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Lindenstrasse - Startseite » Dialog » Zuschauerpost » Folgen » Ihre Meinung zur "Lindenstraße"-Folge 1361 "Orkanschaden" vom 01.01.2012

Zuschauerpost

Bisherige Kommentare zu diesem Thema: 268
Letzter Kommentar von Hannes (11.02.2012, 23:31)

Ihre Meinung zur "Lindenstraße"-Folge 1361 "Orkanschaden" vom 01.01.2012

Lindenstraße (15.12.2011, 14:19)

Die "Lindenstraße" freut sich über Ihre Zuschauerpost zur Folge 1361 "Orkanschaden".

FOLGE KOMMENTIEREN

Mies :(

von Nadine25 (01.01.2012, 20:03)


Diese Folge fand ich nicht so prickelnd. Gerade das Ende war nicht so schön. Ich hätte da schon ein paar wunderbare Ideen für folgende Folgen, aber ich denke nicht, dass solche Vorschläge angenommen werden.

LG Nadine

Das ist richtig gedacht.

von emz (02.01.2012, 10:20)


Vorschläge für "folgende Folgen" können schon deshalb nicht angenommen werden, weil:

- die Folgen für die nächsten Monate bereits abgedreht sind

- die Handlungsstränge fürs kommende Jahr längst abgesegnet sind.

@ emz - Das ist richtig gedacht.

von ub36 (02.01.2012, 13:47)


Wirklich? Bist Du im Stab der Listra, liebe emz? Manchmal wird doch schon etwas eingefügt bzw. verändert.

alle besser

von Listrafan (02.01.2012, 14:27)


Naja - also mal ehrlich: wenn jeder Zuschauerwunsch berücksichtigt würde, dann gäbe es wohl ein Riesen-Chaos. Man kann doch abschalten, wenn es einem nicht gefällt! Ich finde, dass schon sehr viele Anregungen und Wünsche aus der Zuschauerpost angenommen wurden! Hat das noch keiner gemerkt?

Toll finde ich immer Leute, die wohl alles besser wissen nach dem Motto: "DIE sollten MICH mal machen lassen". Da frage ich mich dann regelmäßig, wieso diese ewigen Besserwisser immer noch nicht in der LiStra-Regie sitzen.... oder auf der Trainerbank.... oder im Bundestag...

@ ub 36

von emz (02.01.2012, 15:25)


Ich gebe nur das wieder, was uns so beispielsweise anlässlich der Kultnacht zum Jubiläum so erklärt wurde.

Bei der Gelegenheit fällt mir ein, wo bleibt denn der diesjährige Jahresüberblick? ;-)

Fand..

von loramuc (02.01.2012, 16:10)


ich diesmal auch etwas fad... das Theater mit dem Dach, hat mich schlichtweg gelangweilt...

Jimi ist vielleicht nicht gerde der "Kracher", aber Ernesto ist ja nur noch genervt, und egoistisch.... und zum Schluß Angelina - wird langsam unsympathisch.

Egal, wir schauen weiter... ins hoffentlich für uns alle erfolgreiche Jahr!!

@loramuc

von Sahne (02.01.2012, 17:18)


Haben wir verschiedene Folgen gesehen?

Gerade bei der letzten Folge war Angelina doch endlich mal wieder sympathisch. Und wenn ich jemanden egoistisch finde ist das Maria. Es muss ja wirklich alles nach ihrer Nase gehen und dann immer unter dem Deckmäntelchen der "Familie"...

Mies :-) ???

von Oberkiller (02.01.2012, 19:09)


Diese Überschrift passt meiner Meinung nach zu der letzten Folge.

Positiv war wenigstens, dass Angelina (als Mitglied des mir völlig unsympathischen und unsäglichen Buchstab-Clans) richtig schön auf die Nase gefallen ist ... Naja, ein Dach in Stöckelschuhen zu reparieren ... Und man hat die gute Seite von Hajo gesehen ...

Ansonsten meine ich, sofort gemerkt zu haben, dass viele Neulinge und Anfänger in den Stab hinzugekommen sind. Das beginnt mit der "neuartigen" Aufnahmetechnik (kurioserweise nur bei solchen Produktionen zu sehen, die insgesamt wenig taugen, weil die richtig guten diesen Schnickschnack zumeist nicht brauchen!) und endet mit Dingen, die ich pauschal als "Kindergarten" bezeichnen würde: Da wird gleich viermal binnen fünf Minuten eine Szene frontal vor dem Spiegel gezeigt, so als wolle der vermutlich neue Kameramann und noch neuere Aufnahmeleiter sagen: "Guckt mal, wir können direkt vor dem Spiegel filmen, ohne dass man uns sieht! Toll, Mama, nicht wahr?"

Es war aus meiner Sicht zum Abschalten - von der, wie ich finde, miserablen Kameraführung ganz zu schweigen!

Man wird jetzt wohl wieder auf mich eindreschen und vom "Ewig Gestrigen, der den Kaiser Wilhelm wieder haben will" schreiben. Aber das ist mir als Person, die weiß, "wie Fernsehen geht", egal.

So oder so wünsche ich allen ein gutes neues Jahr ...

dedeldedel

von mürfeline (01.01.2012, 20:04)


hat hier irgendwer den cliffhanger gecheckt? ich nich. is die große spannung ob der luki abendessen kriegen sollte oder was? hä?

Cliffhanger

von Sally2809 (02.01.2012, 10:28)


Ernesto wird darüber nachdenken, ob er diese "Beziehung" so weiterführen möchte. Maria braucht einen zahmen Trottel, der alle Aufträge klaglos erledigt und noch freudig und dankbar schaut. Ernesto hat sich eine Beziehung halt anders vorgestellt. Wie jeder andere, vernünftige Mensch wahrscheinlich auch.

Er plant den Urlaub mit der ganzen Familie und muß zu Hause bleiben, weil das Kind von Caro erkrankt ist. Die Mutter des Kindes fährt fröhlich mit. Dann ist er für einen überschaubaren Zeitraum nicht erreichbar, weil er in der Sauna sitzt, und muss sich dafür auch noch Vorwürfe gefallen lassen. Denn Prinzessin Maria hatte erhöhte Temperatur und eine getupfte Zunge. Natürlich kann sie damit nicht warten bis er nach Hause kommt. Nein! Carsten muss her und seine Meinung kundtun über Antibiotika. Sofort!

Selbstverständlich maßregelt sie Ernesto auch gleich, als der ihr frischen Tee ans Bett bringt. Soll er doch endlich mal dankbar sein! Er darf Luki versorgen, Maria bemuttern, sich in seine Medikation reinreden lassen, das ewige Genörgel von seiner ehemaligen Traumfrau ertragen... Er wäre besser bei Ines geblieben. Die war auch trutschig, aber nicht den lieben Tag lang der personifizierte Vorwurf.

Ernesto

von Nina (02.01.2012, 11:12)


Ich denke, er hat darüber nachgedacht, dass er auf das ganze Familienleben keine Lust mehr hat.

@Nina

von milchbonbon (02.01.2012, 12:46)


Auf Familienleben hat Ernesto bestimmt Lust, aber nicht auf Knechtschaft und immerdauernde Bereitschaft, wenn es darum geht, Caro zu Diensten zu sein, den Vater mit all seinen Launen zu ertragen, Luki immer an der Backe zu haben, da dieser eine Mutter hat.

Der Mann gibt sich ja wirklich Mühe, aber Maria mutiert langsam zur Überglucke, die die ganze Welt retten will und dabei den Menschen, der sie wirklich liebt - Ernesto - vergisst.

@loramuc Angelina und das Dach

von Frannie (02.01.2012, 16:43)


Warum Angelina nicht gleich auf die Idee gekommen ist, das Loch im Dach mit Plastik abzudichten, ist mir ein Rätsel. Auf die Idee bin ich sofort gekommen und ich bin, was meine praktische Intelligenz angeht, lernbehindert.

Abgesehen davon, dass Angelina überfordert war, fand ich sie heute sympathisch. Und Hajo wird wieder der, den ich immer mochte.

Cliffhanger

von Bara (03.01.2012, 10:44)


ja den hab ich auch nicht verstanden. So gut der in der letzten Folge war, so schlecht fand ich diesen.

Ich denke das war so gemeint, dass Ernesto am Gitterbett sitzt und sich denkt: "Mir reicht's. I schleich mi jetzt davon, jetzt wo alles schläft!"

Aber den Namen "Cliffhanger" hat diese Folge trotzdem nicht verdient. Das war so ziemlich der mieseste den ich in 26 Jahren gesehen habe!

Cliffhanger

von Panne-Hanne (03.01.2012, 16:34)


Neee, das war wirklich kein Cliffhanger.... oder sagen wir mal lieber auf deutsch Schlußschock. Toll, Ernesto denkt nach....Wahnsinn, boar, bin ich gespannt, wie es nächste Folge weitergeht.

Ich dacht erst, als er so ins Kinderbett glotzte, käme noch was von wegen "Du Mizzi, ich glaube Luki atmet nicht mehr" oder sowas....

@ emz - Jahresüberblick - Verwechslung?

von ub36 (05.01.2012, 18:24)


Liebe emz,

erwartest Du diesen Jahresrückblick von mir? Ich habe noch nie einen beigesteuert!

Familienleben...

von Marie (08.01.2012, 17:01)


Auf das Familienleben hätte wohl keiner mehr Lust. Wie grässlich ist denn Maria auf einmal drauf, da kann ich ja Jimi schon fast wieder verstehen. Zwei verwöhnte Dusseltöchter, eine Zwergenwohnung in der 3 Generationen leben und DER der auf einmal alles mitmachen soll der kriegt ständig einen drüber?

Was soll auf einmal die Weichspülerei vom Hajo? der war doch gerade noch ein ätzender Oberspießer auf dem Ego-Trip, und jetzt auf einmal der alle liebende Oberfürsorgliche?

Ich finde zur Zeit die Entwicklung in allen Familien oberflächlich und wenig durchdacht. Schade, vor allem für uns "echte" Listra-Fans...

sehr unrealistisch...

von Ella (01.01.2012, 20:08)


... dass ein Kindesmörder nach 15 Jahren frei kommt. Ich glaube nicht, dass ich so etwas in der Praxis je gehört hätte.

Und woher geht Helga automatisch von dem Widerspruch aus, dass jemand, der zu 'lebenslang' verurteilt wurde, nach 15 Jahren entlassen wird? Was ist denn das für eine Logik?

Lebenslang

von Mia (02.01.2012, 10:03)


Unter einer lebenslangen Freiheitsstrafe versteht man in Deutschland einen Freiheitsentzug auf unbestimmte Zeit – mindestens aber 15 Jahre. Danach kann der Strafrest zur Bewährung ausgesetzt werden.

@ Ella

von Mia (02.01.2012, 10:14)


Liebe Ella, lebenslange Freiheitsstrafe bedeutet, dass sie 15 Jahre lang ist. Ist im Gesetz so erklärt. Das ist in Deutschland die Höchststrafe. Helga Beimer hat sich richtig ausgedrückt.

Gruß von Mia



lebenslang

von RetKon (02.01.2012, 10:14)


Von welchem Widerspruch sprechen Sie?
"Lebenslang" bedeutet in der deutschen Juristerei in der Regel erstmal 15 Jahre, es sei denn, es wird danach noch Sicherheitsverwahrung angeordnet.

Unrealistisch?

von sonja (02.01.2012, 10:20)


Durchaus nicht!

Wieso sind denn so viele pädophile Kindermörder Wiederholungstäter? Die meisten von Pädophilen geschändeten und ermordeten Kinder sind Opfer von Wiederholungstätern, die allesamt zu früh entlassen wurden.

Meistens kommen solche Leute aufgrund von zweifelhaften psychologischen Gutachten und Sozialprognosen eher sogar noch früher raus!

Zeitung lesen, Nachrichten gucken! Dieser Beitrag erscheint mir doch etwas weltfremd!


@ Ella

von Erna74 (02.01.2012, 10:42)


Eine lebenslange Freiheitsstrafe bedeutet in Deutschland nun einmal 15 Jahre. Das ist die Höchststrafe! Frau Beimer hat also nichts falsches gesagt.

Weltfremd

von amiki (02.01.2012, 11:23)


Immer wieder wird in der Presse/TV/Radio über Sexualstraftäter berichtet die nach einer angeblich erfolgreichen Therapie und wegen "guter Führung entlassen wurden und kurz danach sich wieder ein weiteres Opfer suchen. Lebenslänglich bedeutet in Deutschland 15 Jahre. Danach wird der Täter entlassen. Ich empfehle öfter mal Zeitung lesen.

Zu Maria kann ich nur sagen. Was will sie denn noch. Ernesto tut sein möglichstes. Ich hätte meiner Tochter in den Hintern getreten, wenn sie meint, Mama wird sich schon um den kranken Enkel kümmern und sie fährt fröhlich in den Skiurlaub.

Lebenslang bedeutet lebenslang

von kyra (02.01.2012, 11:23)


Wo steht denn bitte, dass eine lebenslange Freiheitsstrafe nur 15 Jahre dauert?

Gem. § 57a StGB KANN bei lebenslangen Freiheitsstrafen frühstens nach 15 Jahren geprüft werden, ob der (lebenslange) Strafrest zur Bewährung ausgesetzt wird, WENN sich der Verurteilte gut geführt hat UND keine Gefährlichkeit vorliegt.

Wenn das Gericht neben der Verurteilung die besondere schwere der Schuld feststellt (was bei Sexualmorden regelmäßig der Fall ist), ist eine Entlassung nach 15 Jahren überhaupt nicht möglich.

Darüberhinaus kann das Gericht, neben der lebenslangen (oder auch anderen zeitigen) Freiheitsstrafe noch die sog. Sicherungsverwahrung anordnen, wenn es meint, dass der Verureilte einen sog. Hang zu schwerwiegenden Taten hat. Dann kann er erst wieder entlassen werden, wenn von ihm keine weiteren erheblichen Straftaten zu erwarten sind. Notfalls sitzt er dann bis zu seinem Lebensende. Ebenso sitzt er bis zu seinem Lebensende, wenn die Vollzugsanstalt dem lebenslang Verurteilten keine günstige Bewährungsprognose erstellt.

@ kyra

von emz (02.01.2012, 12:06)


Zitat - da Antwort falsch eingestellt:

"@ Kyra - Lebenslang
von sonja (02.01.2012, 11:49)

In der Theorie mag das ja alles so sein, wie von Dir dargestellt, die Praxis sieht aber leider in 99 von 100 Fällen ganz anders aus.

Wir wir jeden Tag der Zeitung und den Nachrichten entnehmen können.

Welcher Mörder, der zu lebenslänglicher Haftstrafe verurteilt wurde, sitzt tatsächlich lebenslang? Von pädophilen Kindesmördern, von denen der allergrößte Teil einschlägig vorbestrafte Wiederholungstäter sind, ganz zu schweigen!
Von der juristischen Theorie habe ich als Laie wenig Ahnung, aber die Praxis sieht, den Zeitungsberichten und Nachrichtenmeldungen zufolge m. E. jedenfalls doch ganz anders aus, als von Dir dargestellt."

Antwort:

Da kyra Juristin ist, meine ich, können wir getrost darauf vertrauen, was sie hier ausführt. Man sollte auch darauf achten, welchen Zeitungsberichten man glauben schenkt, nicht alles ist "Bild-end".

@Sonja, QAmiki...Zeitung Lesen

von Frannie (02.01.2012, 12:11)


Das ist richtig, dass man Zeitung lesen sollte. Aber nicht nur die Zeitung mit den Vier Buchstaben.

Ich möchte gerne die Statistik sehen, wonach Kindermörder vorzeitig entlassen werden. Wonach Kinder von Rückfalltätern umgebracht werden. Dass das vorkommen kann, ist keine Frage, aber so wie Ihr es darstellt, scheint ihr das als Regel wahrzunehmen.

Ich bin keine Juristin, aber wenn eine besondere Schwere der Tat festgestellt worden ist, dann kommt der Täter nach 15 Jahren mitnichten frei. Dieser Gäfgen z.B. dürfte wesentlich länger sitzen als 15 Jahre. (mit Recht).

Teure Sexualstraftäter

von Linda (02.01.2012, 12:46)


Schön wäre es , wenn das richtig überprüft werden würde! Aber dem ist leider nicht so! Kinderschänder werden nach 15 Jahren oft wieder auf die Kinderleins losgelassen, weil man angesichts der immer leerer werdenden Staatskassen den teuren Aufenthalt der Sexualstraftäter im Gefängnis nicht länger finanzieren will.

Oder wie Else sagen würde: Skandalöse Verhältnisse sind das, skandalöse!

@alle, @kyra

von Ella (02.01.2012, 12:48)


Danke, Kyra, ich bin zwar keine Juristin, weiß aber durchaus, dass lebenslang nicht 15 Jahre bedeutet.

Offensichtlich wissen das die meisten hier besser, könnt ihr Kyra und mir bitte mal Referenzen geben. In welchem Gesetz und Paragraphen steht das? In welchem Zeitungsartikel steht das?

Der Polizistenmörder von Augsburg hat lt. Presse wegen eines früheren Mordes 19 Jahre gesessen. Wie kommt das?

Ich habe zwar keine Ahnung vom Strafrecht und lasse mich gerne von Profis informieren. Hier im Forum befinden sich aber offensichtlich eine ganze Menge Leute, die genaus wenig oder noch weniger Ahnung haben aber sich dann eben eine Tatsache ausdenken, die sie nicht belegen können und dann mal irgendwelche Geschichten verbreiten. Noch schlimmer finde ich, dass andere wohl als blöd betrachtet werden.

lebenslänglich...

von Guckst Du... (02.01.2012, 13:34)


...bedeutet: auf unbestimmte Zeit, mindstens 15 Jahre. Kann nach 15 Jahren Haft zur Bewährung ausgesetzt werden, soweit andere Gründe dem nicht entgegenstehen. Durchschnittliche Haftzeit bei "Lebenslang" liegt bei 19,9 Jahren. Da war Helgas Vermutung gar nicht so unbegründet. (Ich gebs ja zu: einfach mal schnell von W***pedia abgeschrieben)

Was (noch) nicht in der Listra tematisiert wurde ist eine möglicherweise vorliegende "besondere Schwere". Das könnte spannend werden, wenn dieser spezielle Punkt noch mit einfliesst. Ein anderer interessanter Aspekt wurde ja bereits angeschnitten: die Rolle der Opfer (als Hinterbliebene also auch Gaby und Andy. Für Andy wurde ja schon die Frage in den Raum gestellt, wie er emotional mit der Freilassung umgehen wird.)

Die Listra wird also wieder mal ihrem Anspruch gerecht, aktuelle gesellschaftliche Fragen aufzugreifen und zur Diskussion anzuregen. Ich bin neugierig...

@ kyra

von Erna74 (02.01.2012, 13:35)


Ja, aber wer sitzt denn schon länger als 15 Jahre im Knast? Meistens ist doch nach 15 Jahren Schluß und danach kommt man in Sicherheitsverwahrung.

lebenslang

von just3 (02.01.2012, 16:36)


@mia

lebenslang ist lebenslang im Gesetz steht nirgends, dass das nur 15 Jahre sind....., es ist nur jur. Praxis, dass nach 15 Jahren geprüft wird den Täter zu entlassen.....

das nur am Rande

Lebenslänglich

von Betonesel (02.01.2012, 19:31)


Wenn hier von einigen immer wieder geschrieben wird, dass "in der Praxis" - von der Juristen bekanntlich keine Ahnung haben - "kaum jemand bei Lebenslänglich mehr als 15 Jahre" inhaftiert ist, dann müsste auch die durchschnittliche Haftdauer bei "Lebenslänglich" bei ziemlich genau 15 Jahren liegen.

Die hier genannte Zahl von 19,9 Jahren wäre demnach frei erfunden? Sie kann ja nur stimmen, wenn es auch viele Fälle gibt, in denen "Lebenslängliche" mehr als 19,9 Jahre einsitzen?

Knast

von ich (02.01.2012, 21:46)


Ach, das ist ein weites Feld.

1) Kann man ein geschändetes und gemordetes Kinderleben mit ein paar Jahren Knast aufwiegen?

2) Wenn nein, wieviel ist dann angemessen?

3) Warum geht es denen im Knast noch so gut?

4) Warum müssen wir denen Bibliothek, Volleyballfeld, Berufsausbildung und was weiß ich finanzieren?

Antwort: Weil wir die Menschenwürde achten.
Gegenfrage: Hat der Kinderschänder und -mörder die Würde des Kindes geachtet?
(Manchmal sind die Täter ja auch wirklich krank, und Kranke darf man nicht für ihre Krankheit bestrafen.)

Grübel

von Gwynneth (01.01.2012, 20:08)


..irgendwie ne merkwürdige Folge....

merkwürdig fand ich auch....

von SillySally (02.01.2012, 12:02)


dass die folge diesmal gleich mit dem silvestertanz auf der straße begonnen hat. wirkte alles irgendwie komisch so in die handlung reingeschmissen zu werden. hat mir nicht gefallen.

@Kyra Danke !!!!

von Frannie (02.01.2012, 12:13)


Danke für diesen Beitrag. Erstens hast du Ahnung und zweitens scheinst du dein Wissen nicht nur aus der B**d zu beziehen.
Wenn ich diesen Quatsch, der in dieser Zeitung steht, schon lese, wird mir schlecht.

Silvestertanz als Abschluss und nicht als Beginn.

von Linda (02.01.2012, 12:49)


Mir hat's auch nicht gefallen. Der Silvestertanz ist der Abschluss des Jahres, also ist es nur logisch, wenn er auch der Abschluss der Serie und nicht der Beginn der Serie ist.

@ amiki - Maria

von ub36 (02.01.2012, 14:20)


so sehe ich das auch: Maria macht sehr viel und denkt zuuwenig an sich. Caro hätte ich an ihrer Stelle auch die Hammelbeine lang gezogen. Hat Maria die Stadler-Schestern so verzogen?

Bevor Josi in die Arbeit/Lehre kam, ging ihr auch alles am A.... vorbei. Hauptsache sie ist immer modisch gut drauf, alles andere wird für sie schon gemacht und Caro, die mal so strebsam wirkte, ist nun ebenfalls auf dem Egotrip.

Tanz um den Silvestertanz

von Else die Echte (02.01.2012, 16:40)


Warum soll eine Folge nicht mal an einem Neujahrstag spielen? Auch am 1. Januar können interessante Dinge passieren. Nach gefühlten 100 mal Drama mit finalem Tanz auf der Straße (wo kommt eigentlich die Musik dazu her?) ist das doch mal eine nette Abwechslung.

Und zum Cliffhänger: dreieinhalbtausendmal Zoom mit Dideldadeldum? Öfter mal was Neues!

@ Linda

von emz (02.01.2012, 17:01)


Es wurde Sonntag, der erste Januar gezeigt. Und der beginnt um Mitternacht mit dem Silvestertanz.

Der Tag der Handlung...

von Sam ( 46 ) (02.01.2012, 17:28)


...war in den letzten beiden Folgen doch auch der Ausstrahlungstag (der Sonntag) statt des vorhergehenden Donnerstags. Hätte man dies nicht so gelegt, wäre weder von Weihnachten noch von dem Tanzen auf der Straße etwas zu sehen gewesen.

Ich empfinde dies auch als eine gute Lösung, die auch in der Vergangenheit immer wieder mal als Ausnahme so eingefügt wurde.

Freiheitsstrafe

von teleotti (03.01.2012, 11:26)


Steht alles im Strafgesetzbuch. Eine Lebenslange Freiheitsstrafe ist auch als solche gemeint und kann zum Beispiel bei Mord (§211 StGB) verhängt werden. Allerdings muß dem Täter die Möglichkeit eingeräumt werden die Freiheit wiederzuerlangen. Dies kann frühestens nach 15 Jahren geschehen.

Das andere wäre die zeitige Freiheitsstrafe

§ 38 Abs. 1/2

(2) Das Höchstmaß der zeitigen Freiheitsstrafe ist fünfzehn Jahre, ihr Mindestmaß ein Monat.

titel

von mürfeline (01.01.2012, 20:10)


was ich aber noch positives sagen muss: lustiger titel, habe gelacht.

@ub verzogene Gören

von Frannie (02.01.2012, 16:51)


Vielleicht hat Maria ihre Kinder verzogen. Aber man tut nichts ohne Gegenwert - auch wenn dies unbewusst geschehen kann.

