Folge 1086).

Einmaliger Ausrutscher?

Als die Zeitung, für die Klaus arbeitet, eine Porträtreihe in Auftrag gibt, bittet Klaus die junge Moldawierin Nastya Scholz-Pashenko um ein Interview – schon bei den Dreharbeiten zu dem VmbU-Spot war ihm die junge Frau aufgefallen. Klaus gelingt es, dass Nastya erstmals einem Menschen ihre Vergangenheit anvertraut. In dem Artikel „Ich gehe nie wieder nach Moldawien“ erzählt sie ungeschönt über ihre Verschleppung nach Deutschland und ihre Zeit als Zwangsprostituierte. Die Nähe, die während des Interviews zwischen den beiden entstanden ist, bleibt nicht ohne Folgen: Klaus lässt sich auf einen zärtlichen Kuss mit Nastya ein. Wenige Tage später bittet er Nastya um eine Unterredung – er möchte den Vorfall als einmaligen Ausrutscher verbuchen. Anders als geplant werden Klaus und Nastya während des Gesprächs von ihren Gefühlen übermannt und landen im Bett (Folge 1093).

Von schweren Gewissensbissen geplagt steht für Klaus fest, dass er Abstand zu Nastya nehmen muss. Ausgerechnet Helga wird an Weihnachten Zeugin einer erneuten Aussprache zwischen Klaus und Nastya. Klaus beschwört seine Mutter gegenüber Nina zu schweigen und versichert ihr, die Affäre mit Nastya sei vorbei. Doch schon am Silvesterabend schlafen Nastya und Klaus erneut miteinander…

"Nastya ist schwanger!" - Diese Hiobsbotschaft verkündet Helga Anfang Februar 2007 ihrem schockierten Sohn (Folge 1105). Ebenso in Stein gemeißelt ist die Tatsache, dass nur Klaus als Vater des Kindes in Frage kommt. Ratlosigkeit macht sich breit im Hause Beimer und weder Klaus, noch Nastya oder Helga wissen, was nun geschehen soll! Klaus ist völlig überfordert von der Situation und lässt sich von Helga dazu raten, Nina den Fehltritt nicht zu beichten. Während ihn Selbstvorwürfe zerreißen und er sich gleichzeitig auf seine Diplomarbeit zu konzentrieren versucht, meldet nun auch Nastya Ansprüche an: Sie wünscht sich nämlich, dass Klaus seiner Ehefrau reinen Wein einschenkt. Doch Klaus ist fest entschlossen, seine Ehe vor dem Aus zu bewahren.

"Bin weg!": Klaus vor den Scherben seiner Ehe

Doch es kommt, wie es kommen musste: Im Mai erfährt Nina von dem doppelten Vertrauensbruch und rastet aus (Folge 1122). Nach einer kurzen Bedenkzeit packt sie ihre Koffer, um in Berlin während eines Sonderurlaubjahres ihre Wunden zu lecken. Fassungslos steht Klaus vor den Scherben seiner Ehe. Als Nastya wenig später mit Sack und Pack vor seiner Tür steht, um sich in der WG einzuquartieren und den werdenden Vater in die Pflicht zu nehmen, ist er zunächst wenig begeistert. Doch beim ersten Anblick eines Ultraschallbildes schmilzt Klaus dahin: Er bekommt eine Tochter!

„3450 Gramm und so süß!“ – Am 13. September 2007 ist ein aufgeregter Klaus im Kreißsaal anwesend, als Töchterchen Mila das Licht der Welt erblickt. Klaus ist überglücklich (Folge 1136).

In den nächsten Wochen setzt Klaus klare Prioritäten: Töchterchen Mila und seine Diplomarbeit. Den Rücken hält ihm in dieser Zeit Nastya frei. Die junge Mutter kümmert sich um das Baby, verdient mit Messejobs den Unterhalt der kleinen Familie und hält außerdem den Haushalt in Schuss. Dass Klaus und Nastya sich dabei wieder näher kommen, bleibt nicht aus…

Als WG-Kumpane Momo Sperling im Dezember einen Schlaganfall erleidet, ist für Klaus und Mitbewohner Alex Behrend schnell klar: Momo soll nach seiner Entlassung aus der Reha zu ihnen ziehen – gemeinsam mit Iffi wollen sie den Freund wieder aufpäppeln.

