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Die Geheimnisse der "Lindenstraße"

Von A bis Z

Adresse - Das große „Astor"-Kino am Ende der Kulisse erhielt die Adresse „Ulrike-Böss-Straße", um der 2002 jung verstorbenen WDR-Szenenbildnerin Ulrike Böss zu gedenken.

Babys - Die Schauspieler Julia Stark und Johannes Scheit spielen ihre Rollen „Sarah Ziegler" und „Tom Ziegler", seit sie Babys waren. Scheit hatte seinen ersten Auftritt in der Serie, als er sieben Monate alt war und Stark wurde im Casting für die Serie ausgewählt, als sie ein Jahr alt war.

Drei - Hausnummer, in der die wichtigsten Lindensträßler leben, allerdings fehlt ein Stockwerk, die Dachwohnung gibt's nur im Studio.

Elses Abschied: Kurz vor ihrem Tod hört Else Kling in Folge 1069 eine Stimme. Die gehörte dem Serienerfinder Hans W. Geißendörfer; der also seine Serienfigur zu sich gerufen hat.

Familienbande - Es gibt auch echte Verwandtschaft in der Lindenstraße: Bill Mockridge spielt seit 1991 „Erich Schiller", im Herbst 2007 folgte ihm sein Sohn Jeremy in die Serie. Er spielt nicht seinen Sohn, sondern „Nico Zenker" (momentan nicht dabei). Und: Irene Fischer (Anna Ziegler) ist mit dem Regisseur Dominikus Probst verheiratet.

Geheimtür - Vom Hinterzimmer des Café Bayer führt eine Tür in den Wasch- und Aufenthaltsraum - aber nur, wenn im „Café Bayer" gedreht wird. Der Mini-Raum besteht nur aus Sperrholzwänden und wird abgebaut, sobald im benachbarten Reisebüro die Kameras angehen - denn diesen Raum gibt es in Wirklichkeit nicht!

Hollywood - Obwohl die von Til Schweiger verkörperte Figur „Jo Zenker" 1992 aus der Serie verschwand, wird die Figur in Dialogen noch erwähnt. Dabei heißt es, dass „Jo in Hollywood" sei. Eine Anspielung auf Schweigers Filmkarriere nach seinem Ausstieg aus der Lindenstraße. Dana Schweiger (damals noch Dana Carlson) spielte in den Folgen 489 und 490 die Rolle der Pat Wolfson.

Internet - Wenn ein Lindenstraßen-Bewohner im Internet eine Homepage einrichtet, dann existiert sie stets auch in der Realität. Die von Hajo Scholz und Andy Zenker ins Leben gerufene Seite zum „Stromwechsel" ist auch heute noch erreichbar, ebenso das Weblog von Andy und Gabi Zenker, eingerichtet anlässlich eines längeren Italien-Aufenthalts.

Kindergarten - Für die Mitarbeiterkinder der Lindenstraße gibt es einen eigenen Kindergarten direkt am Set. Der Kindergarten befindet sich in unmittelbarer Nähe der Garderoben im ersten Stockwerk. Dazu kommt der Spielplatz, der sich in der Außenkulisse direkt hinter der Villa Dressler befindet.

Lippenbekenntnis - Der erste homosexuelle Kuss im deutschen Fernsehen fand nicht 1991 zwischen Carsten und Theo statt, sondern schon 1990 zwischen Carsten und Robert. Die ARD schnitt die Szene damals aber raus, weil die Folge wegen der Fußball-WM schon um 16 Uhr lief und möglicherweise besonders viele Kinder zusahen.

Nachbarn - Auch die anderen Eingänge der Straße sind bewohnt. Laut Klingelschild arbeitet in Nummer 1 Dr. jur. F. Pankov (Anlageberater), in Nummer 4 gibt es Antiquitäten, in Nummer 5 sind Dr. Merck, Dr. F. Streiter (Rechtsanwalt), DGB zu finden und in Nummer 6 logiert Pro Familia.

Penner - Die von Harry Rowohlt verkörperte Rolle des „Hartmut Rennep" hat einen versteckten Gag: Liest man seinen Nachnamen Rennep rückwärts, kommt Penner heraus - wie ihn die Figur auch darstellt.

Ruhestätte - Der Set-Friedhof (wo z.B. die Schildknechts begraben sind) gibt es nicht mehr - mittlerweile sind zu viele Serienfiguren gestorben. Falls jetzt in der Serie ein „Lindnesträßler" stirbt, wird die Beerdigung auf einem echten Friedhof gedreht.

Schwangerschaft: Anna Ziegler war mit „Tiger Tom", dem ersten gemeinsamen Kind mit Hans Beimer, mehr als normal schwanger - fast elf Monate dauerte es, bis das Kind zur Welt kam! „Schuld" war eine kleine zeitliche Ungenauigkeit in den Drehbüchern.

Treppenhaus: Das Treppenhaus, das im Studio 1 der „Lindenstraße"-Produktion aufgebaut ist, endet bereits im zweiten Stock - höher geht's wegen der begrenzten Hallenausmaße nicht! Die Treppenstufen sind bis zum ersten Stock gemauert, danach bestehen sie aus Holz. Alle Szenen, die ab dem zweiten Stockwerk spielen, werden in der ersten Etage mit wechselnden Türschildern gedreht.

Unbekanntes - Was die Bewohner nicht wissen: Steinbrück wurde von Lisa mit der Bratpfanne ermordet, Carsten hat seine Doktorarbeit gekauft, wer hat den Giftanschlag auf den Imbiss von Olaf verübt?

Zeitsprung: Die „Lindenstraße" ist in den Dreharbeiten der realen zeit immer drei bis vier Monate voraus. Das führt dazu, dass bereits Ende August der Schriftzug „Frohes Fest" über der Straße prangt und die fünf Linden in der Außenkulisse bereits im März mit künstlichem Grün auf Sommer getrimmt werden.

Luftaufnahme der "Lindenstraße"-Außenkulisse; Rechte: WDR

Luftaufnahme der "Lindenstraße"-Außenkulisse

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Datum 21.04.2014
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