Maria ist so die Unentbehrliche, die Frau, an der alles hängt. Sie hat eine unglaubliche Machtposition und kann gleichzeitig jammern, klagen und erpressen.
Momentan bin ich auf Ernestos Seite. Das war ich früher nicht. Da habe ich ihn für einen oberflächlichen Luftikus gehalten, der was von großer Liebe säuselt, sich aber vom Acker macht, wenn es ernst wird.
So wirkt er auf mich nicht.

Er bemüht(e) sich sehr wohl, aber er wird ja von Maria mit Haut und Haaren verschluckt. Schon allein die Tatsache, dass sie ihm vorwirft, noch keinen Wohnungsschlüssel oder die eigene Wohnung noch nicht aufgegeben zu haben, spricht für sich.

Maria ist eine Gottesanbeterin, die ihre Männchen nach dem Akt verspeist. Ernesto, mach dich vom Acker. Schütze dich selbst vor diesem sanften Bulldozer.

@ub, frannie

von Ella (03.01.2012, 22:03)


Hier ist wohl mal wieder eine Antwort an die falsche Stelle gerutscht. Stimme Frannie zu. Vor einiger Zeit hatte ich mal die Rollenbiografie von Maria gelesen. Aufgrund dieser, deren Verhalten gehe ich davon aus, dass sie in der Familie das, was andere im Beruf suchen, nämlich eben die von dir erwähnte Macht mit allem drum und dran, eben ihre Daseinsberechtigung.

Da sie offensichtlich zu faul war, eine Ausbildung zu machen und ihre Fähigkeiten wohl eher beim Kinder zeugen zu suchen sind, macht sie sich, wie du schon erwähnst unentbehrlich, übt Macht aus und lässt sich von ihrem jeweiligen Mann/Liebhaber ihren Lebensunterhalt bestreiten.

Seltsam ist nur, Ernesto wusste das. Er hat die gesamte Entwicklung sozusagen als Zaungast miterlebt. Deshalb ist es schon seltsam, dass er, der so gar kein Familienmensch ist, ausgerechnet so besessen auf diese Frau ist.

@ Ella

von Sally2809 (05.01.2012, 10:20)


Ich bin definitiv kein Fan von Maria, aber wie kommst Du darauf, dass sie zu faul war, eine Ausbildung zu machen?

Derzeit ist sie noch im öffentlichen Dienst beschäftigt. Sie ist also mindestens Bürokauffrau. Wenn sie sich aushalten lassen wollte, ginge sie mit Ernesto sicherlich auch netter um. Und Jimmi? Der war angestellt in Schwiegerpapas Pleite-Betrieb. Nun arbeitet er im Baumarkt. Das sind beides keine Arbeitsverhältnisse, mit denen man eine Frau und Familie aushalten kann.

@Sally

von Ella (05.01.2012, 10:53)


Warum soll sie mindestens Bürokauffrau sein?

Ich habe soeben nochmal die Rollenbiographie gelesen. Maria Stadler ist 1971 geboren, hat Abitur gemacht (wie hat sie das hingekriegt?) und danach im Betrieb ihres Vaters gearbeitet 1991 wurde Josie geboren. Sie wurde also mit 19, das war damals Abituralter, direkt schwanger. Ihre wahren Fähigkeiten zeigen sie eben in den Betten der Familie Stadler.

Und damals ging es dem Unternehmen von Papa wahrscheinlich gut. Jimi zeugt zumindest ihre Kinder und zahlt die Miete und lässt sich von ihr behandeln 'wie Dreck'. Ist doch aus ihrer Sicht nicht zu verachten.

Als er im Baumarkt arbeitete, wollte sie ihn ja auch nicht mehr haben, sie erwähnte, dass er unter ihrem Niveau sei und wandte sich dem Bruder zu.

kein Silvestertanz mehr?

von Mizzie (01.01.2012, 20:29)


Warum wird nicht wie früher ins neue Jahr getanzt? Schade, ich mochte die Traditionen in der Lindenstraße immer sehr und meiner Meinung nach sollte man darauf nicht verzichten, weil gerade das den Zuschauer mit der Serie verbindet.

Was wird mit Iffi und Klaus, scheiden sie aus der Serie aus, wenn sie nun nach Australien gehen? Ich hoffe nicht.

Hast Du den Anfang der Folge verpasst?

von sonja (02.01.2012, 10:14)


Der Silvestertanz fand diesmal nämlich am Anfang der Folge statt.


Tanz

von Panne-Hanne (02.01.2012, 10:14)


Da wurde doch getanzt, sogar Orkan mit Anna z.B..... hast Du eventuell einfach zu spät eingeschaltet ???

@ Mizzie

von Erna74 (02.01.2012, 10:44)


Haben Sie die Folge nicht von Anfang an geschaut? Der Silvestertanz war diesmal nämlich ganz an Anfang und nicht am Ende wie sonst immer.

Nicht alles Alte ist automatisch veraltet!

von maria (02.01.2012, 13:01)


Also ich hab die Kritik so verstanden, dass alte Traditionen wie Helgas "Schwarze Raben", ins neue Jahr am Ende einer Folgen tanzen usw. einfach fehlen. Dazu gehört auch, die Lindenstraßenmelodie zu Beginn in voller Länge zu hören!

Ich finde auch, dass zu viele Änderungen gleichzeitig erfolgen und der Eindruck entsteht, da würde erneuert nur um des Erneuerns Willen.

Ernesto wurde zu Beginn als eher "alternativer" Arzt dargestellt (viel Zeit für Therapiegespräche, Naturheilmittel etc.). Sein Disput mit Carsten wirkt daher ebenso aufgesetzt und unlogisch wie das Entfernen/Ändern langjähriger, bewährter Traditionen.

@ maria: modern vs. veraltet vs. verbissen

von sukkulente (04.01.2012, 16:37)


Ich denke, es läuft bei dem Ärztedisput darauf hinaus, dass Ernesto zwar nicht versessen aufs Antibiotika-Verschreiben ist - da er also eine etwas modernere Einstellung hat - aber Carsten eben extrem dagegen ist, so quasi aus Prinzip, weil er selber so schlechte Erfahrungen mit verschreibungspflichtigen Medis gemacht hat. Ohne richtig abzuwägen, ähnlich wie bei den Leuten, die ihre Kinder zu "Masernpartys" schicken, damit sie sich dort infizieren und immunisieren.

@ Ella , Frannie u.w.s n. - mal wieder die Maria

von ub36 (05.01.2012, 18:04)


also, da bin ich immer wieder mal platt: hier wird doch die Maria immer wieder schlecht gemacht: sie sei zu faul gewesen für eine Ausbildung und hat sich aufs Kindermachen spezialisiert.

Das könnte ich gerade noch verstehen, wenn ihr die Kinder am laufendem Band entsprungen wären.

Sie hat aber grad nur zwei (!!!), hat mitgearbeitet, den Haushalt alloa gestemmt nebst einem äußerst schwierigen Schwiegervater, zu dem ich persönlich ein großes NEIN gesagt hätte.

Davor hatte sie tatsächlich noch das Abi gemacht und in der Buchhaltung des familieneigenen Betriebs gearbeitet, wobei ihr Papa sicherlich davon ausging, dass dieser damals wohl gesunde Betrieb eines Tages an seinen tatkräftigen Schwiegersohn weitergegeben würde. Es kommt eben häufig mal anders im Leben!

Und was die Mizzi vielleicht im Zorn und Frust zu ihrem Jimi sagte, er wäre unter ihrem Niveau: jo mei, da sagen andere ganz andere Sachen, wenn die Beziehung den Bach runter geht. Aus welchem Grund auch immer.
Ich finde, man sollte alles mal ein wenig relativieren.

Gut, wenn jemand eine andere Person partout nicht mag - da ist sowieso Hopfen und Malz verloren. Und man hat wenigstens jemanden zu Draufhaun gefunden. Wenn's denn Spaß macht...

Schon...

von Lollylilli (05.01.2012, 20:58)


... bei der Folge zum Jahreswechsel 1997/1998 wurde mit dem Tanz begonnen und dann der 1. Januar gezeigt.

Ist also keine Zwanghafte Neuerung, sondern lediglich mal wieder eine gern gesehene Abwechslung :)

Haager Abkommen und Krebs

von Oma NL (01.01.2012, 21:59)


Ich verstehe wirklich nicht warum Klaus jetzt im Urlaub ist und nichts macht.

Je länger Mila weg ist desto schwerer wird es, auch mit Haager Abkommen, sie wieder zu bekommen. Weil es abhängig ist vom Richter, vom Land, wo sie jetzt verbleibt, ob sie zurück geschickt wird. Das Haager Abkommen ist ganz klar. Auch dass das Land mitwirken soll, um das Kind so schnell wie möglich wieder zurück zu schicken im Interesse des Kindes, trotzdem wird es fast in allen Fällen viel länger daueren als das Haager Abkommen anordnet.

Auch mit Haager Abkommen kann ein Richter noch Lücken finden um das Kind im Land zu behalten. Vor allem wenn die Gegenpartei einen geschickten Anwalt hat. Aber in jedem Fall wird es sich mit Gerichtsverhandlungen hinziehen werden und wieder hinziehen. Kann so Jahre dauern.

So Klaus, bleibe an Mila heran. Die nicht Fernseheneltern von entführten Kindern können sich nicht den Luxus gönnen um nicht mehr weiter zu können, um krank zu werden. Dann würde man das Kind nie mehr wiedersehen!

Die zwei grossen Themen nehmen mich ab und zu sehr mit. Weil wir in beiden, der Entführung und dem Krebs, in die letzten Phasen gehen. Das letzte Weihnachten von Sabrina.... es wird auch das letzte Weihnachten meiner Schwester werden. Es wurde sehr gut gebracht, diese Folge. Für eine Unterhaltungssendung wurde es sehr gut gespielt. Sonst würde ich mich nicht soooo sehr angesprochen fühlen.

Klaus

von Frannie (02.01.2012, 12:16)


Klaus macht doch etwas. Er hat eine Detektei beauftragt. Was soll er denn sonst machen? Blinder Aktionismus ist doch nun wirklich fehl am Platz.

Außerdem dürfte er seinen Laptop mitgenommen haben. Auch in Bonassola gibt es Internet. Sollte er dort eine wichtige Nachricht bekommen, kann er auch von Bonassola via Mailand oder Genua nach --- wohin auch immer --- reisen.

@ Oma NL

von Erna74 (02.01.2012, 17:01)


Frau Beimer hat es schon richtig erkannt: Klaus war urlaubsreif, weil er am Ende ist.

Und ich kann es wirklich gut verstehen, denn wenn man am Nullpunkt ist, muß der Akku wieder neu aufgeladen werden. Ob er nun in der Lindenstrasse hockt oder irgendwo am Strand, machen kann er doch eh nix. Und Internet wird er auch im Urlaub haben. Außerdem hat er eine Detektei beauftragt, so dass er sicher sein kann, dass ALLES getan wird. Und dann gibt es ja auch noch die wahnsinnige Gabi, die auch nonstop am Rechner sitzt.

Klaus macht das schon richtig. Hauptsache er fühlt sich danach ein bisschen ausgeruhter.

Orkanschaden

von Arne68 (01.01.2012, 22:53)


woher wusste Angelina, dass Käthe am Telefon ist? Er hat sich nicht mit Namen gemeldet. Vielleicht an der Stimme erkannt?

Man weiß es nicht ....

Telefon

von emz (02.01.2012, 11:06)


Naheliegend wäre, dass sich Angelina als erstes sämtliche Telefonnummern der Bewohner besorgt und eingespeichert hat.

Mein Verwalter spricht mich auch immer gleich mit Namen an, noch bevor ich mich gemeldet habe.

@ Arne 68

von Erna74 (02.01.2012, 11:37)


Wahrscheinlich hat sie alle Nummern eingespeichert. Immerhin ist sie doch jetzt Hausverwalterin.

Arne68

von Gabi (02.01.2012, 12:44)


Doch, Käthe sagte "Georg Eschweiler, wir wohnen im Dachgeschoss".

Käthe

von Pingel (02.01.2012, 12:59)


Er hat seinen Namen genannt ("Georg Eschweiler"), allerdings erst im dritten Satz.

@arne 1/"

von derElch (02.01.2012, 13:39)


er hatte sich mit "georg eschweiler hier" gemeldet... das weiss ich so genau weil der stream bei mir spinnt seit er neu ist und ich mir die Hälfte der LiStra immer 3-4x reinziehn kann :)

So und wenn ich schon dabei bin... ich fands nicht so prickelnd die ganze Zeit auf 0 Beiträge zu blicken... gerade in den Feiertagen hätte man so schön Zeit gehabt durchzulesen... aber ja nu.

Bin ja mal gespannt wieviele hier aufschreien: Jesses Maria hat Luki zu Silvester alleine gelassen... (Denke wird sich in Grenzen halten... aber wehe Caro hätte dies gemacht :)

Deniz war sicher bei den richtigen Eltern :) nur fuer die welche gleich das schlimmste annehmen.

Nico wurde ja nun auch erwähnt... is mit Iffi, Klaus, Toni und Andi in "Bonanza" (herrlich Gung) Und warum Klaus nichts macht??? Nunja... weil er fix und alle ist... zudem kann die Detektei momentan mehr ausrichten als Klaus... der sässe nur vorm Bildschirm und kann hohldrehen... also gönnt ihm sein Auspannen.

Bei Gaby ist nun klar wo der Schuh drueckt und das ist verständlich.... da wuerde jedem auch ne Menge durch den Kopf gehen.

@arne 2/"

von derElch (02.01.2012, 13:39)


Toll fand ich ja Maria: "willkommen in ner Beziehung.... da is net alles Flitterwochen... und Sex gibts a nimmer soviel" ha ha ha ...aber gleich nachschieben.... ich bekomm von dir a nimmer soviele Komplimente und Aufmerksamkeiten.... Jaaaaaa Maria... willkommen in ner Beziehung..

Nestis Seriencharakter ist nicht gerade mein Favorit, aber momentan tut er mir schon fast leid. Egal was er macht... es ist nicht recht.... das liegt weder an Gefuehlen noch sonstwas.... Maria fuehlt sich nicht wohl, kann es nicht einordnen und lässt es am "neuhinzugekommenen Glied" in der Familie aus. (andere werden in solchen situationen beruflich unerträglich)

Angelina und Hajo... schöne Szenen...

Telefon

von Hannoverkeks (06.01.2012, 18:07)


er hat sich doch am Telefon mit Eschweiler gemeldet....

Kompliment

von Saubua1977 (01.01.2012, 23:27)


War eine tolle Idee, den traditionellen Sylvestertanz an den Anfang der Folge zu platzieren.

Hatte nach dem Lesen des Inhaltes ja schon befürchtet, dass der Tanz heuer nicht gezeigt wird.

Die Folge selber fand ich wieder mal sehr gelungen. Besonders die wohl offensichtliche Kehrtwende Angelinas im Bezug auf Hajo. Ich glaube, dass sie kein Interesse mehr an Rache hat.

Und leider auch sehr realitätsnah, dass ein Kindermörder nach 15 Jahren wieder raus kommt und es den Eltern des ermordeten Kindes zugemutet wird, dass diese S** auch noch in der selben Stadt leben darf. Ich bin zwar eigentlich der Meinung, dass auch ein Mörder eine zweite Chance bekommen soll, aber bei einem Pädophilen, der meiner Meinung nach auch nicht therapierbar ist gilt auch für mich: Lebenslang und zwar für immer wegsperren.

Und was die Todesstrafe für solche angeht: Die ist meiner Ansicht nach noch viel zu milde. Da gibts ne Spritze, ein paar Minuten Krampfen und dann wars das. Lebenslange Haft bedeutet, dass dieser Typ täglich den Gewalttaten seiner Mithäftlinge ausgesetzt ist. Und das bis ans Ende seiner Tage. Da ist die Todesstrafe nämlich fast schon paradiesisch dagegen.

Vielleicht will man ja 2014, oder 2015 einen Handlungsstrang einbauen, wo dieser freigekommene Typ nochmal ein Kind ermordet.

@Saubua...realitätsnah

von Frannie (02.01.2012, 12:19)


Lies mal Kyras Beitrag zu diesem Thema.



@Saubua

von Oma Rosi (02.01.2012, 20:46)


Mal abgesehen davon, dass nicht jeder Kindsmörder pädophil ist, woher willst du wissen, dass Pädophile nicht prinzipell therapierbar sind? Das kommt auf den Einzelfall an.

Unabhängig davon: Wem nützen solche Sühnegedanken, wie du sie äußerst? Dem ermordeten Kind? Der trauernden Familie?

@ Oma Rosi

von Sally2809 (03.01.2012, 10:26)


Diese Sühnegedanken nutzen allen anderen Menschen. Auf diese Weise würden sie vor Wiederholungstätern geschützt. Die 2. Chance setzt alle anderen Menschen einem nicht kalkulierbaren Risiko aus.

@Oma Rosi

von Saubua1977 (04.01.2012, 00:29)


"Mal abgesehen davon, dass nicht jeder Kindsmörder pädophil ist..."

Was ist denn deiner Meinung nach jemand, der ein Kind vergewaltigt und ermordet???

Sorry wenn ich das hier gleichsetze, aber Pädophilie ist eine Art von Sexualität, die angeboren ist. Es gab auch schon Versuche, Homosexualität zu therapieren und das ist kläglich gescheitert.

Und im Endeffekt kann man Pädophilen eben auch nicht deren angeborene sexuelle Neigungen weg therapieren.

Ich will damit sagen, dass ein Kindermörder seine Straftat aus einem ihm angeborenen sexuellen Trieb begeht - anders, als eben jemand, der einen Banküberfall begeht und dabei eine Geisel erschießt.

Ich hoffe, dass klar ist, dass ich mitnichten Homosexualität mit Pädophilie auf eine Stufe stellen will.

@Saubua1977

von Sahne (04.01.2012, 12:20)


Eine Vergewaltigung, auch bei Kindern, hat nicht unbedingt etwas mit der Sexualität, sondern mit Machtausübung zu tun. Und gerade Kinder können sich nicht wehren... Es gab doch auch schon Fälle, wo Familienväter kleine Jungs aus Stressbewältigung oder mangelndem Selbstbewusstsein vergewaltigt und dann aus Angst getötet haben...

Kindermörder nicht gleich pädophil

von kyra (04.01.2012, 13:42)


Oma Rosi schrieb wortwörtlich: "... nicht jeder Kindermörder ist pädophil..." und hat damit vollkommen Recht.

Der Kindermörder M. Gaeffgen war meines Wissens nach nicht pädophil, sondern nur habgierig.

Auch ein Sexualmord an einem Kind kann durchaus andere Gründe haben (Frustration. Machtausübung).

Bei den meisten Sexualmorden an Kindern ist allerdings eine pädophile Neigung des Täters das Motiv (wobei das Motiv für den Mord nur noch die Entdeckungsangst ist).

Es stimmt auch, dass pädophile Neigung nicht heilbar ist; sie kann aber durch eine Therapie kontrollierbar gemacht werden. Es gibt eine Menge Pädophiler, die sich noch nicht an Kindern vergriffen haben und in einer Therapie lernen, ihre Neigung zu kontrollieren.

Wer sich allerdings bereits an einem Kind vergangen hat und dafür bestraft wird, darf sich m.E. nicht beklagen, wenn die Gesellschaft das Risiko nicht eingehen will und ihn lieber für immer wegsperrt oder zumindest engmaschig kontrolliert.

@Saubua - Nochmal zum Thema Pädophilie

von Oma Rosi (04.01.2012, 14:06)


Nein, man kann Homosexualität nicht "wegtherapieren" und das ist auch gut so. Das gleiche gilt für Pädophilie. Es gibt jedoch Einrichtungen, die Menschen mit pädophilen Neigungen therapeutische Hilfe anbieten, BEVOR diese sich an Kindern vergreifen. Dabei geht es nicht um Heilung dieser sexuellen Neigung - denn diese kann, wie du richtig schreibst nicht geheilt werden - sondern um Prävention. In Deutschland ist m.W. die Berliner Charite die einzige Einrichtung, die Präventionshilfe für Pädophile anbietet.
Desweiteren sind Pädophile nicht zwangsläufig Gewalttäter bzw. Mörder. Umgekehrt gilt, wie @Sahne richtig schreibt, dass Kindermörder nicht immer pädophil sind.
Und was den Aspekt des "Wegsperrens für immer" anbelangt, so muss man natürlich fragen, ob diese Forderung einem Sühnegedanken entspringt oder dem Schutz der Öffentlichkeit dient. Ersteres nützt, wie ich bereits schrieb, weder dem ermordeten Kind noch seinen Angehörigen, sondern bedient die Rachegelüste eines wütenden Mobs. Das gleiche gilt für die Todesstrafe, welche, wie Untersuchungen belegen, keine abschreckende Wirkung auf Gewalttäter hat.
Ein zweiter Grund, weshalb eine lebenslange Haft für Gewalttäter per se nicht vorgesehen ist, liegt in unserem rechtsstaatlichen Verständnis. Aber ich denke, entgegen der landläufigen Meinung, dass es sich psychatrische Gutachter da eben nicht einfach machen, bei der Beurteilung eines Gewalttäters und der potentiellen Gefahr für die Öffentlichkeit.

Gruß Oma Rosi

@ kyra

von Saubua1977 (05.01.2012, 00:00)


Du schreibst: "Auch ein Sexualmord an einem Kind kann durchaus andere Gründe haben (Frustration. Machtausübung)"

In diesen Fällen wird aber die sexuelle Erregung durch die Machtausübung gewonnen. Vermutlich genau mal das zu sein, was man im wahren Leben nicht ist.

Ob hier nun eine dauerhafte Pädophilie zugrunde liegt, spielt hierbei keine Rolle. Es ist eine Art sexueller Praktik, die für das Gegenüber schädlich ist.

OK. Die Möglichkeit eines nicht sexuell motivierten Kindermordes hatte ich in meinem Post nicht berücksichtigt. Diesen gibt es natürlich auch. Aber das war deswegen, weil es hier ursprünglich um den Mord an Max ging.

@Oma Rosi

von Saubua1977 (05.01.2012, 00:13)


Du schreibst:

"Und was den Aspekt des "Wegsperrens für immer" anbelangt, so muss man natürlich fragen, ob diese Forderung einem Sühnegedanken entspringt oder dem Schutz der Öffentlichkeit dient.

Natürlich beidem. Da ein Mörder nicht nur seinen Opfern, sondern auch deren Angehörigen und nicht zu vergessen auch seinen eigenen Angehörigen und Freunden schweres Leid zufügt, muss er für die Tat büßen.

Und warum ich nur bei Sexualmördern für lebenslanges Wegsperren bin, hab ich ja vorhin schon erklärt.

@ Sahne, Kyra & Oma Rosi

von Saubua1977 (05.01.2012, 00:24)


Im übrigen bin ich aber mit dem relativ milden deutschen Strafrecht sehr glücklich. Vor allem bin ich strikt gegen die Todesstrafe, da ein Staat nicht töten darf und fordere auch sonst keine härteren Gesetze (In Kalifornien sitzen Leute 30 und mehr Jahre ein, weil sie aus Hunger ein paar Semmeln gestohlen haben).

Und daher freut es mich, dass ihr mal nicht sofort die Meinung "Sch..nz ab, oder am selbigen aufhängen vertretet, da Selbstjustiz aus gutem Grunde in diesem Land unter Strafe steht. Solche Meinungen kann man sich in anderen Foren zum Thema durchaus anhören.

@ Oma Rosi

von Sally2809 (05.01.2012, 10:29)


Das ist keine sexuelle Neigung, sondern zählt zu den Sexualstörungen. Sollte aber bei der Bewertung der Tat keine Rolle spielen. Die Bevölkerung ist vor Rückfällen zu schützen. Damit geht der Schutz anderer Menschen vor weiteren Taten, vor die Versuche, solche Täter zu kontrollieren.


saubua1977

von kyra (05.01.2012, 11:21)


"Im übrigen bin ich aber mit dem relativ milden deutschen Strafrecht sehr glücklich. Vor allem bin ich strikt gegen die Todesstrafe, da ein Staat nicht töten darf und fordere auch sonst keine härteren Gesetze"

Ganz deiner Meinung!

@Oma Rosi

von Elminster (09.01.2012, 16:05)


Auch, wenn's etwas spät kommt: Gebe Dir mal wieder in allen Punkten recht!