Anfang 2008 sind Klaus’ Tage als Student endlich gezählt: Am 21. Februar wird in der WG auf einen glücklichen Diplomanden angestoßen (Folge 1160). Doch an zähe Bewerbungsmarathons ist noch nicht zu denken: Klaus möchte sich erst einmal wieder mehr um seine Familie kümmern und hilft außerdem Momo beim Tippen von dessen Diplomarbeit.

Zurück zu Helgas Spiegeleiern

Am Maifeiertag wird Klaus unsanft aus seinem bequemen Familientrott gerissen: Er läuft Nina über den Weg, die im Sommer nach München zurückkehren wird (Folge 1170). Das ungewöhnliche Arrangement zwischen ihm und Nastya beginnt damit unaufhaltsam zu bröckelt, denn der angehende Journalist ist sich nun um so sicherer, dass er Nina unbedingt zurückgewinnen will. Es trifft ihn mitten ins Herz, als Nina noch vor ihrer endgültigen Rückkehr nach München um die Scheidung bittet. Doch beim Besprechungstreffen der anstehenden Scheidung werden Klaus und Nina prompt von alten Gefühlen übermannt und küssen sich leidenschaftlich (Folge 1183). Von der Wiederbegegnung mit Nina wachgerüttelt beschließt Klaus nun endlich, Nägel mit Köpfen zu machen und sich von Nastya zu trennen. Diese ignoriert seine Trennungsbestrebungen jedoch und setzt schließlich sogar Mila als Druckmittel ein, um ihn an sich zu binden. Um ein klares Zeichen zu setzten bleibt Klaus nichts anderes übrig, als Anfang Oktober vorübergehend zu seiner Mutter zu ziehen.

Prost, Scheidung!

Eine Woche später wird er von Nina geschieden. Der Termin bei Gericht verläuft außerordentlich harmonisch, und so stoßen Nina und Klaus danach gut gelaunt auf das offizielle Ende ihrer Ehe an (Folge 1193).

Anfang November zeigt sich Nastya versöhnlich, räumt für Klaus ihr Zimmer in der WG und gestattet ihm, Mila an drei Tagen pro Woche zu sich zu nehmen (Folge 1196). Klaus ist überglücklich – insbesondere, weil er noch am gleichen Abend Nina auf einer Party wieder näher kommt. Doch nach einer gemeinsamen Nacht muss Nina ihrem Ex-Gatten ein unbequemes Geständnis machen: Ihre Liebe zu Klaus ist unwiederbringlich erloschen (Folge 1197). Zu Klaus' privaten Problemen gesellt sich bald auch noch beruflicher Ärger: Nachdem bekannt wird, dass seine Stiefmutter Anna am Tod des Freundes ihrer Tochter Sarah beteiligt ist, erscheint ausgerechnet in der Zeitung, für die auch Klaus schreibt, ein verleumderischer Artikel über die Familie Beimer-Ziegler. Wütend kündigt Klaus seine Mitarbeit.

Dennoch ist Klaus weiterhin journalistisch tätig. Im Sommer 2009 gerät er erneut in eine Zwickmühle: Vom politisch-konservativen Christian Brenner erfährt er, dass die Kommunalpolitikerin Regine Kerner ihr behindertes Kind vernachlässigt, sich aber im Wahlkampf mit sozialpolitischen Federn schmückt. Klaus weiß nicht, ob er ungewollten Schaden anrichtet, sollte er die Wahrheit über die Politikerin veröffentlichen - würde er damit doch das konservative Gegenlager stärken. Als Frau Kerner ihn offensichtlich belügt, geht Klaus mit der Wahrheit an die Öffentlichkeit. Die Folge: Eine Zeitschrift wird auf ihn aufmerksam und bietet ihm ein Volontariat an, das im November 2009 beginnt (Folge 1243).