Frohes Neues Jahr!

Emotionen

von Paulinchen (02.01.2012, 06:38)


Ein großes Lob an die Schauspieler!

Bewegend fand ich heute die Szene zwischen Helga und Gabi. Endlich konnte sie sich jemandem anvertrauen und hat es nicht mehr in sich hinein gefressen. Helga war sehr einfühlsam - sie gefällt mir die letzten Jahre immer besser...

Und auch Hajo und Angelina. Klasse, dass die beiden sich ausgesprochen und Angelina sich bei ihm entschuldigt hat. Hoffentlich bleibt sie jetzt "normal" und plant nicht schon wieder irgendeine Intrige...

Rührend

von Sally2809 (02.01.2012, 10:41)


Stimmt genau. Die Aussprache zwischen Angelina und Hajo war sehr schön und ich fand es toll von Hajo, dass er so reagiert hat.

Helga war wunderbar. Einfühlsam und liebevoll. Schön, dass Gabis Gefühlschaos endlich eine Chance auf Verständnis hat.

Hab ich da was nicht verstanden?

von Mariechen (02.01.2012, 08:38)


Die Szene mit Orkan und Leachen hab ich nicht verstanden. Aber dann der Dialog mit der auf dem Bett lümmelnden und mit ihrem dämlichen Handy spielenden Lea - nee, was ist mir diese dumme Göre unsympathisch, schlimmer als Josie. Wenn das ein repräsentatives Beispiel für die Jugend sein soll - oha, dann freue ich mich jetzt schon darauf, dass solche Hohlköpfe auch mal wählen gehen.

Ansonsten war ja überall Frieden und Versöhnung. Angelina und Hajo - eigentlich bin ich froh, dass diese beiden Figuren nicht nur immer negativ dargestellt werden. Gabis Übereifer kann man jetzt ein bisschen verstehen, obwohl der Zusammenhang zwischen Max und Mila doch sehr weit hergeholt ist.

Tja, und der Honeymoon bei Maria und Ernesto ist wohl vorbei, wie so oft, wenn der Alltag einkehrt. Vielleicht kommt ja Jimmi wieder??? Trotz vieler "Macken" gefiel mir die Figur des Jimmi besser als der glatte arrogante Ernesto. Jimmi war irgendwie menschlicher, die Figur Ernesto wirkt sehr gestellt.

"Orkanschaden"

von Gitti (04.01.2012, 12:37)


an Mariechen:

der Titel Orkanschaden hat bedeutet: Orkan und Lea waren auf dem Hausdach um die Raketen zu bestaunen, leider ist das Dach eingebrochen und daraus das Loch entstanden. Darum wohl auch Leas schlechte Stimmung beim Silvestertanz. Da hat der liebe Orkan wieder mal ganze Arbeit geleistet.

Ansonsten muss man meines Erachtens zu Lea sagen, das Schicksal bewahre jeden vor so einer Tochter. Mal sehen was vom Spender des Geldes für das neue Handy noch zu hören sein wird.

Schön wäre es mal wieder was von Emma und den Sarikakis zu sehen. Schade, dass dies schon so lange wegen der nervigen Suche nach Mila so in den Hintergrund geraten ist.

liebe Grüße

@Gitti: Emma?

von Sanne39 (06.01.2012, 11:34)


Wo war denn Emma zu sehen?

Sonderbar...

von Philo Bennarsch (02.01.2012, 10:25)


also wir lassen nicht mal unseren Hund alleine, geschweige denn unseren dreijährigen Sohn, wenn draußen die Böller knallen.

Da habe ich mich doch sehr über Maria gewundert. Wie gemütlich sie dann auch ins Haus schlenderte, das finde ich seltsam.
Gerade in ihrem Alter (ich bin 46), ist doch so ein Tanz in der Lindenstraße völlig nachrangig würde ich meinen.

Wieso Alter???

von La Rubia (02.01.2012, 13:45)


Was hat denn Tanzen mit Alter zu tun???? Ich bin einige jahre älter und tanze mit wachsender Begeisterung Flamenco!

tanzen...

von derElch (02.01.2012, 19:29)


und ich ne ecke juenger und war nie zu begeistern... :) ausgehn war fuer mich immer nur quatsch was unnötig kostet.

@Philo Bennasch - ja und nein!

von milchbonbon (04.01.2012, 10:20)


Ich hätte meine (heute erwachsenen) Kinder auch nie alleine im Bettchen gelassen, während ich auf der Strasse Walzer tanze (was übrigens in jedem Alter Spaß macht und ich bin älter als Du) und rundherum die Böller knallen.

Allerdings hätte ich auch nie mein Kind (sofern ich jemals in solch einer Situation gewesen wär) seelenruhig in den Urlaub geschickt und mich um mein krankes Enkelchen gekümmert, wenn die junge Mutter - im Gegensatz zu mir - blutjung, kerngesund und des Lebens froh und lediglich sauer darüber, dass sie seit anderthalb Jahren (wie schrecklich) mal nicht im Urlaub war, gewesen wär. Dann hätte meine Tochter ein sanftes..."Ja, so ist das Leben einer Mutter, das heißt auch Verzicht"... gehaucht bekommen und ne Postkarte.

Caro Urlaub

von sukkulente (05.01.2012, 04:55)


Caro war doch erst im Sommer drei Wochen im Urlaub am 'Lago', welchem auch immer, ihr erinnert euch?

Auch wenn der Urlaub aus bekannten Gründen nicht so toll war, war es doch immerhin ein dreiwöchiger Urlaub im Süden. das fällt scheinbar völlig unter den Tisch.

Das war kein cliffhanger...

von Siegfried Sprecher (02.01.2012, 10:29)


... das war ein ziemlich verkorkster Schluss. Zumal in der Vorschau auf die nächste Folge deutlich wurde, dass Ernesto nur die Szene aber nicht Maria verlassen hat.

Ernesto und das Schlussmachen

von Frannie (02.01.2012, 20:29)


Nun, lass den Mann doch erst mal nachdenken. So schnell trennt man sich nicht. Normalerweise.

@Frannie

von Ella (03.01.2012, 12:27)


Warum nicht? Er hat gewonnen, er hat bekommen, was er wollte, jetzt kann er sich wieder trennen und sich anderen Dingen widmen.

Es ist mir allerdings unverständlich, wie Ernesto sein ganzes bisheriges Leben darauf ausrichten konnte, Maria ins Bett zu bekommen und Jimi auszuschalten. Aber gut, er hat's geschafft.

Tja...

von sonja (02.01.2012, 10:31)


... da scheinen zwei Lindensträßler völlig unabhängig voneinander mehr von dem ihnen so lecker und verlockend erscheinenden Kuchen abgebissen zu haben, als sie essen können.

Angelina hat von dem Job als Hausverwalterin wohl eine völlig unzutreffende Vorstellung gehabt und hat sich Schuhe angezogen, die ihr mindestens zwei Nummern zu groß sind.

Und Ernesto kennt seine "große Liebe" Maria in Wirklichkeit überhaupt nicht. Er hat sich in ein Bild von einer Frau und in eine Vorstellung von einem Leben mit dieser Frau verliebt, dass der Realität und dem Alltag überhaupt nicht entspricht. Er hat immer nur ihr Sonntags- bzw. Feiertags oder auch Schäferstündchengesicht gesehen und geglaubt, das ginge immer so weiter.

Offenbar hat er auch damit gerechnet, dass er Jimi zwar die Frau ausspannen könne, dass dieser aber den Rest der Familie übernehmen und er Maria für sich allein haben könnte. Falsch gedacht!

Und eben darin liegt auch der Beweis dafür, dass er Maria überhaupt nicht wirklich kennt. Er hat gedacht, er könnte sie für sich alleine haben und mit ihr durchbrennen. Aber Maria ist Familienmutter mit Leib und Seele und sie ist nur im Family-Pack zu haben oder gar nicht. Und er ist nun mal überhaupt kein Familienmensch.

Ob man sich trotzdem irgendwie arrangieren kann, bleibt abzuwarten.

so ist es

von Franz Wittich (02.01.2012, 12:03)


E.Stadler hat sich in Mietzi vor 20 Jahren verliebt. Die heutige Situation überfordert ihn. Deshalb kommt es zu Spannungen.



hm...

von derElch (02.01.2012, 19:40)


ich finde immer wieder erstaunlich welche narrenfreiheiten so ein sympathiebonus einräumen kann..... das fuehrt bisweilen ja schon fast zu schneeblindheit... :) hätten wir den welchen

Ewige Flitterwochen

von Erna74 (02.01.2012, 10:40)


Wieder einmal eine sehr gelungene Folge!

Der Silvestertanz ganz am Anfang hat mich zwar ein bisschen irritiert, aber dafür war es mal etwas anderes.

Unser Herr Doktor scheint wirklich ein bisschen Beziehungsunfähig zu sein, denn dass es im Leben keine ewige Flitterwochen gibt, sollte doch selbst einem erwachsenen Mann klar sein. Der Alltag besteht nun mal nicht nur aus Urlaub, ständigem Sex und Picknick machen.

Ich bin wirklich mal gespannt, wie lange diese "große Liebe" noch anhält oder ob sich Herr Doktor bald wieder eine neue Liebe sucht. An einer dauerhaften Beziehung wird er in meinen Augen jedenfalls scheitern. Er ist noch wie ein junger Teenager!

Die Aussprache zwischen Hajo und Angelina hat mir gestern auch sehr gut gefallen. Das Gespräch war sehr bewegend! Sie hat sich zum ersten Mal richtig geöffnet und über ihre Gefühle geredet. Ich glaube nicht, dass sie noch RACHE will!

Gabi hat also wirklich noch nicht mit der Max-Geschichte abgeschlossen. Sie ist so extrem verbissen, dass es in meinen Augen schon krankhaft ist. Mal schauen, wie sie weiterhin mit der Sache klar kommen wird....

@Erna ...Gabi..

von Sam ( 46 ) (02.01.2012, 18:14)


Mit der Begründung, dass der Mörder von Max in 2013 nach Verbüßung von 15 Jahren voraussichtlich wieder freikommt, fand ich das Verhalten von Gabi sogar wieder etwas nachvollziehbarer. Das muss sie sicher ganz schön beschäftigen und in Verbindung mit der Mila-Story noch mehr aufwühlen. Ganz so krankhaft verrückt ist sie wohl doch nicht.

Insbesondere die Erwähnung von Andys Beinahe-Amoklauf damals vor Gericht und die Sorge, er könnte wieder so ausrasten, fand ich sehr gelungen und verständlich.
Da wurde der Trumpf der langen Laufzeit der Serie doch endlich mal wieder gut eingesetzt.

Das Ende ???

von Sandy (02.01.2012, 10:58)


Kann mir jemand den Cliffhanger erklären ?

Sollte das bedeuten, der Herr Dr. Stadler lässt seinen Neffen im Stich/ohne Abendessen oder wie sollte man das verstehen ?

@ Sandy

von Erna74 (02.01.2012, 11:32)


Ich denke, dass Ernesto darüber nachgedacht hat, dass er kein Familienleben haben möchte.

Irgendwie ist ihm die ganze Sache über dem Kopf gewachsen, weil er sich eine "Beziehung" anders vorgestellt hat. Früher oder später hat sich die Sache mit seiner "großen Liebe" Maria erledigt.

Wieso denn

von Moni74 (02.01.2012, 17:39)


ohne Abendessen? Lukas war doch schon längst im Bett und Ernesto sagte zu Maria folgenden Satz: "Bekommt Lukas vorm Schlafen nicht noch...?", er meinte damit die Antibiotika. Abendbrot war doch schon lange vorbei.

Verstehe Angelina nicht

von Dragon (02.01.2012, 11:23)


Angelinas Aussage, daß sie nach dem Tod des Vaters, die Erkrankung und den eventuellen Tod der Mutter nicht verkraften würde, kann ich nicht nachvollziehen.

Meist hat man ja 2 Eltern und die sterben meist vor dem Kind. Also erlebt man den Tod von beiden Eltern. Das geht doch jedem so und ist nicht ungewöhnlich. Damit muß man fertig werden. Es ist kein außergewöhnliches Schicksal, welches nur Angelina betrifft.

@ Dragon - verstehe Angelina nicht

von ub36 (02.01.2012, 12:04)


ich muss sagen, endlich einmal, dass ich nach langer Zeit die intrigante Zicke Angelina verstehe.

Das Gespräch zwischen ihr und Hajo war sehr einfühlsam und bewegend. Da frage ich mich denn auch, ob Hajo in die Wechseljahre abgestürzt war, als er nur noch muffelig mit seiner Sabrina umging.

Und dass man meistens irgendwann seine beiden Eltern durch den Tod verliert, ist eine Binsenweisheit und heißt nicht, dass das jeder auch so einfach und sofort packt.

Angelina

von miss nick (02.01.2012, 13:15)


Es ist aber nicht unbedingt üblich, dass die Eltern bereits sterben, wenn sie noch voll im Leben stehen. Ein friedliches Sterben eines Menschen, der langsam alt geworden ist, ist etwas anderes als ein grausamer Krebstod mit Mitte Fünzig.

Ausserdem muss ein Schicksal nicht “aussergewöhnlich” sein, um einen furchtbar zu überfordern. Es hat sich schon mehrfach gezeigt, dass negative Erlebnisse Angelina weit mehr belasten, als man aufgrund ihres oft harten, berechnenden Verhaltens meinen würde.

@ Dragon

von Brausewind (02.01.2012, 18:14)


Verstehst Du eigentlich, um was es hier geht? Ich denke eher nicht. Angelina hat ihren Vater auf eine der grausamsten Arten sterben sehen, die es gibt. Obwohl "nur" eine erfundene Serienfigur beruht ihr Schicksal doch auf Tatsachen.

Auch ich mußte dies vor 20 Jahren mit meinem Vater erleben. Ich war 16 Jahre alt und meine unbeschwerte Jugend war plötzlich vorbei. Bis heute fällt es mir schwer darüber zu reden, geschweige denn, daß ich den Verlust meines Vaters überwunden hätte. Als meine Mutter vor 6 Jahre einen Herzinfarkt hatte und es wirklich schlecht um sie stand, fand ich es so absolut unfassbar, nun auch noch meine Mutter so zeitig verlieren zu müssen. Und so geht es Angelina auch.

Natürlich gehört es leider zum Leben seine Eltern irgendwann zu verlieren, aber es ist ein beträchtlicher Unterschied, ob dies im späten Erwachsenenalter passiert oder als Kind/Jugendlicher.

@ Dragon

von Else die Echte (02.01.2012, 19:09)


Es ist ein Unterschied, ob jemand mit 80 leise davongeht oder mit Mitte 50 (?) elend am Krebs zugrunde geht. Und wenn das Schicksal zweimal mit derselben Keule zuschlägt, kommt mancher Angehörige leicht an seine Grenzen.

Bei alten Eltern hat man genug Zeit, sich mit dem Gedanken an das Leben ohne sie vertraut zu machen. Und auch dann kann es noch verdammt weh tun. Ein alter Mensch - wenn er vernünftig ist - hat sich damit schon beschäftigt und ist mehr oder weniger bereit.

@Dragon

von cita (02.01.2012, 19:19)


Es ist aber ein gewaltiger Unterschied, ob die Eltern mit 80 friedlich entschlafen oder im besten Alter als Krebs krepieren. Außerdem war Angelina ja damals auch noch relativ jung - und dieses Auf und Ab, dieses ständige Hoffen und Bangen, dieses Leid mitanzusehen und auszuhalten, da braucht es einige Kraft und hat nichts mit dem "normalen" Sterben zu tun. Und wenn man mit 15, 16 den Vater verliert, hat das eine andere Wucht, als wenn man mit 40 selbst mitten im Leben steht.

Davon abgesehen: jeder reagiert auf Schicksalsschläge anders.

Mitte des Lebens?

von Dragon (03.01.2012, 12:12)


Wie kommt hier jemand dazu, mir zu unterstellen, ich wüßte nicht, worum es geht? Warum wird man in diesem Forum häufig so persönlich? Weil es anonym ist?

Niemand hat das verbriefte Recht, 80 Jahre alt zu werden. Und mit Mitte 50 steht man nicht mehr in der Blüte des Lebens und schon gar nicht in der Mitte. Weiter ist Angelina mit 30 Jahren keine Jugendliche mehr. Eben weil sie ihren Vater bereits verloren hat, hätte sie sich schon längst auch mal damit beschäftigen können, was wäre, wenn sie ihre Mutter verliert.

Die Schwester eines Freundes von mir, ist mit 25 Jahren an einem bösartigen und inoperablen Bauchspeicheldrüsentumor erkrankt. Eine Freundin meiner Schwester ist mit 35 Jahren an einem Astrozytom erkrankt. Sie hat zwei Kinder im Alter von 7 und 10 Jahren. Der Tumor konnte nicht komplett entfernt werden, aber sie lebt noch.

Wir sollten alle mal davon runter kommen, daß wir mindestens 80 Jahre alt werden. Jeder kann jederzeit sterben. Der Tod gehört zum Leben.

@Dragon

von miss nick (04.01.2012, 02:23)


Niemand hat davon gesprochen, dass man das “Recht” hat, so und so alt zu werden. Nur weil man kein Recht dazu hat, heisst das aber nicht, dass man damit umgehen kann, wenn eine tödliche Krankheit einen selbst oder einen geliebten Menschen trifft. Auch wenn Sie persönlich der Meinung sind, dass man das sein “sollte”.

Schadensverschlimmerung

von Sowieso (02.01.2012, 11:29)


… im Reich der Feldwebelin und ihres Doktordeppen.

Sie wähnt sich so krank, dass sie nicht auf ihren Privatarzt warten kann, und einen Medizinrentner herbeitelefoniert. ER kränkt sich angesichts dieses Verrats so sehr, dass er lieber den Medizinrentner anpflaumt, anstatt zu sagen, was er sich wünscht. Gut, wäre das in dem Fall früher und ernsthaft erwähnt worden, wäre er heute nicht hier, wo er ist. Und sie auch nicht. Aber ich denke doch, dass der Alltag bei den beiden zu früh eingekehrt ist (weniger Sex, zu viel Familienleben), und der Bruch zu deutlich angedeutet wird.

Aber so, wie die ihn herumkommandiert, möchte ich bei der auch nicht länger bleiben. Seinem nachdenklichen Blick am Ende der Folge zu deuten, überlegt er sich ohnehin schon, wie er sich am elegantesten abseilt. Das Jahr startete also in der allseits begehrten Straße. Die einzige, die nicht am Start war, obwohl sie es so sehr sich wünschte, war unsere „Tschäkk“, und das, obwohl die Rallye Paris – Dakar gestern gestartet wurde.

Allen Posterinnen und Postern wünsche ich ein glückliches, zufriedenes und ruhiges Jahr 2012.

Schadensverschlimmerung

von miss nick (02.01.2012, 13:21)


Ich stimme zu bezüglich des Zeitpunkts des sich einschleichenden Alltags.

Fand die ganze Vorgeschichte, das Verhältnis, Jimis Reaktion, Marias Schuldgefühle etc. sehr überzeugend (und immer toll gespielt). Die jetzige Entwicklung ist auch sehr lebensecht, aber in Tempo und Heftigkeit etwas too much. Man würde erwarten, dass die so hart mit jahrelangem Warten und dem Auseinanderbrechen einer Familie bezahlte Zweisamkeit etwas länger spannend ist als einige Monate.

Schadensanalyse

von Sowieso (02.01.2012, 11:31)


im Reich der verzagten Zinkerin und ihrer mütterlichen Freundin Mutter Helgesa. Art der Analyse die klassische Gesprächstherapie.

Es sollte viel mehr geredet werden unter den Menschen, dann würde man der Zunft der Psychologen nicht mehr so viel Geld in den Rachen werfen müssen. Die Frage bleibt, weshalb einer, der ein Kind tötet, nur knapp 15 Jahre hinter Schloß und Riegel muss, und bereits jetzt im offenen Vollzug ist. Und warum das in der Zeitung steht, dass der in zwei Jahren entlassen wird. Leider bin ich weder Justitiarin noch Zeitungsschmiererin.

Zum fröhlichen Eier essen am Neujahresabend gab es dann auch wieder beinahe fröhliche Gesichter. Hat der immense Appetit auf Eier sowohl bei Tochter als auch bei den Eltern einen Hintergrund, den ich als Nichtlangzeitseherin nicht kenne? Bitte um Aufklärung, vorzugsweise von Schneidi°, unserem Lindenstraßenlexikon:)))


Lea und Eier...

von Frannie (02.01.2012, 12:26)


Ich glaub, das mit den Eiern war ein Witz und bezog sich auf Leas neues Handy von Herrn Jobs.

So, so, da hat Lea also der Oma weisgemacht, dass sie ihr Eierhandy durch ein Preisausschreiben gewonnen hat. Ich bin mal gespannt, was Caro dazu sagt. Die wird auf die Geschichte mit dem Preisausschreiben nicht hereinfallen. Und ich bin gespannt, wie sich die Geschichte weiterentwickelt.

Wenn es jetzt eine Daily Soap wäre, dann hätte Lea ihre Fotos vermutlich an Maxls Mörder geschickt - der ja im offenen Strafvollzug wieder im Paradies plus Internetanschluss lebt und sein neues Opfer sucht. ;-)

@ sowieso - Schadensanalyse

von Ele (02.01.2012, 13:36)


Warum wird hier der Berufsstand des Journalisten, in vielen Fällen auf einem akademischen Abschluss basierend, ohne irgendeine Differenzierung als "Zeitungsschmierer" verunglimpft? Würde mich wirklich interessieren.

Mothers Little Helper...

von Schneidi° (02.01.2012, 14:07)


Hallo sowieso,

auch Dir ein gesundes, schönes neues Jahr 2012.

Zu Helga Beimers Eierkonsum – von Anbeginn an ihrer Zeit in der Lindenstraße griff Helga in schwierigen Situationen – Streit mit Hans, Auseinandersetzung mit Benny, Frust über eine fehlgeschlagene Diät – zu Spiegeleiern, die sie sich spontan in die Pfanne schlug und zumeist zügig verspeiste.

In aller Regel kamen stets drei Spiegeleier zur Anwendung, während der Trennungsphase von Hans landeten einmal gar vier Spiegeleier auf Helgas Teller.

Spiegeleier sind sozusagen "mothers little helper" für Helga – sie trösten ihre Seele und zugleich beruhigen sie Helga und kühlen ihr Gemüt.

In extremen Krisensituationen boten sowohl Hans als auch Erich Helga an, Spiegeleier für sie zu braten und aßen dabei manchmal eines mit.

Von Lea, Helgas Enkelkind, ist nicht bekannt, dass sie zu übermäßigem Konsum von Spiegeleiern neigt.

Herzliche Grüße
Schneidi°

Folgendes

von Sowieso (02.01.2012, 15:25)


1. Danke Schneidi° für die prompte Aufklärung. Musste viel lächeln - Eier als Drogensubstitut, ein Hochgenuß, das muss einem auch mal einfallen.

2. Was eine "akademische" Bildung - was die hier alle nur immer damit haben - damit zu tun hat, dass die meisten Zeitungsschmierer, ähm Schurnalisten zu über 99% nur Sch**** in ihren Haus- und Hofblättern schreiben, muss mir bitte auch noch jemand erklären. Und wie ich die Schurnalisten zu nennen pflege, ist bitte MEINE Angelegenheit. Danke.

@Sowieso

von Moni74 (02.01.2012, 17:56)


Sicher, wie du einzelne Berufsgruppen bezeichnest, ist natürlich DEINE Sache - aber in einem solch öffentlichen Forum wäre ich dann doch bissel vorsichtiger mit derartigen Äußerungen. Vielleicht gibt es ja unter den Lesern auch jemanden, der als "Schurnalist" für ein seriöses Blatt arbeitet und eben nicht nur Sch***schreibt und derjenige könnte sich angegriffen fühlen.

Aber ich will mich da auch nicht weiter reinhängen, mich ärgerte nur dieses Schubladendenken...

Schadensbehebung

von Sowieso (02.01.2012, 11:40)


… im Reich des stolzen Scholzen und seiner angeheirateten Stiefigen.

Ort der Schadensbehebung nicht, welche Überraschung, die neu eröffnete Werkstätte, denn es handelte sich nicht um einen Blech- sondern um einen Seelenschaden. Aber – Ort egal, Ergebnis schlagend. Zwei Seelen, die sich einander wieder langsam annähern könnten.

Zusatzfrage: Kümmert sich um löchrige Dächer in Deutschland nicht die Feuerwehr?
Entbehrlich auch das Gehaben der Bewohner der temporär vergrößerten Nasszelle. Daran Schuld, dass ein Loch im Dach prangt, und durch dieses ungebremst Regenwasser in deren Wohnzelle eindringt, ist bestimmt nicht die Hausverwaltung. Also hätten sie sich ihr rotziges Betragen und ihre in die Länge gezogenen Visagen sparen können. Ein Hausverwalter ist weder ein Dienstbote noch ein Schuhputzfetzen.

Schadensbehebung

von Borussenfan (02.01.2012, 13:49)


Bin selber Hausverwalter... und wenn ich bei alle den Objekten selber hinfahren würde, um soetwas zu beheben, würde ich kein privates Leben mehr haben. Zudem ist der Hausverwalter kein Hausmeister!

Bewohner eines Hauses sind im Rahmen der Möglichkeiten selber dazu verpflichtet, Schadensminderung durchzuführen und nicht nur einfach die Hände in den Schoss zu legen. Leider ist dies aber in der Wirklichkeit wirklich so, dass die meisten Menschen selber nichts mehr in eigener Verantwortung machen können. Nochtnichteinmal einen Dachdecker anrufen....

Und die Feuerwehr ist erst recht nicht zuständig.... oder besteht hier eine Gefahr für Menschenleben? Wenn jemand dafür anrufen würde, wird daraus ein kostenpflichtiger Einsatz....

@Borussenfan

von Nora (02.01.2012, 15:56)


Angelina betreut nur dieses eine Haus!

Zudem hat jeder Hausverwalter so seine "Vorlieben". Unser jetziger wäre auch gekommen und hätte den Schaden begutachtet. Er hätte nicht Hand angelegt, aber er will z. B. die Handwerker selbst beauftragen. Nur im äußersten Notfall darf das der jeweilige Eigentümer machen (Lindenstraße 3 ist ja auch eine kleine Eigentümergemeinschaft, Dressler+Brenner).


@ Borussenfan

von Saubua1977 (02.01.2012, 16:02)


Es ist aber denke ich auch ein Unterschied, ob man als Hausmeister und Hausverwalter für nur ein kleines Objekt, wie die Lindenstraße Nummer 3 zuständig ist, oder für mehrere große Objekte, wie ja offensichtlich du.

Meine Eltern sind Hausverwalter und Hausmeister für ein Haus mit 16 Wohnungen. Sie machen das nebenberuflich für ein paar Euro im Monat und sind für sämtliche Gartenabeiten, Putzarbeiten und Reparaturen (auch des Daches zuständig). Da gibt es kein: "Da ruf ich die Firma soundso", sondern da heißt es: "Ich kümmer mich drum.

Ich selber wohne in einem Haus mit 173 Wohnungen, das von einer großen Hausverwaltung als eines von Hunderten Objekten betreut wird und die Hausmeisterschaft erledigt eine Firma, die auch noch hunderte andere Objekte hat. Für sämtliche Aufgaben gibt es hier eine Vertragsfirma: Wasserschaden Firma soundso, Dachdeckerei Firma soundso, Kurzschluss Firma soundso. Gartenarbeiten und leichte Reparaturen Hausmeisterfirma.

Und by the way: Hajo hat mich gestern an meinen Vater erinnert. Als es bei uns vor zig Jahren einen Orkanschaden am Dach gab, sah Vatis erste provisorische Abdeckung genauso aus.

@Borussenfan Schadensbehebung

von Frannie (02.01.2012, 17:00)


"Leider ist dies aber in der Wirklichkeit wirklich so, dass die meisten Menschen selber nichts mehr in eigener Verantwortung machen können. Nochtnichteinmal einen Dachdecker anrufen.... "

Ich hatte vor einiger Zeit eine böse Verstopfung in der Dusche. Die Vermieterin war verreist, Urlaub. (Das Recht hat sie!). Ich wollte dann selbst einen Klempner rufen, der den Schaden beheben sollte. Da hat man mich aber dringend vor gewarnt. Wenn ich das täte, sei die Vermieterin nicht mehr verpflichtet, dann auch die Rechnung zu bezahlen. (ob´s stimmt, weiß ich nicht).

Ich habe dann die zwei Wochen abgewartet und mich mit den Widrigkeiten arrangiert, bis die Vermieterin zurück war und selbst aktiv werden konnte.

Dachschaden

von Vivienne (02.01.2012, 18:16)


Normalerweise ist ja "Käthe" immer sehr tolerant, freundlich und sympathisch. In dieser Folge jedoch patzig, unflexibel und äußerst unsympathisch! Was sollte denn das? Eine Retourkutsche (warum auch immer?) an Angelina?

Bei allem Verständnis für die Situation - aber so unbeholfen sind die Beiden sonst ja auch nicht! Beim Verhalten von Carsten und Käthe kamen mir echt nur "Dick und Doof" in den Sinn.

käthe

von derElch (02.01.2012, 19:59)


also ich fands witzig... zudem hatte käthe auch nur 2 std geschlafen und wie hätten sie sonst die hommage an else kling unterbringen sollen?? Käthe sagte ja... da war selbst die kling noch freundlicher :D hat mich köstlich amuesiert.

@ Kyra - Lebenslang

von sonja (02.01.2012, 11:49)


In der Theorie mag das ja alles so sein, wie von Dir dargestellt, die Praxis sieht aber leider in 99 von 100 Fällen ganz anders aus.

Wir wir jeden Tag der Zeitung und den Nachrichten entnehmen können.

Welcher Mörder, der zu lebenslänglicher Haftstrafe verurteilt wurde, sitzt tatsächlich lebenslang? Von pädophilen Kindesmördern, von denen der allergrößte Teil einschlägig vorbestrafte Wiederholungstäter sind, ganz zu schweigen!
Von der juristischen Theorie habe ich als Laie wenig Ahnung, aber die Praxis sieht, den Zeitungsberichten und Nachrichtenmeldungen zufolge m. E. jedenfalls doch ganz anders aus, als von Dir dargestellt.

Antwort

von emz (02.01.2012, 12:14)


Habe meine Antwort hierzu unter dem Beitrag von kyra eingestellt.

Vielleicht könnte ein guter Vorsatz fürs neue Jahr sein, die Antworten doch dem Kommentar anzugliedern, auf den sie sich beziehen. Im Sinne einer besseren Übersichtlichkeit - DANKE.

@Sonja....aaaaaaa!!!

von Frannie (02.01.2012, 12:31)


Du schreibst: "aber die Praxis sieht, den Zeitungsberichten und Nachrichtenmeldungen zufolge m. E. jedenfalls doch ganz anders aus, als von Dir dargestellt. "

wenn man sich natürlich auf die B**D verlässt....

"aber leider in 99 von 100 Fällen ganz anders aus."

welcher objektiven Statistik entnimmst du deine Wahrnehmung?

Es kann ja wohl nicht wahr sein....

Im realen Leben käme Maxls Mörder NICHT raus. Das waren wieder die Gutmenschen der Listra, die das schreiben!!!

Warnehmung der Presseberichterstattung

von klugscheisser (02.01.2012, 13:49)


In der Kommunikationswissenschaft bekanntes und eindeutig belegtes Phänomen: die Zahl der Sexualstraftaten ist seit den 70ern rückläufig. In der öffentlichen Wahrnehmung fälschlicherweise jedoch steigend.

Unter Anderem werden in Wissenschaftkreisen hierfür zwei Ursachen vermutet: deutlich stärkere Thematisierung der Fälle in der Berichterstattung und gesteigertes Interesse in der Bevölkerung (wäre auch interessant, inwiefern diese zwei Punkte sich gegenseitig bedingen).

Der Rezipient unterliegt also in der Gesamtbetrachtung dem Irrtum, dass eine umfassendere Berichterstattung die Folge einer höheren Fallzahl ist.

sonja - 99 von 100 ???

von kyra (02.01.2012, 14:12)


Ich frage mich woher diese statistischen Werte kommen?

Fakt ist, dass es durchaus viele lebenslang Verurteilte gibt, die sehr viel länger als 15 Jahre sitzen. Darüber berichtet jedoch keine Zeitung. Fakt ist natürlich auch, dass die meisten der "normalen" Mörder (Eifersucht, Habgier etc) nach 15 Jahren durchaus resozalisiert sind und auf Bewährung entlassen werden können.

Das Problem mit den "zu früh Entlassenen" entsteht nicht dort, wo ein Lebenlang Verurteilter nach 15 Jahren entlassen wird, sondern bei denen, die wegen sexuellen Missbrauchs (ohne anschließenden Mord) zu einer zeitigen Freiheitsstrafe verurteilt werden, die dann nach 2/3 der Vollstreckung zu Bewährung ausgesetzt wird.
Oder wenn neben der zeitigen Freiheitsstrafe eine (zeitlich unbefristete) Sicherungsverwahrung angeordnet wird, die aufgrund falscher oder mangelhafter Gutachten zu früh aufgehoben wird. Das hat jedoch nichts mit dem Vollzug einer lebenslangen Freiheitsstrafe zu tun, sondern ist ein Problem der Sicherungsverwahrung.

Ein phädpophiler Kindesmörder, der zum einen nach 15 Jahren auf Bewährung entlassen wird und dann auch noch wieder mordet, ist mir nicht bekannt.

@Kyra - eine Frage noch, bitte

von Oma Rosi (02.01.2012, 18:15)


Ist es üblich, dass die Öffentlichkeit informiert wird über Belange eines Inhaftierten, die seinen Strafvollzug betreffen?

Mich hat in der letzten Folge gewundert, woher die Presse die Informationen über den offenen Strafvollzug des Maxl-Mörders hat. Nicht auszudenken, welche Konsequenzen das haben könnte, wenn solche Interna nach außen dringen.

Gruß Oma Rosi

Oma Rosie -Presse-Info

von kyra (03.01.2012, 09:51)


Grundsätzlich unterliegen solche Informationen dem Datenschutz, d.h. die Haftanstalt, bzw Vollstreckungsbehörde darf keine Auskunft darüber geben, ob und wann ein Inhaftierter Vollzuglockerungen erhält oder entlassen wird.

Wenn jedoch der Inhaftierte eine Person des öffentlichen Interesses ist (z.B. dadurch, dass seine Tat ein besonderes öffentliches Interesse geweckt hat) muss er es hinnehmen, dass solche Informationen auf Nachfrage an die Öffentlichkeit gegeben werden.

Bei den RAF-Mitgliedern hat die Öffentlichkeit auch Auskunft über das gesamte Gnadenverfahren erhalten, was normalerweise keinen etwas angeht.

@ Sally - Ernesto und Maria

von sonja (02.01.2012, 12:12)


Wie stellt sich denn ein Deiner Meinung nach vernünftiger Mensch eine normale Beziehung vor?

Zu einer Beziehung gehört immer auch der ganz normale Alltag mit seinem ganz normalen Wahnsinn. Ernesto wollte aber nur das Sonntags- Feiertags- und Freizeitgesicht von Maria. Den Alltag von Maria, die nun mal Familienmutter ist, wollte er nie. Er ist kein Familienmensch. Er hat wohl darauf spekuliert, dass Kinder (bzw. das Kind das noch zu Hause wohnt, also Caro mitsamt Lukas) und Opa Adi bei Jimi bleiben.

Mit anderen Worten, er nimmt sich nur das was ihm passt und was ihm an Maria gefällt. Den stressigen Part sollen gefälligst andere übernehmen. So funktioniert aber das Leben eben nicht. Wer eine Beziehung will, muss auch den Streß, den eine ganz normale Beziehung, insbesondere mit einer Familienmutter mit Anhang, mit sich bringt, in Kauf nehmen.

Ernesto ist ein Mann für "gewissen Stunden" aber nicht für eine Beziehung, oder zumindest nicht für eine Beziehung mit Familie und Alltag. Und diese Tatsache kann man auch nicht durch ziemlich eindimensionales Maria-Bashing wegleugnen. Zugegeben: er hat sich für seine Verhältnisse zumindest bemüht und es versucht sich in die Familie zu integrieren. Aber es gelingt ihm eben nicht. Maria hat vielleicht auch ihren Teil dazu beigetragen, dass es nicht funktioniert, aber sie ist nicht die Alleinschuldige an der Misere.

Heilige Maria?

von Sally2809 (04.01.2012, 08:57)


Warum sollte Ernesto nicht beziehungsfähig sein? Er bemüht sich um Maria, unterstützt sie, auf seine Weise und bekommt dafür permanent Vorwürfe. Er wurde verpflichtet auf seinen Skiurlaub kurzfristig zu verzichten und eine Standleitung für Maria einzurichten, damit die Dame ihn jederzeit herbei "piepen" kann. Mein, durchaus beziehungsfähiger, Mann hätte sicherlich zuerst angemerkt, dass doch die eigene Mutter mit dem Kind zu Hause bleiben könnte oder das alle in Urlaub fahren.

Scharlach ist mit Antibiotikum in spätestens zwei Tagen nicht mehr ansteckend und das Kind fühlt sich auch wieder wohl. Es hätten alle fahren können, dann eben zwei Tage später. Außerdem erwarte ich von meinem Mann nicht, dass er beim Joggen oder in der Sauna, sofort abrufbereit ist. Der ist nach spätestens 4 Stunden wieder zu Hause und dann kann man doch alles besprechen, wenn es sich nicht gerade um einen Notfall handelt. Fieber und eine getupfte Zunge sind m. E. kein Notfall.

Maria ist diejenige, die keinen Bock auf eine normale Beziehung hat. Sie braucht einen Trottel, der seine eigenen Bedürfnisse komplett aufgibt, den sie kommandieren kann und der dafür noch dankbar ist.

@Sally2809

von Sahne (04.01.2012, 11:51)


Diesem Kommentar kann ich einfach nur 100%tig zustimmen!!

Ach Maria!

von milchbonbon (02.01.2012, 12:41)


Ich bin noch immer ein Fan von Dir, gönne Dir Dein neues Glück (das Du gerade richtig gut zerstörst) von Herzen, aber was.... ist denn bloß los mit Dir?

Neue Liebe und Du überschüttest den Mann, der sich - nachdem er nie eine solche Beziehung mit Familie, Kind und Kegel gelebt hat - langsam (!!) in diesen Rythmus einleben muss (und dies ja auch wirklich will) und nicht im D-Zugtempo, sofort mit dem gesamten Programm und ziehst dann ne Schnute, wenn er nicht mitzieht.

Eine neue Liebe muss - wie ein Pflänzchen - gehegt und gepflegt werden und nicht mit Luki hier und Luki da, Caro gib, der Ernesto versteht das, Adi, ich pamper dich auch dann, wenn Du mich zur S** machst, gleich in die Tonne gekloppt werden.

Ja, Ernesto ist ungeschickt, aber wenn man so überrumpelt wird, wird jeder ungeschickt und ungehalten.

egoisto und maria

von realo (02.01.2012, 21:09)


werden, glaube ich, bald auseinandergehen und jimi wird wieder kommen, weil er trotz allen fehlern ein familienmensch ist, ein guter vater und ehemann sowieso. schlecht für alle fans vom doc aber das ist die reale welt.

Silvestertanz

von Hannoverkeks (02.01.2012, 15:07)


Dass am Anfang in das neue Jahr getanzt wird, gab es schon mehrmals in der Listra. Kann mich da an eine Folge vor ein paar Jahren erinnern....

Der Cliffhanger zum Schluss ging ja gar nicht!!!! Völlig unspektakulär!

Wie geht es mit Lea und den Nacktfotos weiter? Soll das schon alles gewesen sein?

Mit Enzo und Nina gibt es nach Jahren mal wieder ein schönes Paar! Habe mit Klaus und Iffi so meine Probleme und Lisa/Murat, Lea/Orkan und Alex/Josie gehen meiner Meinung nach gar nicht!

Silvestertanz

von Mizzie (02.01.2012, 16:11)


Ich habe tatsächlich etwas zu spät eingeschaltet und dadurch den Silvestertanz verpasst - schöner Grund, mir die Folge gleich nochmal anzuschauen ;-)



@hanoverkeks

von derElch (02.01.2012, 20:03)


huestel... nun lasst den leuten doch mal zeit :D

die sendezeit ist beschränkt und wie soll man alle themen in einer folge weitererzählen??? dann heissts von vielen wieder ...wird durchgehechelt...

Cliffhanger

von Sanne39 (03.01.2012, 11:01)


Ich fands gut, dass mal ein anderer Cliff versucht wurde. Lieber so, als irgendein pseudodramatischer Schluss, um auf Teufel komm raus eine Spannung zu erzeugen.

Und spannend ist der Cliffhanger aber tatsächlich, auch ohne Gesichtsgroßaufnahme. Es steht nämlich die Frage im Raum, wie es mit der Beziehung Maria-Ernesto weitergeht.

@ realo - egoisto und maria

von ub36 (03.01.2012, 15:39)


so langsam glaub ich das auch.

ziemlich nervig

von Moma (02.01.2012, 15:39)


Maria nervt mich gewaltig mit ihrer Selbstaufgabe und Opferbereitschaft für Kinder und Enkel. Still zu leiden und brav zu nicken scheint ihr Lebensmotto zu sein. In welchem Jahrhundert lebt diese Frau? Das hält auch die beste Beziehung nicht aus. Orkan mit seinem Getue ist auch ziemlich gewöhnungsbedürftig. Gut fand ich den Strang mit Hajo und Angelina und auch Gabis Probleme mit dem Mörder ihres Sohnes.

Alles in allem eine eher durchwachsene Folge.

Der eine so, der andere so....

von marie63 (03.01.2012, 12:38)


Mich nervt Maria überhaupt nicht! Es gibt sie nämlich noch, die Frauen, die gerne alles für Kinder und Enkel tun und dabei weder leiden noch brav nicken. Ich würde es genau so machen!!! Bravo Maria!

@ Sanne39 - Cliffhanger

von ub36 (03.01.2012, 15:43)


dem stimme ich voll zu: endlich einmal ein nicht so theatralischer, soapiger Cliffhanger, der die Fantasie sanft anregt.

@ Sowieso - Schadensanalyse - Journalisten

von Ele (02.01.2012, 16:45)


Hallo, Sowieso,

wozu die Aufregung? Wer wird nicht jeden Tag mit Dutzenden von Käseblättchen konfrontiert? Unbenommen. Dass allerdings ein ganzer Berufsstand pauschal "in die Tonne gekloppt" wird, das und nur das finde ich nicht gut.

P.S. Ich bin keine Journalistin.

P.S.P.S. Ich lese deine Postings gerne - und das schon lange.
Nix für ungut!

Zur Entlastung der „Schurnalisten“

von Sowieso (03.01.2012, 11:19)


Sollten im Forum „Schurnalisten“, welche bei seriösen Blättern beschäftigt sind, schreiben und lesen, dann ersuche ich diese um Pardon. Es ist nur so unwahrscheinlich, dass es so ist. Wenn ich daran denke, dass so viele hier öffentlich sagen, was sie beruflich machen, ich aber noch nie von einem Poster gelesen habe, er sei „Schurnalist“, kann ich das nicht ganz glauben. Aber wenn doch, dann bitte ich jeden einzelnen von ihnen um Entschuldigung.
@Moni74, ich hoffe, ich habe dich wieder besänftigt.

Nun zu @ele: „in vielen Fällen auf einem akademischen Abschluss basierend“ so lautete ein Teil deines Satzes in deinem Posting an mich. Abgesehen davon, dass ich diese ständige „Akademiker sind ja so toll“ Sermone im Forum sowas von nicht leiden kann, ist eine vermeintlich "hohe Bildung" keine Garantie dafür, im Leben, im Beruf und in Beziehungen über allen anderen zu stehen und alles richtig zu machen. Aber auch das ist nur MEINE Meinung.


@sowieso

von Micha (03.01.2012, 14:31)


Entschuldigung angenommen, denn mich hat es zum Beispiel betroffen. Ich habe bei einer seriösen Zeitschrift gearbeitet, bei deren Muttergesellschaft eine der renommiertesten überregionalen Tageszeitungen erscheint.

Vielleicht solltest du in Zukunft mit deinen Äußerungen über Berufsgruppen vorsichtiger sein. Und nur weil hier nicht jede(r) reinschreibt was er oder sie beruflich macht, kann man nicht davon ausgehen, dass es niemanden betrifft.

Vorurteile über fast jede Berufsgruppe - sicherlich auch über deine - gibt es zur Genüge und man sollte diese nicht noch zementieren.

@ marie63 - Der eine so, der andere so....

von ub36 (03.01.2012, 15:54)


endlich mal etwas anderes, als nur das häufig kollektive Draufhaun hier im Forum auf eine altmodisch anmutende Frau und Mutter.

Das muss doch auch jede(r) selber wissen, ob und wieviel er in der Familie hilft. Und ob Maria dabei ein Machtstreben im Hinterkopf hat, weiß ich nicht so recht... Für mich sieht es eher nicht danach aus.

Ich habe es auch nicht als Jammern oder gar Erpressen empfunden, als sie Ernesto aufzählte, was jetzt schon nicht mehr so geht in ihrer Beziehung. Für mich sah es eher danach aus, dass sie sich bereits damit abgefunden hat: Honeymoon is over. Jetzt geht es darum, ob man sich bewährt. Wenn nicht, gehts halt nicht mehr weiter mit der großen Liebe. Im Alltag kommt eben manches zu kurz.


@Sowieso

von Moni74 (04.01.2012, 17:40)


"@Moni74, ich hoffe, ich habe dich wieder besänftigt."

Ja, hast du ;-)

Orkan

von Binger Bub (02.01.2012, 17:55)


Nachdem ich mir die Folge ein zweitesmal angesehen habe, habe ich erst den Titel der Folge verstanden.

Orkan und Lea haben vom Dach aus das Feuerwerk geschaut, und dabei das Loch im Dach gemacht. Ist das sonst noch jemand aufgefallen???????

Orkan

von Zeralda (02.01.2012, 19:45)


Ich habe das erst beim Lesen der Zuschauerpost erkannt. "Hoffentlich ist nichts passiert" - den Rest habe ich nicht verstanden.

So erhält der Titel gleich eine doppelte Bedeutung. Bravo.

dach

von derElch (02.01.2012, 20:06)


sicher...sogar beim erstenmal ;)

Ja klar, war das Orkan

von Frannie (02.01.2012, 20:22)


Ja, allerdings hatte ich es so verstanden, dass Orkan das Loch in das Dach geschossen hatte.

Der Junge wird mir übrigens immer sympathischer. Nein, nicht wegen dem Loch im Dach. Einfach so, er ist so lebendig.

ja,....

von lieselotte (02.01.2012, 21:36)


...war mir gleich klar! Wenigstens hatte Lea ein schlechtes Gewissen. Ob der Vorfall aufgeklärt wird?

Anna so alleine beim Silvestertanz, mein "Bauchgefühl" ließ mehr erahnen ....

Alles Gute fürs neue Jahr an Alle!

Lg, lieselotte

orkan,@binger bub

von kunsTficus (02.01.2012, 22:15)


.....aber ja doch...Orkan hatte noch nicht einmal ein schlechtes Gewissen..

Ich habe mich nur wegen den Wassermassen gewundert..Das hatte eher was von "überlaufender Badewanne" als vom Regen, der ein Paar Stunden in Aktion war (Käthes Lampe ;-) )

Gute Woche.

Die Folge fand ich ganz passabel

von Sam ( 46 ) (02.01.2012, 17:58)


Am besten haben mir Angelina und Hajo gefallen. Das Verhalten von Hajo ist an menschlicher Größe wohl nicht mehr zu toppen und in dem berührenden Gespräch mit Angelina wurde dann auch deren Benehmen in letzter Zeit wieder schlüssig. Es hat dann sogar zu einer Entschuldigung gereicht.

Um in diese Szene zu kommen wurde aber etwas rumgewürgt, dass es in München keinen Dachdeckernotdienst an Neujahr zu erreichen gäbe und nur Hajo eine solche Adresse kennen würde.

Wirklich toll von Orkan. Erst auch noch die falsche Seite des Daches durchlöchern, sich dann darüber ärgern, dass er doch nichts von der Straße sieht und es dann natürlich so lassen wie es ist. Irgendein Depp wird sich schon finden, der alles wieder in Ordnung bringt, ist ja nicht sein Dach. Ja klar, wenn man auch nie für die Folgen seiner Handlungen herangezogen wird. Woher soll die Einsicht auch kommen?