Iffi und Klaus: Tausendmal berührt....

Im Februar 2010 schreibt Klaus an einem Artikel über das Phänomen "Speed Dating". Kurzentschlossen geht er mit seiner Sandkastenfreundin Iffi zu einer solchen Veranstaltung. Doch keine der anwesenden Damen kann Klaus derart überzeugen wie Iffi und schon bald wird aus der guten Freundschaft eine Beziehung. Iffi hat jedoch ein Problem: Ihrem Ex-Freund Momo, der ja in Klaus' Wohngemeinschaft lebt, will Iffi die Wahrheit lieber vorenthalten. Daher wird die Beziehung geheim gehalten und Klaus lebt in Iffis Erzählungen fortan unter dem Pseudonym "Kevin", bis im Mai das Versteckspiel ein Ende nimmt: Momo entdeckt Klaus leichtbekleidet in Iffis Küche. Glücklicherweise reagiert er viel gelassener, als Klaus und Iffi vermutet hatten (Folge 1275).

Klaus wird spießig

Im Oktober hält Klaus einen Vortrag in der politischen Akademie einer konservativen Partei. Iffi wird versehentlich für seine Frau gehalten und spielt das Spiel mit: In einer Unterhaltung mit Marc Meyer, dem Fraktionsvorsitzenden der "Konservativ Christlichen Partei" (KCP), schwärmt sie dessen Ehefrau von der traumhaften Hochzeitsreise mit Gatte Klaus auf die Malediven vor. Diese Schwindelei verfolgt die beiden, denn Klaus bekommt noch am Abend von Meyer einen Job als stellvertretender Pressesprecher angeboten - die Partei will sich mit dem eher links gesinnten Klaus quasi "den Gegner ins Boot holen". Klaus beschließt schnell, diese Chance wahrzunehmen. Er will die neue Stelle aber nicht mit einer Lüge beginnen und fragt Iffi abends, ob sie nicht - quasi der Einfachheit halber - heiraten sollen (Folge 1299). Auf diesen "unromantischsten Heiratsantrag der Welt" antwortet Iffi mit einem klaren "Nein!". Auch als Klaus es mit mehr Romantik versucht, lehnt Iffi ab. Klaus beichtet seinem neuen Chef schließlich, dass Iffi und er gar nicht verheiratet sind. Meyers Vertrauen in Klaus ist damit gebrochen und die Stelle als Pressereferent kein Thema mehr. Für Klaus steht dennoch fest, dass er seine Iffi heiraten will und er organisiert für sie eine große Party, um "ihre Liebe zu feiern". Am 12. Dezember 2010 steigt das Fest im "Akropolis" und Iffi wird bewusst, wie ernst es Klaus ist und dass auch sie ihn aufrichtig liebt. Vor den versammelten Partygästen sagt sie endlich "Ja!" zu Klaus (Folge 1306). Wenige Minuten später erhält Klaus völlig unerwartet sein erstes Hochzeitsgeschenk: Meyer ist mit seiner Frau im "Akropolis" erschienen und verkündet, dass Klaus die Stelle als Pressereferent doch erhält. Glücklich fliegt das Paar am nächsten Tag nach Dänemark, wo standesamtlich geheiratet und ein paar Tage geflittert wird. Nach ihrer Rückkehr bittet Iffi ihre Mitbewohnerin Tanja auszuziehen, die darüber wenig erfreut ist. Dennoch räumt Tanja mit ihrem Sohn Simon das Feld - Klaus zieht bei Iffi ein und die beiden starten gespannt in ihr Eheleben...

Rolle - Aktiv

Vorname: Klaus
Nachname: Beimer
Rufname: früher Klausi oder "Hase"
Geburtsdatum: 17.10.1978
Erste Folge: 1

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Datum 29.07.2014
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