Dass Orkan einen Schaden hat, habe ich ja schon immer geahnt und nun hat er eben wieder einen mehr angerichtet, ohne die Konsequenzen für sein Handeln zu tragen. Auch wenn Lea damit nicht einverstanden war, wird sie ihn aber vermutlich auch nicht verpetzen und Angelina ging ja schon von Wind als Ursache aus. Um die Dachdeckerrechnung zu begleichen, hätte Orkan wohl noch eine Zeitlang Pizza ausliefern müssen…

Leas Reaktion auf den Orkanschaden

von Maike (02.01.2012, 21:01)


Lea wird wohl nicht petzen, aber aus ihrer Reaktion (Gesichtsausdruck, Tanzverweigerung, etc.) las ich, dass er wohl allmählich anfängt, sie zu nerven. Es dämmert ihr langsam, dass ihr Orkan tatsächlich einen Schaden hat.

Apropos Tanz: als Orkan Anna aufforderte, erwähnte er seine geschäftliche Verbindung mit Hans, nicht aber die Tatsache, dass Hans schließlich Leas Großvater ist. Haben das alle (einschließlich Hans) vergessen?

Orkanschaden Dachboden

von schokoapfel (03.01.2012, 14:01)


Ist niemandem aufgefallen, dass der Dachboden, in dem die Szene gedreht wurde meines Erachtens viel zu klein ist für ein mehrstöckiges Mehrfamilienhaus?? ist nur ein paar Meter breit.... und erscheint mir auch viel zu spitz für 60er Jahre Häuser....

Was meint ihr?

hm..

von derElch (04.01.2012, 02:22)


schade gibts hier keine smilies.. so ein an den kopf fassender zB

Schäden

von Moni74 (02.01.2012, 20:08)


Ich fand die Szene zwischen Angelina und Hajo zwar ganz schön, bin aber dennoch der Meinung, dass Angelina sich wie üblich selbst am meisten bemitleidet, ob dass nun der bevorstehende Tod (?) ihrer Mutter ist oder der ungeliebte Job,den sie nun ander Backe hat. Hajos Reaktion fand ich gut, als er sagte, es käme jetzt vor allem darauf an, für Sabrina da zu sein. Angelina hat doch noch nie einen Gedanken an das Schicksal Anderer verschwendet, Hauptsache, IHR geht es supi. Von daher hält sich mein Mitleid mit ihr in Grenzen.

Zu den Stadlers mag man eigentlich gar nix mehr sagen. Ich finde die ganze Geschichte sehr unstimmig und gestellt. Erst "große Liebe", dass sich "Mizzi" gar von ihrem Mann trennt - und nun ist sie schon nach kurzer Zeit unzufrieden und genervt..? Nun ja.

Gabi tut mir sehr leid - es gibt sicher nichts Schlimmeres, als sein Kind auf so eine Weise zu verlieren! Ich bin wirklich gespannt, was innerhalb dieser Geschichte mit Maxls Mörder noch kommt.

Wie geht es eigtl. mit Leas Nacktfotos weiter - verläuft das etwa im Sand??

Leas Fotos

von Lollylilli (05.01.2012, 21:59)


Nein, das verläuft nicht im Sand!

Als sie im Bett lag und mit ihrem Handy surfte, hatte sie gerade Bilder von sich gefindhundet, um zu sehen, ob ihre Bilder denn schon online sind. Es geht also weiter!



Maria 1

von Auda33 (02.01.2012, 20:44)


Die Entwicklung der Figur Maria finde ich sehr seltsam. Maria war mir früher recht sympathisch, hat sich aber verändert. In letzter Zeit mangelt es ihr desöfteren an Einfühlungsvermögen und Taktgefühl.

Beispielsweise fand ich vor Wochen alleine die Idee, ein Familienfoto mit Ernesto an die Verwandtschaft zu verschicken, völlig unangebracht. Ernestos (berechtigtes) Zögern wurde von ihr aber komplett ignoriert. Man bedenke, Maria und Jimi sind noch nicht einmal geschieden - hätte Maria früher tatsächlich so eine Aktion gestartet? Es liegt doch nahe, dass auch Jimi über Umwege dieses Bild sieht. Wie er sich da wohl fühlen mochte? Jimis Gefühle wären Maria doch früher nicht egal gewesen, dass sie derart darauf herumtrampelt.

Was ich ebenso unmöglich fand, war die Tatsache, dass sie spontan über Ernestos Kopf hinweg entschied, mit Lukas zu Hause zu bleiben. Zu einer Partnerschaft zählt für mich, solche Dinge zu bereden und abzustimmen. Stattdessen entschied sie in einer Hauruckaktion alleine und stellte Ernesto - der sich auch auf seinen wirklich wohlverdienten Urlaub gefreut hatte - vor vollendete Tatsachen, um seinen "Familiensinn" zu testen.

@ Auda 33 - Maria 1

von ub36 (03.01.2012, 16:03)


Man bespricht alles in einer (guten) Partnerschaft. Ja.

Ja, wie hätte es denn in diesem Falle gehen sollen?

Maria entscheidet sich mit dem kranken Luki zuhause zu bleiben, die Kindsmutter sollte sich mal ordentlich erholen. (Das arme Ding hat ja so lange schon keinen Urlaub gehabt; und sie war in letzter Zeit ja auch so überbelastet.)

Maria hätte also Ernesto fragen müssen, ob er auch zuhause bei der Geliebten und deren kranken Enkel bleiben möchte? Ja, vielleicht. Aber was hätte Ernesto schon dazu sagen können? Ja, ich fahre aber auch in den Urlaub. Dann wäre Maria gekränkt gewesen. So blieb er eben bei Mizzi. - Dumme Situation, die da enstanden ist.

Manchmal geht das m.M. nicht so eben mal mit dem Besprechen.

@ub36

von Auda33 (04.01.2012, 11:03)


Manchmal ist es in der Tat schwer, Dinge zu besprechen, da gebe ich Dir recht, ub36. Vor allem, wenn es schnell gehen muss. Und doch mißfiel mir Marias Art hier - mal eben schnell mit einem "Samariter-Gesicht" verkünden, dass sie und Ernesto daheim bleiben und sich um Lukas kümmern würden.

Konkret hätte sie in meinen Augen mit Ernesto in einem anderen Zimmer darüber reden sollen - soviel Zeit muss einfach sein, Abfahrt hin oder her. Ich bin mir sicher, dass Ernesto zwar dann auch im Vier-Augen-Gespräch "geschluckt" hätte, aber letztlich seiner Mizzi zuliebe auch ganz gerne daheim geblieben wäre. Jedenfalls lieber, als nach ihrem ziemlich bevormundenden alleinigen Hauruckentschluss vor versammelter Familie. Der Ton macht die Musik.

Aber, wie gesagt, das ist nur ein Beispiel von mehreren in letzter Zeit. Bin gespannt, was in Zukunft noch kommt. ;-)

was erwartet ihr?

von Ella (04.01.2012, 12:28)


Dass Maria mit Ernesto redet? Wir kennen die Figur der Maria nun schon länger. Sie entscheidet und was sie sagt wird gemacht, Punkt und keine Diskussion. Ernesto ist schließlich dafür da, den Urlaub zu bezahlen, aber nicht um dann unter allen Umständen mitzufahren. Denn wenn er sich nicht in die Familie einfügt, kann er ja gehen, das wissen wir bereits. Jeder normale Mann hätte sicherlich sofort die zweite Alternative gewählt.

So unterschiedlich die Stadler-Brüder auch dargestellt sind. Eines haben sie gemeinsam. Sie müssen irgendwo Masochisten sein. Denn offensichtlich genießen sie es, sich von Maria schlecht behandeln zu lassen, sind regelrecht ganz versessen darauf. Oder warum hat Jimi das so lange erduldet und Ernesto nun auch, er hat ja regelrecht lange um diesen Status gekämpft.

Maria 2

von Auda33 (02.01.2012, 20:45)


Es gab noch weitere ähnliche Situationen, wo Ernestos Wunsch einfach übergangen wurde, zum Beispiel, als er am Weihnachtsabend kein Essen bestellen durfte. Ich an Ernestos Stelle hätte trotzdem auswärts bestellt.

Fazit: Ich zweifle manchmal daran, ob Maria Ernesto wirklich liebt und befürchte, dass Ernesto letztendlich für sie beliebig austauschbar ist, so wie sie auch Jimi (nach doch immerhin 20 Jahren überraschend schnell) gegen Ernesto austauschte. Sie selbst genoß wohl vorrangig das Gefühl, begehrt zu werden und Komplimente zu bekommen. Zwar pocht sie noch immer darauf, dass Ernesto unbedingt und sofort Jimis Platz in der Familie einnimmt, sieht ihn in meinen Augen jedoch nicht als Partner auf Augenhöhe. Dass sie ihren Anteil in dieser Beziehung so wenig einfühlsam und respektvoll gestaltet, wie sie es momentan tut, hätte ich nicht gedacht. DAFÜR hätte Maria doch früher nicht ihre Ehe aufgegeben?

Es bleibt spannend...

Einige Fragen sind bei mir noch offen: Hat Jimi zwischenzeitlich eigentlich seine Sachen geholt, oder hängt seine Kleidung noch immer im Schrank? Und wer zahlt gegenwärtig welchen Mietanteil?

Super-Stiefväter

von Maike (02.01.2012, 21:21)


Anstatt Hausverwalter-Novizin Angelina in ihrem Elend mit total ungeeigneten Schuhen allein zu lassen, kümmert sich Hajo um das Dach sowie Angelina selbst. Damit hat er sich in der Neujahrsfolge in die Riege der Listra-Heldenstiefväter eingereiht.

Er folgt damit dem Beispiel seines Freundes Erich, der ein viel besserer Vater (und erst recht Großvater) für die Beimer-Kinder ist als Hans. Hans wiederum ist zwar nicht berauschend als Vater, aber er ist ein passabler Stiefvater für Sarah (allerdings wäre nach Friedhelm so ziemlich jeder eine Verbesserung gewesen).

Klaus scheint eine engere Beziehung zu Antonia zu haben als ihr leiblicher Vater Momo.

Murat hat seinen Stiefsohn Paul sogar adoptiert, während Alex so ziemlich außen vor ist.

Selbst Jahre nach Elisabeths Tod wird Carsten von Ludwig noch immer wie ein Sohn behandelt, während vom leiblichen Sohn Frank gar nicht mehr gesprochen wird.

Nur Ernesto wird der ihm von Maria vorgesehen Rolle nicht gerecht. Er wollte aber auch gar kein Stiefvater sein, sondern nur Onkel und Lover. Dumm gelaufen.

Folie und Kartoffelreibe und Antibiotikum

von Uta (02.01.2012, 21:56)


Was wollte Hajo denn mit dem Annageln der Folie bezwecken? Er hätte das untere Ende der Folie nach außen drücken und dann unten zwei, drei Latten quernageln müssen, damit das Wasser in der Folie nicht durchhängt. Aber so? Da läuft doch das Wasser weiter in den Dachboden. So ein Quatsch!

Genauso putzig war, daß Iffi die Kartoffeln für die Klöße (in der vorletzten Folge) auf der groben Raffel gerieben hat. Sollten das RÖsti werden?

Und was sollte denn der Käse mit dem Antibiotikum? Maria fragt, ob sie das Medikament, das ja für Kinder sei (gibt es in D nicht, höchstens eine niedrigere Dosierung) auch als Erwachsener nehmen kann, und Carsten sagt, sie solle sich mit dem Zeug nicht vollknallen. Hm, der arme Luki! Bei Scharlach würde ich persönlich in Marias Situation allerdings auch das Antibiotikum nehmen.

Wieso ist der neue Doc gegenüber dem alten eigentlich dermaßen aggressiv, eigentlich pflegen solche Herren Doctores doch einen akademischen Umgangston.

Aggressiver Umgang der beiden Doctores

von Frannie (03.01.2012, 13:47)


Carsten, der nicht mehr praktiziert, mischt sich in die Arbeit eines Kollegen ein. Vermutlich hat auch Ernesto von Tanja erfahren, dass sie die Grippebehandlung nicht fortsetzen würde, weil "ich habe Dr. Flöter gefragt, und der ist der Meinung..."

Das geht überhaupt nicht!!! Er hätte sich in beiden Fällen raushalten müssen. In beiden Fällen ging es ja nicht um eine Notfallbehandlung.

Ich als Ernesto hätte Carsten einen Kopf kürzer gemacht. Ich wäre dermaßen in die Luft gegangen...

Antibiotikum

von Lindchen (03.01.2012, 13:49)


Ich glaube, dass es da extra welches für Kinder gibt und zwar als Saft. Den können selbst Kleine recht gut schlucken. Bei Scharlach denke ich auch sollte es genommen werden.

Liebe Grüße Lindchen.

Unstimmigkeiten

von lieselotte (03.01.2012, 15:19)


Den Dachschaden (also sozusagen "Orkans Dachschaden" - hihi ) mit der Folie nach innen zuzunageln war wirklich absoluter Quatsch!

Iffi und die grobe Kartoffelreibe: vielleicht sollten es ja für die Großfamilie wirklich Rösti werden, denn Klöße für neun Personen kaufe ich dann auch lieber als Fertigprodukt (Kartoffelmasse).

Scharlach: Bin erstaunt wie relativ gut Maria die Ansteckung mit einer Kinderkrankheit verkraftet, normalerweise haut es einen Erwachsenen richtiggehend um! Dann stellt sich die Frage nach Kinderantibiotikum nicht, man liegt straff im Bett und nimmt seine chemische Keule.
Maria hatte lediglich eine belegte Zunge, nach Selbstdiagnose, und bißchen Halsschmerzen.

@ Uta @ Lindchen - Antibiotikum

von ub36 (03.01.2012, 16:16)


Kleinen Kindern wird ein Antibotikum in der Flasche, also flüssig, verschrieben. Meistens noch als rosa Flüsigkeit mit Himbeergeschmack. Außen ist die Verpackung mit Teufelsgesichtern versehen, die erst ganz hässliche Fratzen schneiden und von Gesicht zu Gesicht immer harmloser aussehen bis sie schließlich ziemlich k.o. aussehen.

Nach jeder Verabreichung der Dosis darf das kranke Kind dann eine Teufelsfratze ausstechen und so sehen, dass es den Teufeln, also den krankmachenden Keimen in seinem Körper, immer schlechter geht und dem kranken Kind damit immer besser.

Antibiotikum mit Teufel

von Uta (03.01.2012, 23:46)


Echt, sowas gibt es? Teufelsaustreibung für Kinder? Ist ja krass! Is' 'ne bayrische Pharmafirma, oder?

Sorry, nix für ungut, aber wem fällt denn sowas ein? Ist ja der Hammer.... So, und nun los! Auf mich mit Gebrüll!

ub36 Teufelsfratzen

von kyra (04.01.2012, 11:01)


Und wenn es dem Kind nicht besser geht? Muss es dann die Teufelsfratzen wieder aufmalen?

@ub36 - Antibiotikum mit Gesichtern

von milchbonbon (05.01.2012, 17:30)


Nein, es wird NICHT meistens das schrecklich pink/rote Zeug, das beim ersten Ausko**en sämtliche Kleidung ruiniert, den Kindern aber scheinbar schmeckt, verschrieben. Viele bekommen weißen oder farblosen Saft, der aber auch süß schmeckt, da man das Zeug sonst nicht in die kleinen Bäuche reinbekommt.

Übrigens..... dass sich Leute hier tatsächlich einen Kopf über die kleinen Teufelsgesichter, die den Kleinen weniger bis gar kein Kopfzerbrechen bereiten, machen..... da kann ich nur den Kopf schütteln.

ub 36 und milchbonbon

von kyra (06.01.2012, 08:46)


Hey, Uta (glaub` ich zumindest) und ich (ganz sicher) haben lediglich versucht, etwas witzig zu sein (Batzinga!)

Bayern

von Sandra (06.01.2012, 23:43)


Was hat denn ein für Kinder geeignetes Antibiotikum mit Bayern zu tun? Und warum sind ALLE Bayern ernst und trocken?

Verallgemeinerungen von Berufszweigen sind politisch unkorrekt und werden kritisiert, negative lokale Verallgemeinerungen, auch wenn sie meilenweit am eigentlichen Thema vorbeidriften, sind lustig?

Verstehe ich nicht....

Kompliment an "Lea"

von Marta (02.01.2012, 23:09)


Ein Kompliment an die "Lea Darstellerin". Sie kommt sehr authentisch und witzig rüber in letzter Zeit.





@ milchbonbon - kyra - uta - - Antibiotika mit kleinen Teufelchen...

von ub36 (05.01.2012, 18:16)

...was ist denn dagegen einzuwenden?

Mein Sohn hat das Zeugs damals als kleines Kind bekommen, hat durch die immer zahmer werdenden Teufelchen weiteren Auftrieb bekommen: "Juhu, ich hab die bösen Teufel besiegt!" und freute sich tüchtig. Ist das jetzt soo schlecht?

Und nein, soweit ich weiß, war das keinem bayerischen Pharmaunternehmen entsprungen. Ich denke, dazu sind die Bayern zu ernst und zu trocken. - Au, jetzt wird es Schelte hageln! ;-))

@ubs36

von milchbonbon (05.01.2012, 19:46)


Ich habe gar nichts gegen den roten Saft mit den kleinen Fratzen auf der Schachtel.

Ich hatte nichts gegen ihn, als mein Jüngster das Zeug vor 20 Jahren einmal bekommen hat, ich verstehe - im Gegenteil - nicht, wie man überhaupt über so ein Fiffifu einen Gedanken verlieren kann. Allein die roten Flecken, die ich hinterher, als mein Sohn das Zeug teilweise wieder rausgebrochen hat, nie wieder rausbekam, haben mich gestört. Deshalb gab es fortan auch nur noch "farbfreundlichere" Antibiotika!

Die Kinder mögen den Saft, weil höllisch süß, aber das.... sind viele Medikamente, die Kleinkinder nehmen müssen.

@ milchbonbon - Fiffifu @ kyra - Batzinga

von ub36 (06.01.2012, 14:03)


was ist das: Fififu?
und was bedeutet: Batzinga?

und worüber wird sich denn da gewundert?

dass ich mir die Mühe machte, über Kinder-Antibiotika zu schreiben?
zu erklären, was es für Kinder im Krankheitsfalle so gibt?

in der Tat, dafür fehlt es mir an Humor!

Stadlers mal wieder

von joschibennarsch (02.01.2012, 23:39)


Ernesto hätte Maria sicher lieber für sich alleine, übersieht aber, dass es die Beziehung zu Maria ohne die Existenz von Lukas gar nicht geben würde. (Die Affäre schon, aber nicht die Beziehung.)

Der Familienmachtmensch Maria hätte in der damaligen Situation kurz vor dem Sommerurlaub überhaupt nicht den Daumen für Jimmy gesenkt und für Ernesto gehoben, wenn sie sich nicht ihrer eigenen Machtposition gegenüber ihren Opfern alias Familienmitgliedern gewähnt hätte und diese verdankt sie nunmal der Existenz von Lukas (welche diesem gegönnt sei, aber die Hauptverantwortung für ihn soll mal schön Maria tragen, will sie ja sogar auch, Mutterkultparolen alias Vorwürfe gegenüber Caro hier im Forum hin oder her).

Verstehe gerade nicht ....

von lieselotte (03.01.2012, 15:32)


wieso gäbe es die Beziehung zwischen Ernesto zu Maria nicht?

Er liebt sie seit 20 Jahren, sie war immer seine Schwägerin und in der Familie allgegenwärtig .... Vielleicht wäre alles irgendwie anders angelaufen, aber trotzdem zum selben Ende?

Luki und die Beziehung

von Maike (03.01.2012, 16:07)


Caro erwischte ihre Mutter bei Ernesto, als Luki krank war und sie ihren Onkel um Hilfe bat. So kam letztendlich alles heraus.

Allerdings wollte Maria nach ihrer Beichte Schluss mit Ernesto machen und sich fuer Jimi entscheiden; es war Jimi, der sofort auszog. Als Jimi den 2.-Chance-Urlaub buchte, hatte sich Maria schon an ein Leben ohne ihn gewoehnt.

@milchbonbon - MEIN Benutzername

von ub36 (07.01.2012, 16:51)


@ubs36

!!! mein Benutzername hier lautet ub36 !!!
(so wie Slimmmy mit 3 m)

upps

Und nochmal zu Stadlers

von joschibennarsch (02.01.2012, 23:57)


Die so viel erwähnte Abhängigkeit der individuellen Personen Caro und Adi von Maria gibt es nicht, Caro war als 13/14jährige schon überdurchschnittlich selbstständig, Adi machts sich den Möglichkeiten entsprechend gerne bequem und wird auch nicht jünger, aber gebraucht hätte er die Familienzusammenführung damals nicht, es sehe bei ihm zuhause sicher nicht so geleckt aus wie bei Mizzi und in manchen Ecken gäbe es Staub(du meine Güte !!), vielleicht würde er den Umgang mit der Krankheit schleifen lassen, aber nach dem "Fußschock" vermutlich auch nicht mehr.

Sprich, dass Caro sich in dieser "darauf hoffen, dass Maria mal ein Zuckerstückchen fallen lässt, damit sie als Teenager ein wenig Zeit für sich hat, wenn sie es der Mama entsprechend dankt"-Position ist sie, weil sie Marias Wunsch (und Nicos und Iffis Wunsch, ältere Zuschauer erinnern sich vielleicht noch an ihre Existenz in dieser Handlung, für die jüngeren Zuschauer: wohnen jetzt in anderen Städten oder bald auf anderen Kontinenten) erfüllt hat und dies sogar knapp überlebte.

Doch wieder länger als ich wollte

von joschibennarsch (03.01.2012, 00:17)


Hätte sich also Machtmensch Maria nicht in dieser Ausgangslage befunden, wäre es ihr den Preis nicht wert gewesen, die Schachfiguren aufzugeben, so spekulierte sie darauf, dass ein vielleicht schlauerer, aber obsessiv verliebter Ernesto noch biegsamer in ihre egomane Welt passt, als der tumbe Jimmy, auch wenn sie sich diesmal verspekuliert zu haben scheint. Was das bei Ernesto für psychologische Ursachen hat, sich 20 Jahre so in diese Hingabe hineinzusteigern fänd ich schon interessant, aber mein Mitleid für ihn hält sich in Grenzen, im Gegensatz zu Caro ist der wirklich schon erwachsen und er kommt da auch wieder raus, Caro vermutlich erst wenn Lukas groß ist.

Hätte Maria sich ohne Machtposition für Ernesto entschieden, hätte es wirklich keinen Grund gegeben, dass Maria nicht zu Ernesto zieht und Jimmy seinen Platz räumen muss, damit Ernesto ihn besetzt. Caro, Jimmy und Adi wären klar gekommen, vielleicht ein klein wenig chaotischer, was solls? Dann hätte Maria tatsächlich die Konsequenzen tragen müssen und mal nicht die anderen, das hätte sie daher auf keinen Fall getan. Somit beisst sich bei Ernestos momentanem Problem die Katze ein wenig in den Schwanz.

Machtmensch Maria?

von Maike (03.01.2012, 18:16)


Ich bin zwar auch nicht mit allem einverstanden, was Maria tut, aber so viel Berechnung traue ich ihr nicht zu. Sie hat sich in Ernestos Tagebuchprosa verliebt und Ernesto in sein Traumbild von Maria, und jetzt holt die Wirklichkeit sie ein. Das ist alles.

Wie dem auch sei, keinem ihrer Familienmitglieder scheint es zu viel auszumachen, sich von ihr als "Schachfigur" "benutzen" zu lassen. Niemand, nicht einmal Caro, ist gezwungen, bei Maria zu bleiben.

@ Maike

von joschibennarsch (05.01.2012, 23:01)


Ich glaube auch nicht, dass Maria im stillen Kämmerlein im Hexenkostüm böse Pläne schmiedet und dabei diabolisch lacht, sondern dass sie instinktiv und unreflektiert spürt, wann welcher Moment ist, etwas durchzusetzen, von dem sie einige Zeit vorher auch noch nicht genau wusste, dass es darauf hinauslaufen würde.

Natürlich könnte auch Caro bei Volljährigkeit ausziehen, sie wäre vermutlich nicht die einzige junge Alleinerziehende, aber ihre Lebenssituation wäre schon ausgesprochen prekär, sowohl finanziell wie zeitlich, zumal sie ja vermutlich Ziele wie Studium oder ähnliches hat, Emanzipation von Maria nur sehr schwer möglich.

Abgesehen davon sehen die Beteilligten Maria ja tatsächlich nicht aus diesem Blickwinkel, dass das "mein Film" ist, sag ich ja selber.

Caro spielt das Spiel doch momentan genau in Marias Sinne, unendliche Dankbarkeit für das "Zuckerstückchen Skifahrt", dank der "Aufopferungsmutti", so läufts wahrscheinlich die nächsten Jahre. Selbst für das unreflektierte Mitspielen in Marias Sinne, gibts im Forum massenhafte Mutterkult-Empörungsaufschreie aus der Maria-Fanecke.

In einigen Jahrzehnten befinden sich die beiden wahrscheinlich in so einer Berta und Lydia Nolte-Konstellation, auch wenn die jeweiligen Charaktere momentan noch etwas unterschiedlich erscheinen.

@ Frannie u.a. - Das empfinde ich als persönliche Beleidigung!

von sonja (03.01.2012, 09:11)


Mir hier zu unterstellen, ich läse die Zeitung mit den vier Buchstaben. Gerade die lese ich überhaupt nicht!

Das liest man in jeder regionalen und auch in diversen überregionalen - seriösen- Tageszeitungen. Und sieht man auch im (Nicht-Unterschichten)-Fernsehen.

Jetzt habe ich die Nase endgültig voll von diesem Forum und den diversen persönlichen Diffamierungen und Beleidigungen.

Gute Nacht!

Mit äußerst unfreundlichen Grüßen

seriöse Zeitungen

von kyra (03.01.2012, 12:23)


Du hast Recht. Leider sind es bei so emotional aufwühlenden Themen wie Bestrafung von Kindesmördern auch die sog. seriösen Zeitungen, die -obwohl man eigentlich meinen sollte, dass dort fachlich gut recherchiert wird- zum Teil falsche Begriffe verwenden und unfundiertes Halbwissen verbreiten.

Beleidigungen

von bineline (03.01.2012, 17:01)


Ich bin kein grosser Schreiber, habe mir aber immer gerne die Beiträge durchgelesen. Ich habe leider auch das Gefühl, dass der Ton bei einigen gewaltig schärfer geworden ist.

Man sollte vielleicht nach dem Gusto leben: "Allen recht getan, ist eine Kunst die niemand kann."

Neue Aufmachung

von Markus (03.01.2012, 10:03)


Hallo,

natürlich empfindet es jeder anders, aber mich stört deutlich dass, genau wie in den meisten anderen Serien, Szenen mit gefühlsduseliger Musik "untermalt" werden- zumal es oft nicht zur Szene passt. Für mich war das immer mit ein Grund von all den Serien nur die Lindenstraße zu schauen.

Seit langen schaue ich nur noch ab und zu Filme, Dokus und eben die Listra, da sonst der größte Teil an Serien m. E. Volksverdummung ist.

Mich würde interessieren, ob die Neugestaltung an Zuschauerwünschen ausgerichtet worden ist, oder ob jüngeres Publikum damit "eingefangen" werden soll.

Viele Grüße

Markus

Dudelmusik

von Pingel (03.01.2012, 13:48)


Du sprichst mir aus der Seele! Absolut nervig. Bei der Weihnachtsfolge habe ich am Schluss sogar den Ton abgestellt.

In den alten Folgen hatten viele Figuren ihre persönliche Erkennungsmelodie, das waren noch Zeiten...

Die Zeitung mit den vier Buchstaben

von s. (03.01.2012, 11:07)


Nur noch eines möchte ich klarstellen:

Ich beziehe meine Informationen nicht aus diesem Käseblatt und möchte mit demselben auch nicht in Verbindung gebracht werden.
Auch "bilde" ich mir nicht meine Meinung aus diesem reaktionären Presseorgan. Aus diesem Grund sehe ich es eben als Beleidigung und Diffamierung an, mir zu unterstellen, ich bezöge meine Informationen aus dieser Quelle.

Und noch etwas möchte ich ein für allemal klarstellen: ich bin keineswegs Befürworterin eines strengeren, härteren oder längeren Strafvollzugs und teile auch nicht die Ansichten gewisser Bevölkerungsschichten, dass es den "Verbrechern doch viel zu gut geht in diesem Land". Ich habe mich selbst immer für tolerant und liberal gehalten und will nicht bestimmten Kreisen, die sich eben ihre Meinung aus diesem Blatt bilden in einen Topf geworfen werden. Das macht mich wirklich sauer.

Was ich in Bezug auf das Strafvollzugssystem sagte, bedeutete keineswegs, dass ich es für zu lasch halte, sondern gab lediglich Informationen wieder, die ich hatte, aber eben nicht aus dieser Quelle, die man mir hier als Hauptbezugsquelle unterstellt. Ich bin keine reaktionäre Dumpfbacke und lasse mir das auch nicht unterstellen.

MmfG

Sonja S.

@Sonja, @ Mia, Erna74 usw.

von Ella (03.01.2012, 12:45)


Du schuldest uns meiner Ansicht nach noch die Quelle deiner Informationen, welche dies auch sein mag.

Sicherlich kann jeder seine Meinung haben, wenn du jedoch eine konkrete Zahl in den Raum wirfst, musst du die Quelle schon nennen.

Dasselbe gilt für die Antworten auf mein erstes Posting. Auch hier bat ich um Referenzen, bisher keine Antwort. Ich schätze, auch diese Forumteilnehmer haben sich etwas ausgedacht, da die Aeußerungen offensichtlich einer jeden Grundlage entbehren.

Wer mir rät, ich soll mal Zeitung lesen, möge mir bitte sagen, in welcher das steht. Wer erwähnt, 15 Jahre ist lebenslänglich, das stehe im Gesetz, muss die Stelle auch nennen. Ich fürchte nur, das haben Leute erwähnt, die noch nie in ihrem Leben einen Gesetzestext gelesen haben. Ich finde es eigentlich schade, dass man sich hier mit Leuten auf diesem Niveau austauschen muss.

Jedenfalls warte ich noch immer auf Referenzangaben oder ich sehe mich in meiner Meinung bestätigt.

@Susanne: Käseblatt und Entschuldigung

von Frannie (03.01.2012, 13:40)


Ich entschuldige mich für diese Unterstellung. Aber wenn ich lese, dass "in 99 von 100 fällen" etc..., denke ich halt automatisch an diese Presse. Wenn geschrieben steht, dass Kindesmörder nach 15 Jahren entlassen werden und dann gleich wieder morden, denke ich an diese Presse. Wenn ich lese (sinngemäß), dass Gutachter nichts anderes zu tun haben, als den Tätern Gefälligkeitsgutachten auszustellen, damit sie nicht 15 Jahre, sondern höchstens zwei Jahre sitzen müssen - frage ich mich sehr wohl, aus welchen Quellen diese Informationen stammen.

Dass du es nicht bist, dafür entschuldige ich mich. Aber du solltest auch bei hochgespielten Sensationsgeschichten seriöser Zeitschriften vorsichtig sein. Es stimmt nämlich nicht. Ich kann mich übrigens an keinen einzigen Fall erinnern, wo ein freigelassener Kindermörder wieder gemordet hat. Nicht weil er geläutert war, sondern weil er nicht freigelassen worden ist - oder so scharf weiter beobachtet wird, dass er keine Gelegenheit mehr hatte.

Der Mann mit der Maske, der Mörder von Max waren keine freigelassenen Mörder. Und sie werden mit Sicherheit auch nicht nach 15 Jahren entlassen. Und es gibt auch niemanden, der ihnen ein Gefälligkeitsgutachten ausstellen wird.

Nicht von "Blöd" !

von Linda (03.01.2012, 14:19)


Liebe Frannie, liebe Sanne 39,

gebt mal "Wiederholungstäter" und "Mord" oder Kindsmord" ein, dann kommt ihr auf Zeitungsartikel, (die nicht von "Blöd" stammen,) und genau das Gesagte (Freigelassene werden rückfällig) thematisieren ...

@Ella - Quellenangaben?

von Oma Rosi (03.01.2012, 15:33)


Was erwartest Du? Man kann hier bekanntlich keine Links einstellen und die Nennung bestimmter Zeitungen als Quellenangabe - egal ob seriös oder Boulvard - ist hier ebenfalls nicht möglich, da ist der Zensor unerbittlich, wegen Schleichwerbung usw.

Aber da Du hier das mangelnde Niveau beklagst und eine genaue Quellenangabe für gemachte Aussagen einforderst: Ich werde dich bei Gelegenheit gern nochmal daran erinnern, besonders wenn solche hanebüchenen und von Unkenntnis nur so strotzenden Bemerkungen über z.B. das Berufsbild der Arzthelferin kommen. Und dies nur als EIN Beispiel für einige Postings aus der Vergangenheit, wo ich mich immer kopfschüttelnd fragte: "Wo hat sie das nur wieder her?".

@Sonja

von Christine (03.01.2012, 16:20)


Liebe Sonja,

Deine Postings habe ich immer gerne gelesen - aber ich kann Dich verstehen.

Bereits seit einiger Zeit habe ich mich aus diesem Forum als Schreiber verabschiedet, weil hier einige sehr besserwisserische und wie ich finde, auch diffamierende Postings eingestellt werden, die wirklich nur am Rande mit der Handlung der Lindenstrasse zu tun haben (z.B. "Arzthelferinnen / Bäckereiverkäuferinnen ....). Auch der Ton wird m. E. in manchen Fällen immer beleidigender - Hauptsache "man" behält Recht!

Linda- Wiederholungstäter

von kyra (04.01.2012, 09:20)


Ich denke, hier wird der Begriff Wiederholungstäter missverstanden.

Die Fälle, die in den Medien thematisiert werden, beziehen sich zwar auf Wiederholungstäter, jedoch nur im Sinne des sexuellen Missbrauchs, nicht des Kindesmord.

In einigen Fällen ist ein Kindesmörder bereits zuvor wegen sexuellen Missbrauchs aufgefallen und hat dafür eine zeitige Freiheitsstrafe erhalten. Häufig wird in solchen Fällen darüberhinaus die Sicherungsverwahrung angeordnet. Der Ablauf der zeitigen Freiheisstrafe kann nicht verhindert werden. Danach beginnt jedoch der Vollzug der SV. Da es sich dabei jedoch um eine Maßregel handelt, die mit der Schuld der Täters nichts mehr zu tun hat, sondern leidiglich dem Schutz der Allgemeinheit dient, müssen die Voraussetzungen (Gefährlichkeit) regelmäßig überprüft werden. An diesem Punkt gibt es leider immer noch Fehleinschätzungen, so dass gefährliche Personen entlassen werden.

Dass jedoch ein Kindesmörder mit einer lebenslangen Freiheitsstrafe nach 15 Jahren entlassen wird- wie es hier angeblich bei Max`s Mörder der Fall sein soll- halte ich für abwegig. Bei Sexualmord an Kindern wird fast immer nebenbei noch eine SV verhängt und die Schwere der Schuld festgestellt, so dass es auf keinen Fall zu einer Entlassung nach 15 Jahren kommen kann.

@Oma Rosi 1

von Ella (05.01.2012, 11:47)


Es gibt einen Unterschied zwischen verschiedenen Meinungen und Fakten. Verschiedener Meinung kann man ja sein. Als ich schrieb, dass ich es für unrealistisch halte, dass ein Kindsmörder nach 15 Jahren aus der Haft entlassen wird, hat ein Poster sich etwas ausgedacht, nämlich dass dies lebenslänglich und somit die Höchststrafe ist, und einige andere schlossen sich an. Diese Forumteilnehmer hatten (genau wie ich) vom Strafrecht offensichtlich keine Ahnung. Nur dass ich das auch zugebe und nicht, wie andere hier vorgeben, das STG-Buch zu kennen und sich eben irgendwas ausdenken. Mir ist auch egal wer welche Zeitung liest. Ich habe auch kein Problem, wenn jemand sagt, er liest keine bzw. er hat keine Ahnung von einer bestimmten Materie.

@Oma Rosi 2

von Ella (05.01.2012, 11:48)


Völlig in Ordnung. Aber eine Zahl zu nennen, die ebenfalls offensichtlich der Phantasie entspringt, das muss ich mir nicht anhören (bzw. lesen). Und wenn jemand mich noch maßregelt, ich soll doch mal Zeitung lesen, wüsste ich schon gerne mal wo das stehen soll. Ich denke, auch in der besagten B....-Zeitung nicht.

Und wenn du meine Kommentare über Arzthelferinnen erwähnst, meine früheren Schulkameradinnen, die diesen Beruf erlernten, sagten offen heraus, dass sie keine Lust haben, sich anzustrengen. Hier im Forum sollte mir allerdings suggeriert werden, dass es sich bei diesem Berufsbild um die absolute Elite handelt. Glaube ich aber trotzdem nicht.

Dachschäden u. a.

von Sanne39 (03.01.2012, 11:33)


Gute Idee, dem Haus nun auch einen Spitzboden zu verschaffen. Ist natürlich seltsam, dass der in all den Jahren noch nie Thema war (Klausi, Iffi und Manoel hätten da bestimmt schön spielen können), auch die Leiter dorthin hab ich noch nie gesehen. Aber das find ich nicht schlimm. Nun wissen wir eben, dass das Haus einen Spitzboden hat.

Die Szenen mit Angelina und Hajo waren super.

Dann gabs nach der Aussprache Angelina- Hajo gleich noch eine Aussprache (Gaby - Helga). Das war mir persönlich dann ein bisschen zu viel geballtes Leid auf einmal. Vor allem stört mich aber, dass hier mal wieder eine Geschichte "von hinten her" erzählt wird. Gaby weiß also seit längerer Zeit, dass der Straftäter wieder zeitweise frei rumläuft und kämpft mit diesem Wissen. Wir als Zuschauer erfahren das im Nachhinein. Kommt ziemlich plötzlich, diese Info.

Bei Maria und Ernesto knirschts immer noch in der Beziehung. Immerhin hat Maria diesmal nicht manipuliert und auch keine ultimativen Forderungen gestellt, sondern klar gesagt, was sie stört. Vielleicht sagt Ernesto ihr in der nächsten Folge ja auch, was IHN stört.

Nebengeschichten: Ich finds immer gut, wenn man neben den Hauptsträngen auch was von anderen Figuren mitkriegt. Die Sache mit Leas Smartphone wurde geklärt. Und HAndy hat (nur aufgrund Orkans Webseite?!?) nun offenbar Erfolg.

@Linda...Wiederholungstäter

von Frannie (04.01.2012, 12:30)


Ich bin deinem Rat gefolgt.

Natürlich gibt es Wiederholungstäter, das bestreitet ja auch niemand. Aber ich sehe nirgends, dass in 99 von 100 Fällen Kindermörder frühzeitig entlassen werden, um dann weiter zu morden. Dass Wiederholungstaten vorkommen, ist unbestritten, aber das sind Einzelfälle, die nicht in Stammtischmanier aufgebauscht werden sollten.

Übrigens sind die meisten Kinderschänder nicht die bösen Unbekannten auf der Straße mit Schlapphut und Narbe im verzerrten Gesicht, sondern bislang unauffällige Familienväter, nicht selten die eigenen Väter, Onkel, Großväter etc... Hier sind die meisten Täter zu finden!

Spitzboden

von Hannoverkeks (06.01.2012, 18:17)


Der Spitzboden war schon mal Ort einer Handlung. Als damals nämlich das Windrad von Hubert Koch dort installiert wurde.

Später wurde es wieder abmontiert, weil es direkt über der Wohnung von Amelie von der Marwitz knarrende Geräusche verursachte.



Fragenwiederholung

von Sowieso (03.01.2012, 14:53)


Hier wird nur erläutert, was im Gesetz, im StGB steht. Leider beantwortet das meine Frage "Wer beurteilt auf welche Weise, ob ein Kindermörder nach 15 Jahren Freiheitsstrafe fähig ist, um in die Freiheit entlassen zu werden?" nicht.

Meine Frage richtet sich an Menschen, die der Justiz, der Psychologie kundig sind: Wie begutachtet, beurteilt und stellt man fest, dass ein Mensch, der so ein Verbrechen begangen hat, reif für die Freiheit ist, mit der Garantie, dass er niemals wieder straffällig in diesem Sinn wird?

Der Jurist kann sagen, was im Gesetz steht. Der Gefängnisbetreuer kann sagen, er hat sich gut geführt. Und dann? Richter? Psychologen? Gutachter? Sachverständiger?

Und: Warum wird, eine nach dem Gesetz in ca. zwei Jahren wahrscheinlich mögliche Entlassung eines Täters, der bereits in den Genuss des offenen Vollzuges gekommen ist, in einer (seriösen?) Zeitung kundgetan wird. Ich meine damit nicht die Frage nach dem Datenschutz und Personen von öffentlichem Interesse. Auch hier zielt meine Frage vor allem in die psychologische Richtung. Wie verhält es sich im Journalismus mit der Gratwanderung zwischen (berechtigter?) Information der Öffentlichkeit und der psychologischen Wirkung einer derartigen Meldung auf dieselbe? Und wie geht der Journalist mit dieser Verantwortung um?

Fragenbeantwortung

von emz (03.01.2012, 17:59)


Da bin ich ja mal gespannt, ob sich ein Journalist findet, der tatsächlich bereit ist, hier in der geforderten Form aus dem Nähkästchen zu plaudern.

Ebenso bezweifel ich, dass uns Laien ein Psychiater verständlich darlegen könnte, woran er seine Gutachten festmacht. Wobei, das kann selbst ich sagen, nie Garantien abgegeben werden.

Aber man wird sehen.

Nähkästchen

von kidgforce (03.01.2012, 21:31)


In der journalistischen Ausbildung an der Akademie lernt man durchaus, die Grenzen zu beachten und die Wirkung eines Artikels im voraus zu bedenken. Z.B. vor einem Gerichturteil immer "mutmaßlich" und "Beschuldigter" zu schreiben, statt einfach "Täter". Allerdings:

Als ich mal allein Sonntagsdienst hatte, kam ein Anruf mit einer Bombendrohung. Ich hab bei der Polizei angerufen, die mich bat, das keinesfalls zu veröffentlichen, wg, Nachahmungstäter. Aber meine Verantwortung war ja auch, den Chefredakteur zu informieren, und der meinte nur "klar bringen wir das!" Obwohl ich der Polizei schon das Gegenteil zugesichert hatte.

Tja, der Typ war von einer großen Boulevard-Zeitung eingekauft und uns vom Verlag vorgesetzt worden. Ein weiterer berühmter Satz von ihm: "Klar kennen wir den Tarifvertrag, wir halten uns nur nicht dran!"

Tja, irgendwann bin ich gegangen worden und heute nicht mehr im Journalismus tätig.

@Sowieso Garantien

von Frannie (04.01.2012, 14:50)


Du fragst: "Meine Frage richtet sich an Menschen, die der Justiz, der Psychologie kundig sind: Wie begutachtet, beurteilt und stellt man fest, dass ein Mensch, der so ein Verbrechen begangen hat, reif für die Freiheit ist, mit der Garantie, dass er niemals wieder straffällig in diesem Sinn wird?"

Die Garantie kann niemand geben. Aber so eine Begutachtung wird jedenfalls nicht nach der Kaffeesatzmethode vorgenommen. Sie dürfte ein langer und sehr genauer Prozess nach den Regeln fachlichen Könnens sein. Ich nehme auch an, dass bei solchen Tätern niemals ein einziger Gutachter alleine "entscheidet" (das tut er sowieso nicht), sondern dass es ein ganzes Gutachtergremium ist.

Natürlich kann sich ein Gutachter(gremium) irren. Wenn Soziopathen eines können, dann ist es, Menschen zu manipulieren. Sie wissen sehr wohl, wie sie im Sinne der soz. Erwünschtheit handeln und reden. (Man denke nur an Dr. H. Lecter, der so kultiviert über Fava Bohnen und Chianti reden konnte ;.) Ich kann mir auch vorstellen, dass Missbraucher und Kindermörder sich im Knast, wo ja der Anreiz fehlt, sehr höflich und angepasst verhalten können. Was sie für Phantasien haben, erzählen sie vielleicht niemandem. Wie gesagt, auch ein Gutachter kann irren. Es kommt vor, dass Menschen freigelassen werden, die für immer weggesperrt werden sollten.

@Sowieso....Teil 2

von Frannie (04.01.2012, 14:56)


Wogegen ich mich wehre und was mich wirklich wütend macht, ist dieses Stammtischgeblubber, dass alle Gutachten falsch sind, dass alle Täter sofort wieder rückfällig werden, dass Gutachter aus dem Kaffeesatz lesen, sich ein x für ein u vormachen lassen und überhaupt darauf aus sind, alle Täter am besten nach zwei Jahren wieder zu entlassen, weil sie ja so eine schwere Kindheit hatten und daher für ihre Tat nichts können. Was für ein Unsinn.
Unterschwellig wird die Meinung transportiert: Die haben doch keine Ahnung. Und das ist mitnichten der Fall. Psychiater, Psychologen, die solche Fälle begutachten, sind hochqualifizierte Leute. Aber auch sie können sich irren. (Von den Fällen, wo sie sich nicht irren, wird nie gesprochen.)

Es soll übrigens auch Flugzeuge geben, die abstürzen, obwohl sie sorgfältig gebaut sind und hochqualifizierte Piloten sie fliegen und bestens ausgebildete Lotsen sie begleiten. Hier sagt niemand: man darf nicht fliegen, denn alle Flugzeuge stürzen ab. Also bitte auch bei den Rückfalltätern die Kirche im Dorf lassen.

Die Verantwortung von Gutachtern und Richtern ist immens. Ich bin heilefroh, dass ich damit nichts zu tun habe.

Handy....

von GABBY (03.01.2012, 18:46)


... wer zahlt eigentlich die Handyrechnung von Lea? (und von Caro?) oder gibt es das Smartphone auch für prepaidkarten.... kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, zumal dann chatten im internet extrem teuer wäre....



Smartphonerechnung

von Frannie (04.01.2012, 12:22)


Doch, es gibt dies auch für Prepaidkarten. 10 Euro Internet kommen dann noch extra.
Je nachdem welchen Anbieter die Mädels haben, bezahlen sie nicht viel, auch wenn sie einen Vertrag haben.

Mein Neffe (16 j.) hat einen Vertrag bei einem Anbieter, bei dem viele Jugendliche sind. Er bezahlt so wenig, dass ich richtig neidisch bin. Dabei telefoniert er mit seiner Freundin - derselbe Anbieter - dauernd und zwar kostenlos. Die beiden lassen sogar nachts die Verbindung stehen, damit sie einander "im Schlaf atmen hören "können.

@frannie

von donBeimer (04.01.2012, 23:47)


oh wie süß.....

@ lieselotte und @ Maike

von joschibennarsch (03.01.2012, 22:07)


Hab mich vielleicht etwas unverständlich ausgedrückt und vermutlich tue ich es auch jetzt wieder:

Meine These ist, dass die Art, in der es Maria durchzog so nicht gegangen wäre, wenn es nicht die Abhängigkeitssituation von ihr wegen Lukas- Betreuung gegeben hätte. Klar war Jimmy ausgezogen, als er hinter den Seitensprung kam, aber es stand der als Versöhnung geplante Urlaub an und als Maria sich gegen Jimmy entschied und dann bei der Rückkehr Ernesto als endgültige Wahl präsentierte, der ja faktisch von dem Moment quasi Dauerpräsenz hatte, also doch praktisch einzog, (auch wenn Maria es zunächst nicht so nennen wollte und ihm später dann vorwarf dies nicht genug getan zu haben, weil seine Zweitwohnung zuviel Unabhängigkeit in der Maria-Welt bedeutet) hätte es nun wirklich keinen Grund gegeben, dass Jimmy, derjenige ist der sich einen neuen Platz suchen muss, damit Ernesto seinen eins zu eins übernimmt.

Das "Weggegangen- Platz vergangen"- Argument finde ich nicht sehr überzeugend. Hätten wohl auch die übrigen Familienmitgliedern eher ungerecht gefunden und Maria hätte zum ersten Mal Konsequenzen tragen und zu Ernesto ziehen müssen.

Konsequenzen

von Frannie (04.01.2012, 12:18)


Zumal Marias Umzug nur ein paar Treppen tiefer gewesen wäre. Sie hätte ohne weiteres Luki weiter betreuen können. Allerdings kann ich Jimi verstehen. An seiner Stelle hätte ich es auch unerträglich gefunden, imselben Haus wohnen zu bleiben, wo er ständig in Gefahr gewesen wäre, dem jungen Glück im Treppenhaus begegnen zu müssen.

@ lieselotte und @ Maike 2

von joschibennarsch (03.01.2012, 22:09)


Da Maria ein sehr ausgeprägtes Gespür für diese Macht-und Abhängigkeitssituationen hat und die Familie aber nicht verlassen hätte wollen, bekam Ernesto nur den Zuschlag, weil klar war, dass Jimmy in der bestehenden Konstellation leicht zu entsorgen ist, weil sie selber von Lukas und daher auch von Caro gebraucht wird. Unromantisch, aber Mariamachtpragmatismus.

Kommt mir bitte nicht mit der grossen Liebe, Maria liebte Ernesto spontan mehr als Jimmy, weil ihr klar war, dass ein obsessiver Verehrer biegbarer sein und noch mehr nach ihrer Pfeife tanzen würde als das "einfache Gemüt" Jimmy. Muss man nicht teilen, ich bin aber davon überzeugt.

Weihnachten und Silvester

von andrea (04.01.2012, 00:52)


Bin seit geschätzten 100 Jahren Fan. Der eine mag Kitsch, der andere nicht. Der eine mag laute Musik, der andere nicht. Der eine mag grelle Kleidung, der andere nicht. Von verschiedenen Meinungen über Haustiere, Autos, Fußballvereine und Schuhe ganz zu schweigen. Jeder liebt aber die Lindenstrasse. Deswegen finde ich es doch sehr befremdlich, wie diverse Leute in diesem Forum miteinander umgehen.

Danke für eine wunderbare Weihnachtssendung (ohne schwarze Raben). Euch allen ein Gutes Neues Jahr und fantastische 25 weitere.

Gruß andrea

Hoffnung für Sabrina

von Uta (04.01.2012, 11:17)


Die Uni Heidelberg sucht Probanden für einen Impfstoff gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs. Für den Test der Schluckimpfung werden Patienten mit inoperablem Pankreaskarzinom mit Metastasierung gesucht, die zwei Jahre nach der Impfung weiterbetreut werden. He, schickt Sabrina nach Heidelberg! (Drehbücher kann man umschreiben...)

Ein unvergesslicher Silvesterabend (Teil 1)

von Schneidi° (04.01.2012, 13:40)


Liebes Team und Ensemble der Lindenstraße, liebe Zuschauerpostschreiberinnen- und -schreiber,

ich wünsche Euch Allen ein gesundes, frohes, neues Jahr 2012 und freue mich auf 52 spannende, neue Folgen der Lindenstraße. Mein Silvester ist schon ein bisschen her, denn ich habe am 19. September 2011 schon Silvester gefeiert. Es war ein rauschendes, unvergessliches Fest.

Ich habe schon viel Schönes mit meiner Lieblingsserie im deutschen TV erlebt – der Lindenstraße. Wir haben zusammen gefeiert, gechattet, die Studios besichtigt und ich durfte zu Gast in der Kultnacht zum 25. Geburtstag der Lindenstraße sein. Nur ein großer Wunsch stand immer noch aus – einmal bei den Dreharbeiten zur Silvesterfolge dabei sein. Letztes Jahr ging dieser Wunsch für mich in Erfüllung – mitten im September 2011.

Ich hatte mich im August als Komparse beworben und ausdrücklich dazu geschrieben, dass ich zur Zeit aus gesundheitlichen Gründen nicht lange gehen und stehen kann. Als Antwort bekam ich eine sehr nette Antwort, über die ich mich riesig freute – "hallo Herr Schneidi°, Du bist herzlich eingeladen, beim Silvesterdreh als Statist mitzumachen und zuzuschauen."

Ein unvergesslicher Silvesterabend (Teil 2)

von Schneidi° (04.01.2012, 13:45)


So fuhr ich am 19.09.2011 nach Köln und lag gegen 16:00 Uhr völlig aufgeregt auf meinem Hotelbett. Ich hörte WDR 2 und erfuhr dadurch, dass die halbe Kölner Innenstadt ein einziger Stau war. So bestellte ich gegen 17:00 Uhr mein Taxi und traf um 18:00 Uhr in Bocklemünd ein. Um 19:00 Uhr waren alle 70 Komparsen eingetroffen und der Komparsenbetreuer Vilim erzählte uns freundlich und geduldig alles Wissenswerte, was wir Komparsen so wissen mussten. Dann gab es erst einmal ein äußerst leckeres Silvesterbuffet. Die Regieassistentin Kerstin erschien im Komparsenraum und fragte u.a., wer denn gerne Walzer tanzen würde. Viele Finger gingen in die Höhe – das hatten sich viele Paare gewünscht und sie strahlten alle um die Wette, als sie für den Silvesterwalzer auf der Lindenstraße ausgewählt wurden. Dann hieß es klipp und klar "Handys aus" und diese Ansage war unmissverständlich. Auch auf lautlos stellen kam nicht in Frage.

Um kurz nach 21:00 Uhr ging es dann endlich los und es ist einfach atemberaubend emotional, die weihnachtlich geschmückte Lindenstraße Richtung Café Bayer entlang zu gehen. Auf Höhe des Akropolis saß Ludwig Haas mitten auf der Lindenstraße in seinem Rollstuhl und war im Gespräch mit Domna Adamopoulou. Ich freute mich so sehr, dass ich freundlich "Guten Abend, Herr Haas" sagte und Ludwig Haas grüßte freundlich zurück. War das schön.

Silvestertanz

von Maike (08.01.2012, 21:53)


Mir hat der Rollstuhl-Fußgängertanz von Dr. Dressler und Elena Sarikakis besonders gut gefallen.

Ein unvergesslicher Silvesterabend (Teil 3 )

von Schneidi° (04.01.2012, 13:47)


Die Regieassistentin Kerstin teilte die Komparsen ein und ich bekam meinen Platz mit guter Aussicht zugewiesen – ich durfte auf der vorderen Harry-Bank Platz nehmen und hatte so eine phantastische Sicht auf das Geschehen. Ich war glücklich und mein Herz schlug mir bis zum Hals, denn schon zu diesem Zeitpunkt war alles sehr aufregend. Und dann ging es auch schon los. Proben und Drehs wechselten einander ab und manche Szene musste natürlich mehrmals geprobt werden. Die Eindrücke nahmen zu und ich wusste nicht, wo ich zuerst hinschauen sollte. Alles war megaspannend – die Kameratechnik, die Pyrotechnik und natürlich die vielen Schauspielerinnen und Schauspieler des Ensembles der Lindenstraße.

Die Musik beim Silvestertanz geht einem durch und durch. Das vergisst man einfach nicht. Viele Szenen des Silvestertanzes werden allerdings ohne Musik gedreht, diese wird später unterlegt.

Ein unvergesslicher Silvesterabend (Teil 4)

von Schneidi° (04.01.2012, 13:51)


Ich schaute ganz oft zu Irene Fischer, die ganz in meiner Nähe stand. Und so bemerkte ich auch nicht, wie auf einmal Marie Luise Marjan auf mich zukam. "Junger Mann, Sie sehen vertrauenserweckend aus" sagte sie freundlich zu mir und bat mich, auf ihr Mineralwasser acht zu geben. Es entwickelte sich ein kurzes, nettes Gespräch zwischen uns – dann musste sie wieder ans Set.

Kurz darauf kam Harry Rowohlt auf mich zu und bot mir einen Schnaps an. "Das wird ein langer Abend, Du wirst sehen", sagte er zu mir. Ich wollte ihn gerade etwas fragen, da wurde er wieder ans Set gerufen. Hach – schade. Kaum war Harry Rowohlt gegangen, klang eine vertraute Stimme rechts in mein Ohr. "Darf ich mich zu Ihnen setzen...?" fragte mich Domna Adamopoulou. Sie bekam von der Maskenbildnerin neue Schuhe, weil ihre Schuhe irgendwie drückten. Wir unterhielten uns eine ganze Weile – natürlich über die Lindenstraße.

Ein unvergesslicher Silvesterabend (Teil 5)

von Schneidi° (04.01.2012, 13:53)


Zwischendurch musste ich genau auf meine Wunderkerzen achten. Ich hatte eine genaue Anweisung bekommen, wann ich diese anzuzünden hatte und wann nicht. Und schließlich wollte ich nichts falsch machen. Marie Luise Marjan kam wieder auf mich zu und bat um ihr Mineralwasser. Wir lachten uns an und ich ergriff die Gelegenheit beim Schopf und gratulierte ihr nachträglich zu ihrem Geburtstag am 09. August. Sie freute sich und fragte, woher ich denn ihren Geburtstag kennen würde. "Von der homepage der Lindenstraße", erläuterte ich ihr und sie nickte. "Danke und machen Sie es gut", erwiderte sie, gab mir die Hand und ging davon. Ja – ich drückte erst einmal gegen meine Nasenspitze. Ich träumte nicht – ich war wach.

Es war alles so aufregend, dass mein Hausarzt, hätte er in dieser Zeit meinen Blutdruck gemessen, wahrscheinlich seine Hände über dem Kopf zusammen geschlagen hätte. Der Aufnahmeleiter hatte ein forsches Tempo beim Arbeiten und so bot sich leider nicht die Gelegenheit, Irene Fischer anzusprechen. Das war wirklich schade, aber Ärger mit dem Regisseur Iain Dilthey vor Ort vor aller Augen wollte ich wirklich nicht riskieren. Ihm bei seiner Arbeit zuzuschauen, war hochinteressant.

Ein unvergesslicher Silvesterabend (Teil 6)

von Schneidi° (04.01.2012, 13:54)


Liebes Team und Ensemble der Lindenstraße, liebe Zuschauerpostschreiberinnen- und -schreiber,

es war ein Silvester, wie ich es nie vergessen werde. Gegen 01:15 Uhr waren die Dreharbeiten beendet und es war Neujahr.

Alle Komparsen gingen in den Komparsenraum zurück und die glücklichen Blicke der Komparsen zeigten, dass sie dieses Silvester wohl nie vergessen werden. Im Komparsenraum gab es noch einen Mitternachtsimbiss, etwas zu trinken, die Gage für die Komparsen und dann verabschiedeten wir uns voneinander. Ich fuhr voller toller Eindrücke in mein Hotel zurück. Gegen 04:30 Uhr war ich immer noch wach, so aufgekratzt war ich.

Ich bedanke mich bei allen Mitarbeitern der Lindenstraße, die es ermöglicht haben, mir diesen Traum zu erfüllen – einmal beim Silvestertanz auf der Lindenstraße dabei zu sein.

Herzlichst
Schneidi°

@schneidi°

von Helli (04.01.2012, 16:27)


Glückwunsch! Das klingt ja alles ganz spannend. Man liest die Freude in jeder Zeile. Jetzt werde ich mir die Folge nochmal anschauen. Bist du irgendwo zu sehen?

Ein unvergesslicher Silvesterabend @Schneidi°

von Nana (04.01.2012, 16:31)


Danke für diesen schönen Beitrag

Silvester in der Lindenstraße

von Fan der ersten Stunde (04.01.2012, 23:31)


--- ich bin ein bisschen neidisch .... ;-)

Vielen Dank für den schönen Bericht!

Danke

von Frannie (05.01.2012, 00:43)


Das war ein interessanter Bericht. Schön, was du alles erlebt hast. Was mich vor allem erstaunt hat, war, dass der Dreh so spät stattgefunden hat. Es war dann ja fast wirklich wie Sylvester.

Toll.

@schneidi°

von Inés (05.01.2012, 10:13)


Danke Schneidi, ich hatte Tränen in den Augen beim Lesen Deines Berichtes. Es muss wundervoll gewesen sein.

Ich wünsche Dir ein glückliches, gesundes und sorgenfreies 2012.

Lieben Gruss aus der Schweiz
Inés

@ Schneidi

von Sally2809 (05.01.2012, 10:41)


Danke für den schönen Beitrag! Es freut mich für Dich, dass Du ein so unvergessliches und tolles Erlebnis hattest!

@Schneidi - Gratuliere!

von Oma Rosi (05.01.2012, 12:11)


Danke für Deinen mitreißenden Beitrag, und ja, ich bin auch ein bisschen neidisch, gönne dir aber trotzdem die Freude.

Wenn Dir das nicht zu persönlich ist, würde ich gern noch folgendes wissen:

1) Wann genau kommt Dein Auftritt beim Silvestertanz, in welcher Minute? Kann man dich da deutlich erkennen?

2) Weiß Frau Fischer eigentlich, dass du ihr bzw. "Annas" treuester Fan bist.

3) Wie gefällt Dir Frau Fischers neue Haarfarbe? ;-))

Herrn Rowohlt habe ich auch mal persönlich kennengelernt, allerdings in einem anderen Kontext.

Gruß Oma Rosi

an einen überglücklichen Komparsen

von andrea (04.01.2012, 21:08)


Gratuliere Dir von ganzem Herzen. Freu mich richtig für Dich. Das Schwierigste an dieser Sache war wohl das wochenlange Rede- und Schreibverbot. Nun durfte endlich der Begeisterung freien Lauf gelassen werden. Toll, toll, toll!

Viele Grüße von andrea

Danke für die positive Resonanz

von Schneidi° (05.01.2012, 13:39)


Liebes Team und Ensemble der Lindenstraße, liebe Zuschauerpostschreiberinnen- und -schreiber,

es freut mich, dass so viele Fans der Lindenstraße an meinem Bericht über den Silvesterdreh gefallen gefunden haben und dies auch zum Ausdruck gebracht haben. Genau das war meine Absicht – meine Freude mit euch teilen.

Und wer selbst einmal erleben möchte, wie aufregend es ist, bei den Dreharbeiten als Komparse dabei zu sein, sollte sich einfach mal als Komparse unter der e-mail-Adresse komparse@lindenstrasse.de bewerben. Pro Jahr hat die Lindenstraße circa 1300 Komparseneinsätze – siehe homepage der Lindenstraße / Information / Service und Fakten / Fakten zu den Dreharbeiten.

Liebe Oma Rosi, bitte hab Verständnis dafür, dass mir Deine Fragen ein klein wenig zu persönlich sind – danke Dir. Fragen zu den Folgen beantworte ich selbstverständlich gerne, aber mit zunehmender Folgenanzahl tun sich auch bei mir immer mehr Lücken auf. Aber wenn wir unsere Erinnerungen hier in der Zuschauerpost wie bisher zusammentragen, ergänzen wir uns prima.

Herzlichst
Schneidi°

@schneidi

von milchbonbon (05.01.2012, 18:07)


Man freut sich für Dich, dass Du so einen schönen Tag erleben dürftest. Was mir allerdings unverständlich ist..... was ist an den Fragen von Oma Rosi "zu persönlich"?

Du lässt den User an Deiner Gesundheit, an Deinen Gefühlen teilhaben, lehnst jedoch eine 08/15 Frage zu der Haarfarbe von Irene Fischer und ob sie weiß, dass Du der "treueste" Fan bist, ab, weil zu persönlich?? Verstehe ich nicht. Ist doch schön, wenn Dir die Haarfarbe so gut gefällt, dass Du sie nebst der Frisur seit dem Drehtag vielleicht selber trägst. Wär doch schön, wenn Du Frau Fischer heimlich einen Brief zugesteckt hast und ihr Deine Gefühle als Fan geschildert hast. Große Fans - große Taten! Da musste Dich doch nicht schämen!

Bitte nicht übelnehmen, dass ich mich da mal einmische, aber die Diskussion, der ellenlange, sehr ehrliche und sehr emotional geschriebene Beitrag über den Tag als Komparse.... alles für jedermann sichtbar und entsprechend fühlt man sich als "Teil des Ganzen".

@Schneidi

von Oma Rosi (05.01.2012, 20:24)


Schon okay, Schneidi, ich kann deine Ablehnung natürlich verstehen. Obwohl ich zu gern gewusst hätte, wer Du in der Szene bist. Mein zweiter Vorname ist Neugier ;-)).

Aber ich habe jetzt gewissermaßen Blut geleckt und überlege mir, ob ich mich vielleicht auch mal für eine Komparsenrolle bewerbe.

Vor ein paar Wochen hat der User @NurMalEbenListraSchauen (Mario) hier auch einen netten Beitrag über seine Komparsenrolle gepostet.

Ich finde es immer klasse und irgendwie rührend, wenn man sich auch als Erwachsener noch so eine kindliche Freude und Begeisterungsfähigkeit erhalten hat. Mir gefällt das!

Gruß Oma Rosi

Pralinenkomparsen

von kyra (06.01.2012, 11:53)


Gute Idee, Oma Rosi. Vielleicht sollten wir uns alle in diesem Forum zusammentun und als Komparsen ständig im Kakao Parlinen kaufen, damit diese Story endlich stimmig wird. Ich wäre auf jeden Fall dabei!

Hamlet

von Hamlet (06.01.2012, 20:39)


Liebes Team und Ensemble der Lindenstraße, liebe Zuschauerpostschreiberinnen- und -schreiber, lieber Schneidi°!

Ich finde, Schneidi° hat mit seiner langjährigen Treue zur Lindenstraße und seiner Liebe zu Anna ganz eindeutig einen Auftritt im Kakao verdient. Schneidi° sollte Nougatpralinen kaufen dürfen. Natürlich bei Anna.

Ich bestehe darauf!

Pralinenkomparsin

von emz (10.01.2012, 13:45)


Da wäre ich auch gerne dabei. Ich frage mich nur, sind diese Pralinen dann auch alle essbar?

Straße der Langeweile????

von schrammometer (05.01.2012, 07:45)


Hallo.

Ich bin ein begeisterter Listra-gucker!
Schaue auch täglich die alten Folgen auf EinsFestival. Leider muss ich sagen, dass zwischen den alten und neuen Folgen Welten in Sachen Spannung, Dramatik und Vorfreude liegen!!!!

Die alten Folgen hören fast immer mit hoch-dramatischen Überraschungen auf. Bei den neuen - besonders bei der letzten - musste man sich ja fast ein Gähnen verkneifen! Ich habe ein weinig Angst, dass es mit der Lindenstraße irgendwann den Bach runter geht.

Die alten Folgen sind einfach grandios!! Leider leben viele dieser grandiosen Schauspieler nicht mehr! :-(

Liebe Autoren: Legt bitte wieder etwas mehr "Dramatikholz" aufs Feuer. Zuuu "normal" soll die Lista nun wirklich nicht werden!!! DA kann ich mir auch irgendeine Doku reinziehen......

Cliffhanger...

von hahnefrau74 (05.01.2012, 16:45)


...zum Glück bin ich nicht die einzige die den Cliffhanger, tja sagen wir mal, merkwürdig fand. Was sollte das? Ich hab´s nicht verstanden.

Dachte erst jetzt kommt was wie Antibiotika-Unverträglichkeit bei Klein-Luki. Wäre schön gewesen, damit der unsägliche Ernesto -zumindest als Hardcore- Schulmediziner- von der Bildfläche verschwindet. Es wird auch echt mal Zeit für nen Heilpraktiker in der Listra, oder?

Hat denn wenigstens das Team den Cliffhanger verstanden?

Hardcore?

von Sally2809 (06.01.2012, 10:37)


Ein Hardcore-Heilpraktiker ist genau so schlimm, wie ein Hardcore-Schulmediziner. Beide stoßen irgendwann an ihre Grenzen. Die Mischung machts. Manchmal kann auf die Schulmedizin nicht verzichtet werden und in manchen Fällen bringt die Behandlung beim Heilpraktiker einfach mehr. Das wird Dir auch jeder seriöse Heilpraktiker oder ein seriöser Schulmediziner bestätigen.



1361 - In Kürze

von Uwe (06.01.2012, 03:44)


Hallo zusammen,

erstmal ein Gutes Neues allerseits,
Die Folge war halbwegs ordentlich:

ORkan-Schaden:

Der Titel greift wieder das Wortspiel aus Folge 1310 ("Orkan") auf. Es erübrigt sich fast zu sagen, daß die Doppeldeutigkeit bei den Fremdsprachen wieder mal verloren ging. Da war nur von einem OrKAN zu lesen. Den es so nicht gab. Weg damit! Freie Sicht auf die LS! Den Titel "Dachschaden" hätte ich auch für geeignet gehalten. Daß Orkan diesen Schaden verursacht - geschenkt. Immerhin wußten wir aus 1353, daß das Dach etwas marode ist. Und in der heutigen Zeit muß man einen solchen Vorlauf schon loben. Warum Lea deswegen nix mit ihm zu tun haben will? Na ja. Aber ihr Smartphone hat sie gekriegt! (Getarnt als Gewinn in einem Preisausschreiben - kicher). Und der Gag mit dem Eierlegen war klasse.

Käthe fand ich seltsam: Einerseits steht er recht gelassen in der überfluteten Wohnung; andererseits pampt er Angelina an. Sie kann doch nix dafür.

Das Gespräch auf dem Dachboden (Premiere!) war die beste Szene seit langem. Wie Hajo Angelina wieder auf Spur brachte. Wenn man die Augen zumacht und die Vorgeschichte vergißt, wird's noch besser. Aber vielleicht lobe ich zu früh?

@Oldfield (Re: 1360 "Tunke")

von Uwe (10.01.2012, 01:33)


Hallo Oldfield,

danke für deine Antwort!

Stichwort "Tunke". Meiner Meinung nach handelt es sich bei diesem Stilmittel um einen Lückenbüßer. Vielleicht hab ich mich nicht klar genug ausgedrückt. Aber es gibt seit einigen Jahren immer wieder mal diese Folgen, wo das ganze Leid der LS-Welt sich genau in dieser Art der Darstellung erschöpft. (Ohne Garantie: als Nina über Klaus' Affäre mit Nastya erfuhr, war das erste Mal)

Das ist schon stimmungsvoll gedacht, aber ich mag es lieber, wenn die Darsteller nicht nur zur Musik weinend dahocken, sondern miteinander reden. Und spielen. Die Tunke ist ein Trick.

Motto: Alles wird gut
Aber meine Aufzählung der diversen [...] Bekümmernisse und Ungewissheiten sollte ja eben zeigen, dass es auch nicht "das Motto der Serie" ist.

Widerspruch: Es ist ein Running Gag der Serie, daß sich die Figuren eben genau dieses Motto immer wieder zuwerfen.

"Breites Spektrum?"
Todesangst, liebevolles Kümmern, Fassungslosigkeit, Streit, Versöhnung, Hoffnung... ... ich finde das einigermaßen breit.

Liegt das nicht im Spektrum einer jeden Soap? So breit ist das doch nicht. Wo unterscheidet sich denn die LS noch von dem üblichen Larifari?

Tunke
Und mit welchen großartigen Einfällen hätte man die Folge besser abschließen können oder sollen als mit dem weihnachtlichen Luxus von 2 Minuten gefühliger "Tunke"?

Mit einem Cliff, der ein bißchen in die Zukunft weist. Der ein wenig Spannung zeigt, nein?

@Uwe (1)

von Oldfield (10.01.2012, 14:07)


"Aber es gibt seit einigen Jahren immer wieder mal diese Folgen, wo das ganze Leid der LS-Welt sich genau in dieser Art der Darstellung erschöpft. (Ohne Garantie: als Nina über Klaus' Affäre mit Nastya erfuhr, war das erste Mal)"

Ja. Immer mal wieder. Nicht ständig. Mir gefällt das Stilmittel, wenn es richtig dosiert eingesetzt wird.

Motto: Alles wird gut
"Widerspruch: Es ist ein Running Gag der Serie, daß sich die Figuren eben genau dieses Motto immer wieder zuwerfen."
Wann denn? Wo denn?
Und vor allem: Du hattest, wenn ich das richtig verstanden habe, ursprünglich beklagt, das sei die Botschaft der bösen Tunkensequenz in der Weihnachtsfolge gewesen? Und nicht den Running Gag, so es den tatsächlich gibt (mir ist er noch nicht aufgefallen).

"Liegt das nicht im Spektrum einer jeden Soap? So breit ist das doch nicht."

Das liegt im Spektrum aller Geschichten, die vom Leben erzählen. Bei Shakespeare sind die Themen auch keine anderen. ;) Und wenn ich so geistig durch die Linden-Historie blättere, waren das auch immer die Themen der Serie.

Das WIE ist halt die entscheidende Frage, und da ist die Lindenstraße sicher näher an einer Soap als an Shakespeare. Aber auch immer schon gewesen. Zu ruhiger Musik wortlos verschiedene Gefühlsregungen, Gemütszustände und Interaktionen gegeneinander zu schneiden, ist eine erzählerische Möglichkeit. Ich wiederhole mich: Kann man doch mal machen.

@Uwe (2)

von Oldfield (10.01.2012, 14:11)


"Wo unterscheidet sich denn die LS noch von dem üblichen Larifari?"

Ja, das fragt man sich manchmal. Meiner Meinung nach: immer noch ein (für eine Vorabendserie!) gewisser Tiefgang und eine relativ konsequente Fortschreibung der Figuren. Natürlich gelingt das mal mehr, mal weniger.

Man kann es gut oder schlecht finden, aber letztlich stehen auch der Lindenstraße nur die Stilmittel der Erzählform "Fernsehserie" zur Verfügung. Dass es da mal zu Überschneidungen oder auch bewussten Anleihen bei Soaps kommt (mit denen die LS ja ohne Frage relativ nah verwandt ist), ist doch kein Drama.

Natürlich könnte die Lindenstraße, um sich radikal abzuheben, bis in alle Ewigkeit bei den Kochtopf-Helga-Schwenks der 80er bleiben, supermodern mit Unschärfen und reportagiger Wackelkamera arbeiten oder Tukur-Tatort-mäßig mit entsättigten Farben ins Künstlerisch-Phantastische abgleiten - dann wäre sie als TV-Serie in der Tat was Besonderes. Aber will man das?! Ich nicht.

Ansonsten: Irgendwas Besonderes scheint die Lindenstraße gegenüber der Durchschnittssoap ja doch noch zu haben, oder warum bist Du immer noch dabei?

@Uwe (3)

von Oldfield (10.01.2012, 14:12)


"Mit einem Cliff, der ein bißchen in die Zukunft weist. Der ein wenig Spannung zeigt, nein? "
Den haben wir oft genug.

Ich bin ja erklärter Fan der "Nicht-Cliffs", die einfach eine Situation offen lassen. Die sind mir hundertmal lieber als eine auf einen lahmen "Entscheide dich!"-Satz hingedrechselte Schlussszene. Gut, in den letzten paar Folgen haben sie es damit vielleicht ein bisschen übertrieben, rein quantitativ. Aber der bislang konsequenteste Nicht-Cliff in der 1361 war mutig - und wäre so garantiert in keiner durchformatierten Soap möglich.

Bei den "Tunke"-Folgen liegt der Fall aber nochmal ein bisschen anders, denn da ist es ja doch meistens so, dass vor Einsetzen der "Tunke" in der Handlung ein spannender Punkt erreicht ist, an dem theoretisch auch der Abspann kommen könnte. In der 1360 war das das Eintreffen des Mila-Videos. Welches ja dann auch tatsächlich das Abschlussbild war.

@Oldfield (1)

von Uwe (12.01.2012, 01:45)


Hallo Oldfield,

"Aber es gibt seit einigen Jahren immer wieder mal diese Folgen, [...]"
'Ja. Immer mal wieder. Nicht ständig. Mir gefällt das Stilmittel, wenn es richtig dosiert eingesetzt wird. '

Hatte ich "ständig" gesagt? Nicht daß ich wüßte... Für Dich mag es ja die richtige Dosierung sein, mir ist es zuviel.

Motto: Alles wird gut
"Widerspruch: Es ist ein Running Gag der Serie, daß [...]."
'Wann denn? Wo denn?'

Hans zu Anna (nach Dabelstein); Anna zu Mary (nach Olaf); Anna zu Hans (nach Seegers Flittchen). Das letzte Mal Andy zu Gabi nach ihrem Alptraum, meine ich (1359)

'Und vor allem: Du hattest, wenn ich das richtig verstanden habe, ursprünglich beklagt, das sei die Botschaft der bösen Tunkensequenz in der Weihnachtsfolge gewesen? Und nicht den Running Gag, so es den tatsächlich gibt (mir ist er noch nicht aufgefallen).'

Mißverständnis? Eine Botschaft aus der Tunkensequenz möchte ich nicht herausgelesen haben. Ich wollte nur das Formelhafte dieser Sequenz unterstreichen. "Alles wird gut" und "Schönen Tag noch" sind zwei Phrasen, die immer wiederkehren.

Aber: Wenn du dir die alte Folge anschaust, wo Priesnitz und Amélie im Casarotti tafeln, kannst du vielleicht nachvollziehen, wie die Darsteller die Stimmung vermitteln. Ohne Schnickschnack.

@Oldfield (2)

von Uwe (12.01.2012, 01:46)


Spektrum einer Soap:

'Das liegt im Spektrum aller Geschichten, die vom Leben erzählen. Bei Shakespeare sind die Themen auch keine anderen. ;) Und wenn ich so geistig durch die Linden-Historie blättere, waren das auch immer die Themen der Serie.'
Sorry, aber zu Shakespeares Zeiten gab es wohl kaum die Umweltprobleme. Oder den Ernährungs-Fetischismus. Du hattest die Themen hier auf die üblichen Soapthemen eingegrenzt.

'Das WIE ist halt die entscheidende Frage, und da ist die Lindenstraße sicher näher an einer Soap als an Shakespeare.. [...].'
Die wirklich entscheidende Frage in meinen Augen hat nichts mit dem Vergleich zu Shakespeare zu tun. Sondern allein damit, wie sich die Serie sebst entwickelt hat,,, Ich weiß nicht, wie lange du schaust....

"Wo unterscheidet sich denn die LS noch von dem üblichen Larifari?"
'Ja, das fragt man sich manchmal. Meiner Meinung nach: immer noch ein (für eine Vorabendserie!) gewisser Tiefgang und eine relativ konsequente Fortschreibung der Figuren. Natürlich gelingt das mal mehr, mal weniger.'
Weniger. Du hast in deinen Einschränkungen schon alles Wesentliche gesagt.

'Man kann es gut oder schlecht finden, aber [...]. Dass es da mal zu Überschneidungen oder auch bewussten Anleihen bei Soaps kommt (...), ist doch kein Drama.'

An sich nicht. Aber zum einen will HWG seine Serie nicht als Soap verstanden wissen. Zum anderen sind es keine gelegentlichen Anleihen, sondern eine zunehmende systematische "Verseifung" der Serie.

@Oldfield (3)

von Uwe (12.01.2012, 01:47)


'Natürlich könnte die Lindenstraße, um sich radikal abzuheben, bis in alle Ewigkeit bei den Kochtopf-Helga-Schwenks der 80er bleiben, [...]. Aber will man das?! Ich nicht.'

Du bist du. Verstehe ich. Aber ich bin ich. Der Kochtopf ist nicht zeitgemäß? Und trotzdem haut Helga ihre Eier in die Pfanne. Was *mich* nervt: Das Zeitgemäße kreist um diesen einen und ewigen Laptop. Online-Kredit, Online-Dating, Findhund. Spacehorst. Der Chrirurg? Jacks Mutter? Die Mila-Recherche? Leas Smartphone? So als ob die LSler keine andere Idee mehr hätten...

Meiner Meinung nach geht es nur um eines: junge Zuschauer zu gewinnen - mit jungen Darstellern, jungen Themen, und jungen Sehgewohnheiten (Dailys)

'Ansonsten: Irgendwas Besonderes scheint die Lindenstraße gegenüber der Durchschnittssoap ja doch noch zu haben, oder warum bist Du immer noch dabei?'

Ich schaue gar keine andern Soaps. Ich schaue nur diese LS. Und ich vergleiche sie nicht mit anderen Soaps. Sonden nur mit dem, wie die LS früher mal drauf war.

An dieser Stelle: Letztes Jahr ist eine Freundin von mir aus der LS ausgestiegen, weil es ihr schlicht zu blöde wurde. Und die schaut Dailys!

@Oldfield (4)

von Uwe (12.01.2012, 01:47)


Nicht-Cliffs:

'Ich bin ja erklärter Fan der "Nicht-Cliffs", die einfach eine Situation offen lassen. Die sind mir hundertmal lieber als eine auf einen lahmen "Entscheide dich!"-Satz hingedrechselte Schlussszene. Gut, in den letzten paar Folgen haben sie es damit vielleicht ein bisschen übertrieben, rein quantitativ. Aber der bislang konsequenteste Nicht-Cliff in der 1361 war mutig - und wäre so garantiert in keiner durchformatierten Soap möglich.'

Ich vermute mal, es gibt den klassischen Cliff in der LS gar nicht mehr. Auch der Modernisierung zum Opfer gefallen? Aber: Was ist denn "durchformatiert"?

'Bei den "Tunke"-Folgen liegt der Fall aber nochmal ein bisschen anders, denn da [...] In der 1360 war das das Eintreffen des Mila-Videos. Welches ja dann auch tatsächlich das Abschlussbild war.'

OK, das muß ich dann nochmal schauen....
Und mit alten Tunkefolgen vergleichen (Nina; Alex...)

Viele Grüße,
Uwe

@nochmal Uwe (1)

von Oldfield (12.01.2012, 18:08)


"Hatte ich 'ständig' gesagt? Nicht daß ich wüßte..."

Nein, das hatte ich wohl so interpretiert, nachdem es für Dich offenbar ein Niedergangssymptom ist. Ich meine nur, dass man auch ein Stilmittel, das einem nicht so gefällt, ab und zu mal aushalten kann. So ganz unapokalyptisch.

Motto: Alles wird gut

"Hans zu Anna (nach Dabelstein)"
Das war... 1993? 1994?
"Anna zu Mary (nach Olaf)"
1996? 1997?
"Anna zu Hans (nach Seegers Flittchen)"
??
Ein Kommentar erübrigt sich da wohl.

"Mißverständnis? Eine Botschaft aus der Tunkensequenz möchte ich nicht herausgelesen haben. "

Ja, offenbar ein Missverständnis. Ich hatte das so aufgefasst, dass Du das als Quintessenz aus dieser Szenenfolge ziehst.

"'Alles wird gut' und 'Schönen Tag noch' sind zwei Phrasen, die immer wiederkehren."

Ja, und? "Alles wird gut" sagt man schon mal. Wenn Deine Auflistung vollständig ist, sag ich das im wirklichen Leben sicher öfter. Dass in der LS *nie* alles gut wird, ist das ureigenste Interesse der Autoren. ;)

Und was ist das Problem mit "Schönen Tag noch", das ich persönlich fast schon als Grußformel verwende?! Dürfen die Figuren dann auch nicht mehr "Grüß Gott" und "Auf Wiedersehen" sagen, weil das ja so abgedroschen ist?

@nochmal Uwe (2)

von Oldfield (12.01.2012, 18:35)

"Wenn du dir die alte Folge anschaust, wo Priesnitz und Amélie im Casarotti tafeln..."
Ja. Schön. Dann war das diese eine Szene. Und das in Folge 1360 eine andere. Warum sollte man die eine Erzählform gegen die andere ausspielen? Es gibt heute immer noch genug Szenen, in denen mich das Spiel der Darsteller anrührt. Das spricht nicht dagegen, andere Inhalte mit anderen Figuren zu einem anderen Zeitpunkt anders aufzulösen.

"Du hattest die Themen hier auf die üblichen Soapthemen eingegrenzt."
Nein, ursprünglich hatte ich die Themen aufgezählt, die in der Tunkensequenz vorkamen. Für mich keine dezidierten Soapthemen.

"Ich weiß nicht, wie lange du schaust...."
Sehr lange. Und gerade wieder ganz alte
Folgen auf DVD.
Dass sich eine Serie über so lange Zeit entwickelt und mit dem Medium verändert, ist doch normal. Man dreht heute eben nicht mehr wie 1987. Ich mag es, das nachzuvollziehen und verschiedene Phasen miteinander zu vergleichen: Was hat sich erzählerisch und filmisch verändert, was ist mehr oder weniger konstant geblieben?
Seien wir ehrlich: vieles war auch damals schon gruslig, unmotiviert oder erzählerisch schwach gelöst. Nur 2 Beispiele, die ich erst wieder gesehen habe: Bennos AIDS-Story, die zwar immer als Highlight gehandelt wird, in der aber im Grunde viel erzählerisches Fleisch ungegessen am Knochen blieb, oder die Leim-Aktion von CarstenChrisZorro, denen erst hinterher die Einwände eingefallen sind, auf die jeder echte Mensch nach 3 sec gekommen wäre.

@nochmal Uwe (3)

von Oldfield (12.01.2012, 18:36)


"Weniger. Du hast in deinen Einschränkungen schon alles Wesentliche gesagt."

Nein. Mal mehr, mal weniger! Klar schimpfe ich auch oft. Gerade in den letzten ein, zwei Jahren finde ich aber auch immer wieder viel Gelungenes. Vielleicht muss man sich dafür aber auch von der Erwartung freimachen, man bekäme hier die perfekt gebaute Menschheitserzählung.

"...zum einen will HWG seine Serie nicht als Soap verstanden wissen. Zum anderen sind es keine gelegentlichen Anleihen, sondern eine zunehmende systematische 'Verseifung' der Serie."

Das scheint Interpretationssache zu sein.
Ich sehe allenfalls ein Bemühen um etwas weniger Biederkeit, aber keine Aufgabe der Kernkompetenzen.

"Der Kochtopf ist nicht zeitgemäß?"

Der Kochtopf schon, aber der langsame Schwenk vom Kochtopf auf die kochende Person nicht. Der hatte seine Zeit, und das ist ja auch gut so. Aber so dreht man heutzutage halt nicht mehr. Und auch das ist gut so.

"Das Zeitgemäße kreist um diesen einen und ewigen Laptop. ... So als ob die LSler keine andere Idee mehr hätten..."

Vielleicht etwas einseitig, das stimmt. Aber im wirklichen Leben sitzen wir ja auch ständig vorm Rechner. Und wäre es nicht himmelschreiend unrealistisch, ein ins Ausland verschlepptes Kind im Jahr 2011/12 als Privatperson nicht in allererster Linie übers Internet zu suchen?

@nochmal Uwe (4)

von Oldfield (12.01.2012, 18:43)


"Meiner Meinung nach geht es nur um eines: junge Zuschauer zu gewinnen..."
Was an sich kein verwerfliches Unterfangen ist. Und so extrem ja aber gar nicht stimmt. Neben "jungen" Themen wie Smartphones haben wir auch Alzheimer, Selbständigkeit im Alter, Pankreaskrebs... Über die Umsetzung kann man immer diskutieren, aber es stimmt einfach nicht zu sagen, die LS würde sich nur noch um Teenie-Blubb kümmern.
Und bzgl. Sehgewohnheiten wiederhole ich mich: ein etwas moderner Look schadet der LS überhaupt nicht und ist nicht automatisch Anbiederung bei Soaps, sondern einfach zeitgemäßes Fernsehen. In dieser Hinsicht ist die LS ja immer noch sehr moderat. Wobei ich auch gerne zugebe, dass mir die sorgfältig hinkomponierten 16:9-Bilder in letzter Zeit auch oft ein bisschen zu künstlich sind.

"Ich schaue gar keine andern Soaps."
Ich auch nicht. Aber wie willst Du so valide feststellen, dass sich die LS deren Niveau annähere?

"Ich vermute mal, es gibt den klassischen Cliff in der LS gar nicht mehr."
Abweichungen von diesem Schema (!) gab es seit den Urzeiten der LS immer wieder. Und der nächste schicksalsschwere Zoom kommt bestimmt. So ein Markenzeichen gibt man nicht auf. Warten wirs ab.

@nochmal Uwe (5)

von Oldfield (12.01.2012, 18:43)


"Was ist denn durchformatiert?"

Naja, knallhart kalkulierte, an Marktforschung angepasste Unterhaltungsware von der Stange. In der bitte keine sperrigen Probleme wie Demenz auftauchen und in der ein Cliff mit einem sich im nicht vorhandenen Abendwind drehenden Baby-Mobile als zu kühn duch sämtliche Entscheidungsinstanzen fallen würde.

"OK, das muß ich dann nochmal schauen....Und mit alten Tunkefolgen vergleichen"

Mach das. Und vergleiche es dann doch auch gleich mit älteren Folgen, die einen Spezialabspann hatten, da wurde das auch oft so gehandhabt (z.B. Folge 84 oder 109...).

1361 - In Kürze (Teil 2)

von Uwe (06.01.2012, 03:45)


Gabis Schaden:

Die Idee an sich war insofern gut, als es mal eine Wendung gab, die (für mich) überraschend kam. Der Mörder von Max kommt frei. Die Umsetzung war schlecht. Zuviele Zufälle und auch psychologisch nicht überzeugend. Gabi erfährt ganz allein von der Freilassung im stillen Kämmerlein. Und kann sich Andy nicht anvertrauen? GAH! Lieber träumt sie der ganzen LS was vor?! Aua! Den Vorwand, Andy sei schon damals ausgerastet, finde ich albern: Andys Rachefeldzug endete so wie Timos Terroranschlag: Hornberger Schießen. Die Familie fing ihn ab, und aus dem Rächer wurde das Lämmchen.

Helga roch doch auch schon vor Wochen, daß Gabis Trauma mit Max zusamenhängt. Und jetzt kommt sie mal in die Puschen? Nachdem Erich Datum und Uhrzeit von Max' Tod aufsagen kann?! Zuviel.

Praktischerweise sitzen alle Beteiligten in der Wüste Bonassola (der maulfaule Andy, der urlaubsreife Klaus, der unsichtbare Nico, die scheidende Iffi). ABER: Bei allen Abstrichen und Vulgärpsychologie. Gabi hat immer noch keine gute Erklärung dafür, warum sie Tanja vorwirft, mit Nastya (oder der Sekte) unter einer Decke zu stecken. Das war bei dem ganzen Geseier für mich der Tiefpunkt.

1361 - In Kürze (Teil 3)

von Uwe (06.01.2012, 03:46)


Die ReSTadlers:

sind nicht mehr ernstzunehmen. Wer wäre so blöde, einen Mann in der Sauna anzurufen? Um sich nachher zu beschweren, daß er nicht gleich zurückgerufen hat. Wenn er eh gleich heimkommen wollte? Kann man denn diese Ruine einer Familie nicht wenigstens mit Stil und Würde verabschieden?

Maria analysiert in einer Szene, warum Ernesto so unleidlich ist und erklärt ihn für beziehungs-untauglich. Danke, das wußten wir auch vorher schon. Aber sie tut ja auch alles dafür, Ernesto jeden Spaß zu vermiesen. Wieso kann sie nicht alleine nach Lukas sehen, wenn das Babyphon plärrt? Und sie ist nicht in der Lage, ohne ärztlichen Rat eine Pille einzuwerfen, die sogar für ihren Enkel taugt? Hier kommt wieder der Schamane ins Spiel: Macht Carsten demnächst auf Naturheilkunde, wenn Ernesto (wie weiland Eva) zurück nach Starnberg geht? Oder kriegt er seine Paracetamol-Allergie noch rechtzeitig glattgebügelt?

Sonst noch:

Anscheinend ist das HAndy ein Mittel, um für Hans einen Vorwand zu haben, ihn nicht zu zeigen. Weiter fehlten einige Gesichter, u.a. Jack oder Tanja. Traditionell wurde in diesen Folgen (fast) das ganze Ensemble gezeigt. Auch der Neujahrsgruß "Team und Ensemble..." fiel aus. Und was ist mit dem Cliff los? Seit drei Folgen wird nicht mehr gezoomt. Diesmal war es ein leeres Zimmer - Schnitt. Letzte Bemerkung: Im neuen Vorspann steht doch das Schild "Lindenstraße" auf der Seite des Akro, das in der Kastanienstraße liegt? Oder bin ich total plemplem?

@Uwe

von Gabi (06.01.2012, 11:19)


Hallo Uwe,

Dir auch ein frohes Neues.

Absolute Zustimmung, was die Stadlers betrifft. Die ganze Nummer ist nur noch peinlich und unglaubwürdig.

Eine kleine Korrektur zu Tanja: die war beim Sylvestertanz dabei - mit Lotti.

Gruß

Gabi

Lindenstrassenschild

von lieselotte (07.01.2012, 15:41)


Genau! (also, ich meine nicht plemplem)
Darüber habe ich mich im stillen Kämmerlein auch gewundert und schon an mir selbst gezweifelt.

Schön, dass das noch jemandem aufgefallen ist und zur Sprache kommt.

Ganz lg, lieselotte

@Gabi

von Uwe (10.01.2012, 01:18)


Hallo Gabi,
danke dir.

"Eine kleine Korrektur zu Tanja: die war beim Sylvestertanz dabei - mit Lotti."

Hoppala; das war mir entgangen. Lieben Dank für deine Richtigstellung,

Viele Grüße,
Uwe

@Lieselotte

von Uwe (10.01.2012, 01:21)


Hallo Lieselotte,

danke schön für deine Bestätigung. Dann sind wir entweder beide plemplem ;-) Oder die Serie will uns eine Lindenstraße für eine Kastanienstraße vormachen...

Viele Grüße,
Uwe

Organschaden im System

von Normann (06.01.2012, 15:56)


Viele sind organisch und seelisch krank und gar nicht in Feierlaune gewesen. Die sehr getragen und gedrückt wirkende Stimmung war auf alle übertragen.

Das beste war die Versöhnung von Hajo und Angelina. Erich hat wieder alle auf Ruhe und Vernunft eingestimmt. Gabi hat an Mila und Max gedacht. Ernesto wurde als ständig im Dienst getrimmt. Obwohl er sich wieder nur für seine Lieblingspatientin Maria interessierte. Luki war da schon zu viel. Orkan und Lea als fast einzige Feiernde hatten natürlich Knalleffekte und die Folgen zu tragen.

Wirklich eine sehr schöne Folge, auch für Kranke und Einsame. Das Neue Jahr kann nicht schlimmer werden.

Eine allerletzte Klarstellung noch...

von sonja (08.01.2012, 12:01)


bevor ich endgültig die Segel streiche: Meine Informationen beziehe ich nicht aus der Four-Letter-Word-Presse.

Diese Dinge habe ich allesamt aus dem SP..... und aus SP..... Online oder SP ..... TV oder der Zeitung mit dem Himmelskörper im Logo. Zugegeben für einen echten Intellektuellen sind die alle auch nicht sonderlich seriös sondern nur minimal über der Schrott- Presse angesiedelt. Aber ein wenig seriöser sind sie doch.

Und dass Pädophile und Kinderschänder und -mörder meist Wiederholungstäter sind, das kam sogar jedesmal wenn wieder ein Kind ermordet wurde, in den Nachrichten, sogar in der superseriösen Tagesschau wurde darüber berichtet.

Im Übrigen hätte ich mir von den hier sich häufig mit ihren Tätigkeiten als Diplompsychologen oder Diplompädagogen brüstenden Mitpostern gewünscht, dass sie soviel psychologisches Einfühlungsvermögen besitzen, um nicht wildfremde Menschen, die sie nie gesehen und mit denen sie nie gesprochen haben, als reaktionäre Dumpfbacken erster Güte abzustempeln. Ich würde mir nie erlauben, den Stab über irgend jemanden zu brechen und zu schreien: "Rübe ab" oder "Schn.... ab!" oder "Für immer wegsperren!"

Das ist nicht mein Stil. Und alle die mich kennen, wissen das. Und die meisten, die mich nicht kennen würden, sich nicht erlauben, ein Urteil über mich zu fällen. Jene aber, die mich nicht kennen und doch über mich urteilen ohne mich zu kennen, die können mich!

Sonja

Echt mies und zusammengefrickelt

von Verkörpert (08.01.2012, 19:34)


Da hat man m. E. aber deutlich gemerkt, dass Ideentief aufgezogen ist. Dieses ewig Lamentieren bei der Suche nach dem entfuehrten Kind nervt auch mich zunehmend.
V.a. Gabi

Endlich die Versöhnung

von Hannes (11.02.2012, 23:31)


Ich fand es gut, dass Hajo und Angelina sich versöhnt haben. Wie so oft, musste es dazu erst einen Auslöser geben. Hier war es der Wasserschaden. Was hat Orkan da bloss angestellt. Raketen durchs Dach geschossen? Es war eine gute Folge. Es ist auch richtig, dass Sabrina die Sache nun endlich gesagt hat, auch wenns schwer fiel.

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